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Schlagwort-Archive: Gebet

Gebet: Für alle evangelischen Gemeinden. Japan-Gedenken am Sonntag Reminiszere.

Der Gottesdienst am kommenden Sonntag wird in vielen Gemeinden auch im Zeichen der Erdbeben- und Nuklearkatastrophe in Japan stehen. Dieser zweite Sonntag der Passionszeit heißt „Reminiszere„. Er ist benannt nach einem Vers aus Psalm 25: „Gedenke (lat. Reminiscere) Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind“ (Psalm 25,6). Das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Fürbitte für Japan formuliert, die sie den Gemeinden gerne anbietet.

Du Gott des Lebens,
in unserem Erschrecken und mit unseren Sorgen wenden wir uns zu dir.
Bilder der Todesflut und der Zerstörung gehen uns nach,
Ängste vor einer atomaren Verseuchung treiben uns um.
Wo warst Du, Gott, als das Chaos in Deine gute Schöpfung einbrach?

Du Gott des Lebens,
wir bitten dich für alle vom Unglück betroffenen Menschen,
denen der Boden unter den Füßen wegbrach,
die mit knapper Not davonkamen,
deren Zukunft ungewiss ist.
Wir bitten dich für die, die ihrer Heimat beraubt wurden,
die verzweifelt nach ihren Familien und ihren Freunden suchen,
die um ihre Lieben trauern.
Gib ihnen Kraft für die naheliegenden Aufgaben,
und lass sie an ihrem Schicksal nicht verzagen.

Du Gott des Lebens,
wir kommen heute zu dir mit unserer Sorge
angesichts zerstörter Atomreaktoren.
Wir bitten für alle, die zu retten und zu helfen versuchen:
Schenke ihnen Geistesgegenwart und Kraft.
Stehe den Verantwortlichen bei,
dass sie die richtigen Entscheidungen treffen
und die Risiken recht einschätzen.
Hilf, dass die Gefährdeten Schutz finden
und dass die tödliche Strahlung eingedämmt werden kann.

Du Gott des Lebens,
dir vertrauen wir uns an.
Du hast das Leben erschaffen und den Tod besiegt.
Auf dich hoffen wir in unserer Sorge
und unserer Angst.
Erhöre unser Rufen
und nimm unser Bitten barmherzig an.

Quelle: Pressetext der EKD.

Ein Rogate-Gebet für die Opfer des Erdbebens in Japan finden Sie zum Ausdrucken hier. Unsere nächsten Gottesdienste finden Sie hier.

Die Texte der am Sonntag, 13.3.2011, per Mail an die Glieder der Deutschen evangelischen Gemeinde in Tokyo versendeten Andacht finden Sie hier.

Die Hinführung und die Fürbitte aus unseren ökumenischen Gedenk-Gottesdiensten für Japan am Freitag und Sonnabend (11. und 12.3.2010) finden Sie hier. Den Ablauf (Liturgie) finden Sie hier.

Das Gebet „Notstand in Japan nach Erdbeben, Tsunami und AKW-Gau“ von „Brot für die Welt“ finden Sie hier.

Ein paar evangelische Kirchen in Berlin öffnen am Sonntag ihre Türen zum Gedenken. Eine Übersicht finden Sie hier.

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Verfasst von - 17. März 2011 in Gottesdienst

 

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Gebet: Notstand in Japan nach Erdbeben, Tsunami und AKW-Gau.

Nimm dich der entsetzten Herzen
unserer Mitmenschen in Japan an,

die direkt
oder als Bürgerinnen und Bürger des Landes
von den Katastrophen getroffen sind,
die über ihre Heimat gekommen sind.

Erhalte allen Helferinnen und Helfern
und ihren Auftraggebern
die körperlichen und seelischen Kräfte,
die sie brauchen, um Menschen zu retten

und um Entscheidungen zu treffen,
die das Ausmaß der drohenden nuklearen Katastrophe
verringern können – soweit noch möglich.

Um unserer Kinder und der ganzen Schöpfung willen bitten wir:

lass uns nicht mehr los
mit der Frage,
wie wir leben dürfen
und wie wir leben können,

damit die Erde der Ort des Lebens bleibt,
das du geschaffen hast
und täglich von neuem schaffst, bis heute

damit unsägliches Leid
von Mensch und Kreatur
nicht am Ende unsere irdische Heimat verwüstet.

Amen.

Quelle: Fürbittendienst Brot für die Welt

Zum Ausdrucken hier.

 
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Verfasst von - 15. März 2011 in Aktuelles

 

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Aktuell: Gebet für die Menschen in Japan.

„Neige dein Ohr, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“ Daniel 9,18

Barmherziger Gott, wir sind erschrocken über die Zerstörungen des Erdbebens und des Tsunamis am Freitag in Japan.

Wir wissen nicht, wie die Menschen vor Ort leiden müssen. Wir wissen nicht, wie viele verschüttet sind und auf Hilfe warten. Die Bilder zeigen uns unsere Hilflosigkeit und Schwachheit.

Wir bitten Dich, sei den Gestorbenen gnädig und nimm sie auf in Dein Reich.

Wir bitten Dich um Hilfe für alle Menschen in Not in Japan, für die Verletzten und für die in Sorge.

Wir bitten Dich um Schutz für die Menschen auf den Meeren und an den Küsten.

Gib den Verantwortlichen in den Atomanlagen das Gelingen beim Verhindern einer Kernschmelze und hilf ihnen bei Ihrer Aufgabe.

Lass die Solidarität unter den Völkern wachsen. Gib, dass die Hilfe schnell die Verwundeten und Hilflosen erreicht. Segne die Arbeit der Hilfsorganisationen, der Polizei und der Feuerwehren. Lass uns nicht nachlassen in der Fürbitte für die Menschen, inbesondere für jene, für die keiner betet.

Du hast uns versprochen: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Darum wagen wir voller Vertrauen zu beten:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Das Gebet für die Opfer des Erdbebens in Japan finden Sie zum Ausdrucken hier.

Die Hinführung und die Fürbitte aus unseren ökumenischen Gedenk-Gottesdiensten für Japan am Freitag und Sonnabend (11. und 12.3.2010) finden Sie hier. Den Ablauf (Liturgie) finden Sie hier.

Eine Predigt vom Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Nikolaus Schneider, aus einem „Gottesdienst in Solidarität mit Japan“ in Hamburg-Eimsbüttel finden Sie hier.

 
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Verfasst von - 12. März 2011 in Andachten

 

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Termin: Dankgebet für die Rettung der 33 Minen-Arbeiter in Chile.

33!  Dankgebet für die Rettung der 33 Minen-Arbeiter in Chile.  Heute Abend um 19.30 Uhr.  Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.Einladung zum Dankgebet.

Großer Gott, unter dem großen Sternenzelt wollen wir Dir danken. 33 Menschen konnten gestern und heute nach Monaten aus der Tiefe in Chile gerettet werden. Wir danken Dir für die gute Zusammenarbeit zwischen den Nationen, die Rettung der Männer und die Freude der Menschen weltweit. Unter dem großen Sternenzelt wollen wir Dich um Beistand bitten. Hilf uns, dass wir aus der Rettung in Chile lernen.  Du hast uns gezeigt, dass Menschen einander beistehen können, um Berge zu versetzen und aus der Tiefe zu retten. Gibt uns Mut zum solidarischem Handeln. Amen.

Das komplette Gebet finden Sie hier.

 
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Verfasst von - 14. Oktober 2010 in Andachten

 

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Gebet: Tag des Erzengel Michael und aller Engel, 29. September 2010

Du hast deinen Engeln befohlen,
dass sie uns behüten.
So bitten wir dich:
sende deine Engel zu denen,
die deinen Schutz brauchen.
Sende deine Engel zu denen,
auf die wir nicht achthaben können,
die inmitten von Gefahr leben,
die auf der Flucht sind,
die vor Trümmern stehen.
Du kennst alle ihre Namen….
Höre uns, wenn wir mit deinen Engeln singen:
Sanctus, sanctus, sanctus. Amen.

 
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Verfasst von - 29. September 2010 in Andachten

 

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Rückblick: Gebet um Toleranz und gegen Homophobie

Die Ökumenische Rogate-Initiative plant eine Fortsetzung von Fürbittandachten gegen Homophobie und Ausgrenzung. Zum „Internationalen Tag gegen Homophobie“ (International Day Against Homophobie And Transphobia) fand erstmals auf Bitten von Organisationen aus dem Kiez am 16. Mai 2010 in der Zwölf-Apostel-Kirche ein ökumenisches Abendgebet für Toleranz statt. Darin wurden Lebensgeschichten von Transsexuellen und Folteropfern aus der ganzen Welt und der Hauptstadt erzählt.

Anlass waren insbesondere geplante Gesetzesverschärfungen und die Androhung der Todesstrafe gegen homosexuelle Menschen in der Republik Uganda, an denen christliche Fundamentalisten aus den USA erheblichen Anteil haben. In dem ostafrikanischen Land sind aktuell lebenslange Freiheitsstrafen wegen einvernehmlicher sexueller Aktivitäten mit Personen des gleichen Geschlechts in der parlamentarischen Diskussion.

Die Gruppe Menschenrechte und sexuelle Identität von Amnesty International, die parteinahen Initiativen Lesben und Schwule in der Union (LSU) und Liberale Schwule und Lesben (LiLS) sowie das Antigewaltprojekt Maneo gestalteten den Gebetsgottesdienst mit. Die musikalische Ausgestaltung übernahm Martin L. Carl, Kantor und Leiter der Charlottenburger Kantorei.

Im September 2009 gründete sich die Rogate-Initiative mit dem Ziel, „nachhaltig eine ökumenische Andachtsarbeit auszubauen, soziale Projekte zu initiieren und um gegen Hassgewalt und Homophobie einzutreten“. Die paritätisch zusammengesetzte Gruppe besteht aus katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen und Unterstützern aus Berlin und dem Umland. Der Verein ist seit zwei Monaten Mitglied des Diakonischen Werkes.

Den nächsten Gottesdienst feiert die Initiative zur Eröffnung des Lesbisch-schwulen Stadtfestes 2010 in der Zwölf-Apostel-Kirche, die nah am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg liegt.

Termin: Freitag, 11. Juni 2010, 19.30 Uhr, An der Apostelkirche 1.

 
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Verfasst von - 20. Mai 2010 in Aktuelles

 

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Blick über den Tellerrand: „Sächsische Gemeinden gedenken bedrängten und verfolgten Christen“

Am kommenden Sonntag Reminiszere, 28. Februar, wird in den Gottesdiensten der sächsischen Kirchgemeinden in der Fürbitte besonders an bedrängte und verfolgte Christen gedacht. Auf Initiative der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sollte dem Gedenken und der Fürbitte ein fester Platz im Kirchenjahr gegeben werden, der nun zum ersten Mal für den Sonntag Reminiszere angesetzt wurde.

Landesbischof Jochen Bohl erinnert im Vorfeld erneut an die im Jemen entführte fünfköpfige Familie aus Sachsen „derer wir in der weiterhin unklaren und für die Angehörigen schmerzliche Situation im Gebet gedenken“. Es sei leider in den letzten zehn Jahren zu beobachten, dass sich in vielen islamisch geführten Ländern die Lage der dortigen Christen verschlechtert habe. „Das ist mit großer Sorge zu sehen“, sagte Bohl.

Die vorgeschlagene Fürbitte am Sonntag stellt beispielsweise die Situation von Christen im Irak in den Mittelpunkt. Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Situation leiden neben anderen religiösen Minderheiten auch die historisch gewachsenen christlichen Kirchen an der instabilen Lage im Lande und an den eingeschränkten Möglichkeiten, ihr Recht auf Religionsfreiheit auszuüben. Schätzungen zufolge hat sich in den letzten Jahren die Zahl von 1,2 Millionen Menschen christlichen Bekenntnisses im Irak halbiert. Viele haben Haus und Existenzgrundlage verloren und sind vor kriminellen und terroristischen Angriffen in die Nachbarländer Syrien und Jordanien geflohen.

Der Generalsekretär des in Leipzig ansässigen Gustav-Adolf-Werks (GAW), Enno Haaks, begrüßt den Aufruf der EKD zur Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen. So habe angesichts der zunehmenden Verfolgung von Christen in verschiedenen Ländern das GAW für dieses Jahr erstmalig einen Sonderfonds in Höhe von 15.000 Euro eingerichtet, aus dem bedrängte und verfolgte evangelische Gemeinden schnell und unbürokratisch unterstützt werden sollen.

Während das evangelische Diasporawerk in den 90er Jahren das Wachsen und Aufblühen evangelischer Gemeinden in den ehemals kommunistischen Staaten erlebte und unterstützte, beobachte es heute eine zunehmende Unterdrückung von Christen in mehrheitlich islamischen Ländern. Auch die Partnerkirchen des GAW in den früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien litten beispielsweise unter einer restriktiven Religionsgesetzgebung, die die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung kleiner evangelischen Gemeinden verhindere, sie damit in den Untergrund dränge und angreifbar mache.

Quelle: Presseinformation der Landeskirche Sachsens

Die Meldung finden Sie hier.

 

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