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Archiv der Kategorie: Blick über den Tellerrand

Blick unter den Tellerrand: Die Zwölf-Apostel-Bienenkolonie.

Jährlich werden es mehr: Die Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) besiedelt im Frühjahr den Gehweg und die nahe Umgebung an unserer gastgebenden Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. In diesen Tagen sind sie besonders aktiv und nutzen den sandigen Untergrund unter dem Kirchenplaster.

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Nach der Paarung im Frühjahr stirbt das Männchen und das Weibchen beginnt mit dem Nestbau. Manchmal – wie bei uns – bauen mehrere hundert Weibchen auf wenigen Quadratmetern ihr Nest. Im Gegensatz zur Honigbiene bildet die rotpelzige Sandbiene keine Staaten, sondern jedes Weibchen hat ihr eigenes Nest. Das Nest besteht aus einer 20 bis 30 Zentimeter tiefen, senkrechten Röhre, von der mehrere Brutzellen abzweigen. Diese werden mit Nektar und Pollen gefüllt. Auf das Pollen-Nektargemisch, dem sogenannten Futterbrei, wird pro Zelle ein Ei gelegt, aus dem in wenigen Tagen eine Larve schlüpft. Die Larven wachsen schnell heran und verpuppen sich in wenigen Wochen. Der Körper unserer Gäste ist, ähnlich wie bei Hummeln, pelzig behaart. Die Haare sind am Rücken fuchsrot, auf der Körperunterseite und an den Beinen sind sie schwarz.

Besuchen Sie doch einmal unsere Bienen-Kolonie und uns. So z.B. vor den Gottesdiensten. Herzlich willkommen!

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Blick über den Tellerrand: Keine Chance den Hass. Unteilbare Menschenrechte für alle.



 

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Blick über den Tellerrand: Protestaktion gegen St. Petersburger-Gesetze

Vor dem Brandenburger Tor hat heute ein breites Bündnis von politisch Engagierten gegen ein menschenrechtsfeindliches Gesetz der St. Petersburger gesetzgebenden Versammlung protestiert.

Das Gesetz sieht Geldstrafen für “öffentliche Aktivitäten zur Förderung von Sodomie, Lesbentum, Bisexualität und Transsexualität bei Minderjährigen” vor und tritt mit Unterschrift des Gouverneurs von St. Petersburg in Kraft. In der Folge wird dies LGBTI-Personen in ihrer Meinungs- und Versammlungsfreiheit einschränken. Zudem haben junge LGBTI-Menschen dann keinen Zugang mehr zu Informationen über existierende soziale Gruppen, Netzwerke zur Unterstützung und sexuelle sowie reproduktive Gesundheit. Dieser Informationsaustausch trägt jedoch grundlegend u.a. zum Schutz der Gesundheit von LGBTI-Personen bei. Das Gesetz wird die Organisationen in St. Petersburg zudem stark in ihren Aktivitäten und ihrer Arbeit einschränken.

Das Verbot betrifft etwa die Werbung mit Regenbogenfahnen – einem Symbol der Homosexuellen-Bewegung – sowie öffentliche Aktionen wie Regenbogenparaden. Bei Menschenrechtsorganisationen und in der Schwulen- und Lesbenbewegung stößt das Vorhaben auf heftige Kritik.

Die Rogate-Initative hat sich einem Protest-Aufruf von Amnesty International angeschlossen und per Brief, Fax und eMail bei den Verantwortlichen protestiert.

Das Material von ai wird hier dokumentiert: Der Rogate-Brief an den Governeur von St. Petersburg, Georgy Poltavchenko.Hier der Brief an den Vorsitzender der gesetzgebenden Versammlung von St. Petersburg, Viacheslav Serafimovich Makarov.

 

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Blick über den Tellerrand: Generalsuperintendentin im taz-Interview.

 taz-Montagsinterview mit Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein:

„Ich will, dass unsere Türen offen sind“

„Wie empfinden Sie Berlin: Fühlen Sie sich nach vielen Jahren in Frankfurt am Main ein bisschen überrumpelt von den Brüchen dieser Stadt Berlin?

Das ist doch genau das, was ich liebe. Die Spannung, die entsteht, wenn so viele Menschen aufeinandertreffen, kann ja auch gute Energie erzeugen. Ich war vor zwei Jahren mit einer israelischen Freundin hier. Ihre Tochter ist Punklesbe und Veganerin, sie lebt in einem linken Hausprojekt in Friedrichshain und verkauft auf dem Flohmarkt Gürtel aus Fahrradschläuchen. In diesem Hausprojekt haben wir auch übernachtet und an einem Freitagabend ein rudimentäres Schabbatmahl gefeiert, diese uralte Tradition der Befreiung. Das Zusammenkommen so unterschiedlicher Dinge fand ich sehr anrührend, und dieses Bild verbinde ich mit Berlin.“

Das ganze Interview mit der Berliner Geistlichen finden Sie hier.

 

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Blick über den Tellerrand: Gottesdienste und Konzerte zum Jahreswechsel 2011/12.

Evangelische Kirchengemeinden in Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz laden zum Jahreswechsel zu Jahresschlussandachten, Neujahrsgottesdiensten und Konzerten ein, um dankbare Rückschau zu halten und einen hoffnungsvollen Blick auf das kommende Jahr zu richten.

Im Mittelpunkt vieler Andachten steht im diesem Jahr das Taizé-Jugendtreffen. Einige Gemeinden bieten am Silvester-Abend eine Taizé-Andacht und ein Fest der Nationen an. Im Berliner Dom, Lustgarten, Berlin-Mitte, der bis 2.00 Uhr geöffnet sein wird, findet um 23.30 Uhr gemeinsam mit dem Prior der Gemeinschaft von Taizé, Frére Alois, eine Andacht statt. Die Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1 (Anfahrt siehe unten), feiert das Friedensgebet mit Abendmahl ab 23.00 Uhr.

Die Passionskirche, Marheinekeplatz 1, Berlin-Kreuzberg, bietet nach einem Konzert mit dem Ensemble Ja Ka Scha (Gipsy-Musik) ab 23.00 Uhr eine besondere Silvesternacht mit Musik und Tumbesteigung an. In der St. Matthäuskirche am Kulturforum, Berlin-Tiergarten findet um 18.00 Uhr ein »hORA;« -Gottesdienst (Liturgie – Wort – Musik) mit Prof. Christoph Markschies statt.

Eine Auswahl der Silvester-Angebote finden Sie hier.

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 

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Blick über den Tellerrand: Die Weihnachtsbotschaft des Berliner Erzbischofs.

Weihnachtsbotschaft von Dr. Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Berlin.

Das Erzbistum (lat.: Archidioecesis Berolinensis) ist eine römisch-katholische Erzdiözese im Nordosten Deutschlands und umfasst die Hauptstadt Berlin und Teile des Bundeslandes Brandenburg sowie den vorpommerschen Teil von Mecklenburg-Vorpommern. Kennzeichnend ist die Situation als Bistum in der Diaspora. Bischofssitz ist die St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin-Mitte.

 

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Blick über den Tellerrand: Christvespern, Metten und Weihnachtsgottesdienste 2011.

Weihnachten im Erzbistum Berlin: Krippenandachten und -spiele, Christmetten, feierliche Hochämter teilweise mit Chor- und Orchester-Musik und Vespergottesdienste: mit rund 900 Gottesdiensten (in Berlin: 600), von Heiligabend bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag laden die katholischen Pfarrgemeinden im Erzbistum Berlin ein, die Geburt Christi zu feiern.
Der Erzbischof von Berlin, Rainer Maria Woelki, wird am Heiligen Abend vormittags mit Gefangenen in der JVA Tegel die Messe feiern und am Nachmittag an der Weihnachtsfeier in der Suppenküche der Franziskaner in Pankow teilnehmen. In der St. Hedwigs-Kathedrale wird er die Christmette um 22:00 Uhr und das Pontifikalamt am ersten Weihnachtsfeiertag um 10:00 Uhr feiern. Das Hochamt am zweiten Weihnachtfeiertag feiert Dompropst Stefan Dybowski. Weihbischof Matthias Heinrich feiert am zweiten Feiertag mit den Gefangenen in der JVA Moabit Weihnachten.
Der rbb-Hörfunk überträgt auf radioBERLIN 88.8 am 24.12., 24:00 Uhr die Christmette aus der Rosenkranzbasilika (Steglitz).

Eine Zusammenstellung evangelischer Gottesdienste an Weihnachten 2011 in Berlin und Brandenburg finden Sie hier.

Samstag, 24. Dezember, Heiligabend
15:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale, Bebelplatz (Mitte): Krippenfeier
15:00 Uhr, Sankt Dominicus (Gropiusstadt): Krippenspiel „Komm näher Friede“
15:30 Uhr, St. Alfons, Beyrodtstr. 4 (Marienfelde): „Lichtblicke“ – ein Weihnachtsmusical
18:00 Uhr, St. Laurentius Klopstockstr. 31 (Tiergarten): „Allein am Heiligen Abend?“ Feier im Pfarrsaal
21:30 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Weihnachtsliedersingen
22:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Christmette mit Erzbischof Woelki
22:00 Uhr, St. Paulus, Oldenburger Str. 46 (Moabit): Musikalische Einstimmung D. Buxtehude Kantate „In dulci jubilo“
22:00 Uhr, St. Christophorus, Nansenstr. 4-7 (Neukölln): Christmette, anschl. Weihnachtliches Beisammensein im Pfarrsaal
24:00 Uhr, Rosenkranzbasilika, Deitmerstr. 3-4 (Steglitz): Christmette, Live-Übertragung auf radioBERLIN 88.8
24:00 Uhr, St. Matthias, Winterfeldtplatz (Schöneberg): Christmette

Die Glocken von St. Matthias läuten an Weihnachten:

Sonntag, 25. Dezember, Hochfest der Geburt des Herrn
10:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Pontifikalamt mit Erzbischof Woelki
11:00 Uhr, St. Matthias: Lateinisches Hochamt mit Chor und Orchester
16:30 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Weihnachtsvesper

Montag, 26. Dezember, Fest des Heiligen Stephanus
10:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Hochamt mit Dompropst Dybowski
11:00 Uhr, Zu den hl. Zwölf Aposteln, Wasgenstr. 49 (Schlachtensee): W.A. Mozart, Krönungsmesse
11:30 Uhr, St. Paulus: Otto Nicolai, Messe in D

Alle Gottesdienste unter www.erzbistumberlin.de

 

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