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Archiv der Kategorie: Andachten

Informationen über und aus unseren Andachten.

Rogate-Kloster: 2. Rede der Reihe „Ich bin ein Berliner“

Mr. James D. Melville: "Ich bin ein Berliner"

Das Rogate-Kloster lädt ein: Donnerstag, 30. Mai 13, 19.30 Uhr, zur Reihe „Ich bin ein Berliner“ mit  Mr. James D. Melville, Jr., Gesandter der Botschaft der Vereinigten Staaten.

Falls es Ihnen möglich ist, bittet das Kloster für diesen Termin um eine Anmeldung per eMail (Post at Rogatekloster de), Fax 030.788 3435 oder bei Facebook.

Gast James Melville traf am 16. August 2012 in Berlin ein und hat das Amt des Stellvertretenden Leiters der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland übernommen.

Zuletzt war Melville im US-Außenministerium in der Position des geschäftsführenden Leiters der Abteilung für europäische und eurasische Angelegenheiten (EUR) und der Abteilung für internationale Organisationen (IO) tätig. Als geschäftsführender Leiter von EUR und IO war er für die Unterstützung aller 79 Dienststellen von EUR und IO im Ausland sowie den inländischen Bedarf beider Abteilungen verantwortlich. Von 2008 bis 2010 war er Gesandter-Botschaftsrat an der US-Botschaft in London und zuvor von 2005 bis 2008 an der Botschaft in Moskau. Bei seiner ersten Auslandsverwendung war Melville von 1986 bis 1988 als stellvertretender General Services Officer an der US-Botschaft bei der DDR. Weitere Posten waren die Seychellen, St. Petersburg, die Ständige Vertretung der Vereinigten Staaten bei der NATO und Paris. In Washington war er im Bereich legislative Angelegenheiten, als diensthabender Beamter im Lagezentrum und im Prüfungsausschuss des auswärtigen Dienstes tätig.

Melville spricht Russisch, Deutsch und Französisch. Der Berufsdiplomat hat einen Abschluss mit Auszeichnung in Geschichte der Boston University, einen J.D. der juristischen Fakultät der Rutgers University und ist Mitglied der Anwaltskammern von New Jersey und New York. Ursprünglich stammt Melville aus Bradley Beach (New Jersey).

Die weiteren Andachten der „Ich bin ein Berliner“-Reihe:

Erreichbar ist die für die Reihe gastgebende Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 
 

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Willkommen: Die Gottesdienste des Rogate-Klosters.

  • Willkommen zu den Gottesdiensten des Rogate-Klosters in der Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:
  • Jeweils am Dienstag wird um 19.00 Uhr eine Vesper (in der Ordnung des Ev. Gesangbuchs Nr. 785) gefeiert. Am Donnerstag lädt das Kloster um 19.30 Uhr zur Ev. Messe bzw. im wöchentlichen Wechsel zur Komplet ein.

Ausgewählte Gottesdienste und Veranstaltungen:

  • Dienstag, 19. März, 19.oo Uhr, Vesper, anschließend Rogate-Abend zur Bundestagswahl 2013: Stadtvesper 2013“Warum Die Linke wählen?”, mit Azize Tank, Kapelle Zwölf-Apostel-Kirche
  • Karfreitag, 29. März 13, 15.oo Uhr, Andacht “Die sieben Worte Jesu am Kreuz” zur Sterbestunde, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 9. April, 19.oo Uhr, Vesper, anschließend Rogate-Abend zur Bundestagswahl 2013: “Warum SPD wählen?”, mit Mechthild Rawert, MdB, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 21. Mai, 19.oo Uhr, Vesper, anschließend Rogate-Abend zur Bundestagswahl 2013: “Warum CDU wählen?”, mit Jan-Marco Luczak, MdB, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Freitag, 14. Juni 13, 19.30 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung des 21. Stadtfestes des Regenbogenfonds, Predigt: Pfarrerin Andrea Richter, Beauftragte für Spiritualität der EKBO, Zwölf-Ich bin ein BerlinerApostel-Kirche
  • Sonntag, 23. Juni 13, 18.00 Uhr, Messe zur Johannisnacht, mit der Alt-katholischen Gemeinde Berlin, Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24 – 25, S Julius-Leber-Brücke
  • Donnerstag, 3. Oktober 13, 15.oo Uhr, Gottesdienst für Mensch und Tier zum Franziskustag, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Sonntag, 8. Dezember 13, 2. Advent, 16.oo Uhr, Sternenkinder-Gottesdienst für verwaiste Eltern und Angehörige, auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr. 12 – 14, S Großgörschenstraße
 
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Verfasst von - 24. Januar 2013 in Aktuelles, Andachten

 

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Gottesdienst: Rogate im Advent.

Rogate im  AdventWillkommen zu unseren Kapellen-Gottesdiensten im Advent:

  • Dienstag, 11. Dezember, 19.00 Uhr, Vesper
  • Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr, Komplet
  • Dienstag, 18. Dezember, 19.00 Uhr, Vesper
  • Donnerstag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Ev. Messe

Den Gottesdienstplan Dezember und Januar finden Sie hier in Farbe und hier in sw. Hier eine Auswahl Ev. Gottesdienste der EKBO zu Weihnachten 2012.

Diese Gottesdienste feiern wir alle in der Kapelle der Zwölf-Apostel-Kirche. Zugang von der linken Seite der Kirche. Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 

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Termin: Franziskanische Spiritualität und Liebe als Installation.

Willkommen Morgen, Dienstag, 6. Dezember, zu zwei Veranstaltungen:

 

Um 19.oo Uhr, Vesper am Tag des Heiligen Nikolaus. Anschließend Rogate-Abend „Konsequenz franziskanischer Spiritualität: Hospizarbeit für Menschen mit Aids“ mit Mitarbeiterinnen vom Hospiz Tauwerk in Pankow.

und davor:

Um 17.oo Uhr in der Kirche, Eröffnung Installation „Es gibt Liebe, warum hasst du?“, Tanz-Performance: Yaron Shamir (Israel), Musik: Luci van Org + Gerhard Hoffmann, Gesang: Luci van Org + Roman Shamov. Die Einladung zu diesem Termin finden Sie hier.

Hinweis: Unseren Rogate-Gottesdienstplan vom 1. bis 28. Dezember 2011 finden Sie hier.

 

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Gottesdienste: Am Wochenende zum Sonntag Rogate.

Wir laden dieses Wochenende ein zum Mittagsgebet am Sonnabend, 12.oo Uhr, entweder vor oder in der Sakristei der Zwölf-Apostel-Kirche (je nach Wetterlage).

Sonnabend, 18.oo Uhr, Vesper.

Sonntag, 10.oo Uhr, Evangelische Messe. Die Ordnung der Rogate-Messe finden Sie hier.

Herzlich willkommen!

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.
 

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Gottesdienst: Mittagsgebet am Sonnabend.

Wir laden ein zum Mittagsgebet am Sonnabend, 21. Mai, 12.oo Uhr, in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Herzlich willkommen!

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.
 
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Verfasst von - 19. Mai 2011 in Andachten

 

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Gottesdienst: Sonnabend, Mittagsgebet in der Zwölf-Apostel-Kirche.

Wir laden ein zum Mittagsgebet am Sonnabend, 14. Mai, 12.oo Uhr, in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg.

Herzlich willkommen!

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 
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Verfasst von - 8. Mai 2011 in Andachten

 

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Aktuell: „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde das Böse mit Gutem“

Zum 1. Mai in Berlin: Eine Betrachtung zur Jahreslosung 2011 von Pastor Bernhard Busemann, Wilhelmshaven.

Zwei Priester leben schon seit Jahren in enger klösterlicher Gemeinschaft zusammen. Sie spüren über die Jahre, dass sie sich immer mehr entfremdet haben. Sie kochen innerlich auf wenn der andere seine Meinung kund tut und an der geringsten Kleinigkeit entzündet sich schlechte Stimmung, Streit und Zwist. Eine Spannung, die das Innerste fast zum Zerreißen bringt.

Die alte Mönchsregel ist so einleuchtend. Denn da heißt es: Wende dich mit ganzem Herzen an den Bruder, mit dem du dich am wenigsten verstehst, denn er ist ein Spiegel deiner Dunkelheit.

Klingt geheimnisvoll und weise. Klingt richtig. Aber die beiden haben über die Jahre alles versucht und kommen miteinander nicht weiter. Jedes mal wieder dieses innere Aufkochen. Gefühle von Aggression und innerem Zerplatzen. Sie regen sich aneinander auf.

Der eine geht in seiner Hilflosigkeit zum Abt: Was soll ich nur machen? Der alte Abt hat eine gute Idee: Geh zum Klosterbrunnen im Hof und schöpfe daraus einen vollen Krug mit Wasser. Und jedes Mal, wenn du spürst, dass dein Bruder dich aufregt, nimm einen kräftigen Schluck vom Brunnenwasser. Nach einigen Wochen wendet sich der Bruder wieder vertrauensvoll an seinen Abt. Freudig erregt erzählt er ihm: „Das Brunnenwasser hilft! Ich bin ganz erstaunt. Das Verhältnis zu meinem Mitbruder ist wesentlich entspannter geworden. Wie geht das? Lüfte mir das Geheimnis des Brunnenwassers?“

Der Abt antwortet lächelnd: „Das Wasser trägt kein Geheimnis in sich. Aber wenn du einen Schluck davon nimmst, dann ist dein Mund voll kühlender Frische und du ersparst dir und deinem Gegenüber jeglichen Kommentar. Was auch immer er von sich geben mag und du davon hältst. Dein Mund ist entspannt und damit auch dein Gesicht und dein Herz.“

Überwinde das Böse mit Gutem. Manchmal braucht es vielleicht einen einfachen Trick, damit sich festgefahrene Lebenssituationen entspannen. Und das finden wir auch in den Gedanken von Paulus wieder. Lesen wir die Jahreslosung und den gedanklichen Zusammenhang aus dem Römerbrief im 12. Kapitel.

Auch wenn euch jemand Unrecht zugefügt hat, zahlt es nicht durch weiteres Unrecht zurück. Bemüht euch darum, allen Menschen gegenüber aufrichtig zu sein. Soweit es auf euch ankommt, lebt mit allen Menschen in Gottes Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem gerechten Gericht Gottes Raum; denn es ist geschrieben: Die Rache liegt in meinen Händen, ich werde alles Unrecht vergelten, spricht Gott.

Wenn dein Gegner hungert, gib ihm etwas zu essen. Wenn deine Feindin Durst leidet, gib ihr zu trinken. Ein solches Verhalten häuft glühende Kohlen auf ihrem Kopf auf. Lass dich nicht vom Bösen besiegen. Sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Römer 12,21)

Ganz starke Sprachbilder, die Paulus uns vor Augen zeichnet. Die glühenden Kohlen auf dem Kopf! In einigen Bibelübersetzungen wird das mit Schamesröte übersetzt. Wer kennt das Gefühl nicht, dass es einem die heiße Schamesröte ins Gesicht treibt? Wenn man dabei ertappt wird, dass man sich irgendwo im Dunkel, Verbotenen, auf der falschen, unrechten und unehrenhaften Seite des Daseins bewegt. Das Böse bekommt oft im ganz persönlichen Leben Kontur. Die Bibel greift schon ganz früh auf dieses Bild zurück. Der Baum der Erkenntnis von gut und böse.

„Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen. Denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.“ (Gen 2,15-17)

Wir wissen, dass die Menschen im Paradies sich verführen lassen. Das sie sein wollen wie Gott und gut und böse eindeutig unterscheiden. Das Resultat: Sie fliegen aus dem Paradies. Die Schonzeit ohne Scham und Scheu ist vorbei. Das spannungsreiche und energiegeladene Drama des Menschseins beginnt.

Die Welt ist nicht nur gut, sondern wir spüren weit da draußen aber auch tief innen drin die ungeheuren Kräfte des Bösen, die uns oder andere aus der Bahn werfen oder die Schamesröte ins Gesicht treiben. Die Jahreslosung 2011 nimmt uns ohne Umwege mit hinein in diese uralte Spannung des Daseins. Sie weckt die tiefe Sehnsucht nach dem Guten.

Aber redet auch nicht weich drum herum: Das Böse fordert uns immer wieder zu einem sehr harten und kompromisslosen Kampf heraus.

Über eine Kleinigkeit im Bibelvers bin ich sofort gestolpert: Das Wort „Böse“ kommt zweimal vor. Das „Gute“ nur einmal. Ich glaube das ist bewusst so konstruiert und formuliert und soll ein mögliches  Kräfteverhältnis widerspiegeln.

Wie oft fühlt sich unser Leben ungerecht, unbarmherzig und brutal an. Wie stark sind die Gefühle von Aggression und Ablehnung gegenüber denen von liebevoller Zuwendung und Zärtlichkeit. Wie viel Kraft braucht es oft gegen eine finstere Vergangenheit, gegen eine Übermacht oder das Chaos anzuarbeiten? Und wie wenig Kraft bleibt, um helles und kreatives Licht zu sein, das hier und jetzt leuchtet?

Wie mächtig ist oft der Hass gegenüber der Liebe. Zweimal Böse. Einmal Gut. Lassen wir es gut sein!

Gut sein lassen. Das versucht der Maler und Christ Eberhard Münch mit seinem sehr dynamischen und feurigen Entwurf zur Jahreslosung 2011.

Strahlend helles Licht und ein hell leuchtendes Kreuz durchbrechen mit mächtigem Schwung die Dunkelheit und das tobende Chaos.

Spürbar wird: Zum Himmel hin wird das Bild deutlich ruhiger, die Farben und Konturen klarer und bestimmbarer. Der Himmel öffnet sich hellblau hinter einem gelben Horizont. Verkehrte Optik: Himmelaufgang statt Sonnenuntergang.

Blutrot-orange steht das Kreuz im Zentrum und Durchbricht oder verbindet alle Dimensionen und schöpft anscheinend unerschöpfliche Kraft aus der glanzhellen Mitte. Christus der Durchbrecher der Wirklichkeiten, der sich mutig und farbgewaltig hineintraut in alle Farbe und Unfarbe des Lebens. Wer seinem Weg folgt und sich von seiner Dynamik anstecken lässt, der entdeckt neue Wege und Horizonte. Eine kraftvolle und hoffnungsvolle Ansage. Aber auch eine stille Mahnung: Gut und Böse gehen fließend ineinander über.

Maße Dir nicht an, Mensch, dass du es wirklich klar unterscheiden und entlarven kannst, was wirklich gut oder böse ist. Da draußen in der Welt oder auch drinnen in dir. Es bleibt ein Ringen um Wahrheit. Es bleibt ein Kämpfen um den Sieg des Guten. Es bleibt eine unglaubliche Dynamik in unserem Leben. Und wahrscheinlich tut es gut, den Mund nicht zu voll zu nehmen mit klaren Ansagen was oder wer gerade gut oder böse ist.

Sondern manchmal hilft eher ein Schluck kaltes Wasser. Der den Mund von der Quelle her füllt mit beruhigender Stille und die Gesichtszüge entspannt und das Herz beruhigt.

Und vielleicht einen Gedanken ganz kühl durchkreuzend und doch sehr wärmend mit auf den Weg gibt:  „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ (Römer 12,21)

 
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Verfasst von - 1. Mai 2011 in Andachten

 

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Aktuell: Gebet für die Menschen in Japan.

„Neige dein Ohr, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“ Daniel 9,18

Barmherziger Gott, wir sind erschrocken über die Zerstörungen des Erdbebens und des Tsunamis am Freitag in Japan.

Wir wissen nicht, wie die Menschen vor Ort leiden müssen. Wir wissen nicht, wie viele verschüttet sind und auf Hilfe warten. Die Bilder zeigen uns unsere Hilflosigkeit und Schwachheit.

Wir bitten Dich, sei den Gestorbenen gnädig und nimm sie auf in Dein Reich.

Wir bitten Dich um Hilfe für alle Menschen in Not in Japan, für die Verletzten und für die in Sorge.

Wir bitten Dich um Schutz für die Menschen auf den Meeren und an den Küsten.

Gib den Verantwortlichen in den Atomanlagen das Gelingen beim Verhindern einer Kernschmelze und hilf ihnen bei Ihrer Aufgabe.

Lass die Solidarität unter den Völkern wachsen. Gib, dass die Hilfe schnell die Verwundeten und Hilflosen erreicht. Segne die Arbeit der Hilfsorganisationen, der Polizei und der Feuerwehren. Lass uns nicht nachlassen in der Fürbitte für die Menschen, inbesondere für jene, für die keiner betet.

Du hast uns versprochen: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Darum wagen wir voller Vertrauen zu beten:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Das Gebet für die Opfer des Erdbebens in Japan finden Sie zum Ausdrucken hier.

Die Hinführung und die Fürbitte aus unseren ökumenischen Gedenk-Gottesdiensten für Japan am Freitag und Sonnabend (11. und 12.3.2010) finden Sie hier. Den Ablauf (Liturgie) finden Sie hier.

Eine Predigt vom Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Nikolaus Schneider, aus einem „Gottesdienst in Solidarität mit Japan“ in Hamburg-Eimsbüttel finden Sie hier.

 
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Verfasst von - 12. März 2011 in Andachten

 

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Termin: Am Donnerstag Rogate-Adventsandacht mit Organist Wolfgang Seifen.

Am Donnerstag, 16. Dezember 2010, spielt Professor Wolfgang Seifen im Gottesdienst des Rogate-Klosters St. Michael in der evangelischen Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg die Orgel. Die Andacht „Adventslied, Wintersegen und Heilige Messe“ beginnt um 19.30 Uhr. Bereits ab 19.00 Uhr spielt eine Blechbläsergruppe der Königin-Luise-Gedächtniskirche Adventslieder vom Kirchturm.

Nach seinem Kirchenmusikstudium am Gregoriushaus in Aachen von 1973 bis 1976 war Professor Seifen zunächst bis 1983 Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich. Von 1983 bis 2000 war er Organist an der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer.

Parallel leitete er 1989 bis 1992 die Orgelklasse für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Von 1992 bis 2000 hatte er die gleicher Funktion an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo er 1995 zum Honorarprofessor ernannt wurde. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Universität der Künste in Berlin. 2002 wurde er von Kardinal Sterzinsky in die Kirchenmusik-Kommission des Erzbistums Berlin berufen. Seit 2003 ist er zweiter Vorsitzender der „Konferenz der Leiter katholischer Ausbildungsstätten für Kirchenmusik in Deutschland“. 2004 wurde er zum Titularorganisten an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin berufen und ist dort künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelimprovisationsfestivals Berlin und (gemeinsam mit Helmut Hoeft) der Orgelkonzertreihe Meisterkonzerte Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen über Orgelbau und Orgelimprovisation herausgegeben und zahlreiche Kompositionen für Chor, Orgel sowie Kammermusik geschrieben. Ferner zeichnet er sich aus durch etliche Rundfunk- und Fernsehproduktionen und CD-Einspielungen mit Orgelimprovisation.

In der Messe wird zudem von Pfadfindern das Friedenslicht aus Betlehem nach Schöneberg gebracht und dort an Berlinerinnen und Berliner weitergegeben. Für den Transport des Lichtes nach Hause sollten Besucher geeignete Laternen und Kerzen mitbringen. Die Liturgie mit den Liedern finden Sie hier.

Die Zwölf-Apostel-Kirche (An der Apostelkirche 1) ist erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 
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Verfasst von - 13. Dezember 2010 in Andachten, Termine

 

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