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Aktuell: Bischof José Raúl Vera López nimmt Rogate-Ehrenmitgliedschaft an.

José Raúl Vera López ist neues Ehrenmitglied der Ökumenischen Rogate-Initiative e.V.

Auszüge des Beschlusses der Rogate-Mitgliederversammlung vom 8.9.2011:

„Wir würdigen mit dieser Auszeichnung sein christliches, unverzagtes und mutiges Engagement. Ohne Rücksicht auf das eigene Wohlergehen spricht Bischof José Raúl Vera López offen und ehrlich über Menschenrechtsverletzungen, Machtmissbrauch, Korruption und mangelnde Rechtssicherheit in Mexiko. Seine Arbeit zeugt von Nächstenliebe, Einsatzwillen und Entschlossenheit, die Lage der Unterdrückten im Lande zu verbessern. Er setzt sich gegen Morde und Übergriffe auf Frauen und Migranten ein. Seine Aufmerksamkeit gilt zudem der Wahrung von Rechten der Urbevölkerung, notleidenden Bauern und rechtlosen Arbeitern. Er kritisiert den mangelnden Schutz von Journalisten und die dürftige Verfolgung von Straftätern und Menschenrechtsverletzern. (…)

Mit der Ehrenmitgliedschaft versichern wir dem Bischof unsere Fürbitte für ihn und seinen Einsatz. Wir wollen ihn zudem ermuntern, seinen Weg unbeirrt fortzusetzen und den Menschen beizustehen. Die Ehrenmitgliedschaft ist Zeichen unseres Dankes für seinen großartigen Einsatz, seinen unerschütterlichen Mut und die Bereitschaft zu Nachfolge Christi im Einsatz für das Leben.“

Der Bischof von Saltillo nahm die Ehrung heute in einer ausführlichen schriftlichen Erwiderung an. Er schreibt u.a.:

„Gerne nehme ich die Auszeichnung einer Ehrenmitgliedschaft der Ökumenischen Rogate-Initiative an.

Zusammen erstreben wir, als Kinder Gottes die sozialen Probleme zu überwinden als Teil einer Familie. So heißt es auch im Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, da wir die Einheit bilden in der Liebe als Schwestern und Brüder, als Söhne und Töchter des einen Vaters.“

López studierte römisch-katholische Theologie. Am 29. Juni 1975 wurde er zum Dominikaner-Priester durch Paul VI. geweiht. Von 1987 bis 1995 war er Bischof von Ciudad Altamirano, seit 1999 Bischof von Saltillo.

Der Bischof ist das dritte Rogate-Ehrenmitglied. Vor ihm nahmen Pater Klaus Mertes SJ und Pfarrer i.R. Gerhard Fischer Ehrenmitgliedschaften der Initiative an.

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Aktuell: Pfarrer i.R. Gerhard Fischer zum Rogate-Ehrenmitglied ernannt.

Die Mitgliederversammlung der Ökumenischen Rogate-Initiative hat in einem einstimmigen Beschluss Gerhard Fischer zum Ehrenmitglied ernannt. Der evangelische Pfarrer i.R. und Michaelsbruder nahm die Ehrung bereits an. Er ist nach Pater Klaus Mertes SJ das zweite Ehrenmitglied des 2009 gegründeten Vereins, der seine Heimat in der Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirche hat.

Wortlaut des Beschlusses: „Wir möchten Pfarrer i.R. Gerhard Fischer durch eine Ehrenmitgliedschaft in der Ökumenischen Rogate-Initiative ehren. Insbesondere soll durch diese Auszeichnung sein Einsatz für die Kirche in unserer Stadt, sein herausragendes Engagement in der ökumenischen Verständigung und sein unverzagtes Eintreten für die Tradition und den Reichtum der Gottesdienstformen gewürdigt werden.

Wir wissen in ihm einen fundierten Kenner der Liturgie, ihrer praktischen Anwendung, einen Impulsgeber in der Entfaltung eines lebendigen und hoffnungsfrohen Glaubens und einen Freund unseres Rogate-Engagements.

Seine Solidarität mit der Gruppe „Homosexuelle und Kirche“ (HuK) bei der Verortung ihres jährlichen Gottesdienstes zum Christopher-Street-Day in Schöneberg vor Jahrzehnten war praktischer Einsatz gegen Homophobie in der Kirche und Ausdruck seiner Frömmigkeit, die nicht ausgrenzt, sondern das Verbindende sucht.

Wir freuen uns über seine Anregungen, seinen unermüdlichen Einsatz, seine Rückmeldungen bei der Gestaltung unserer Gottesdienste und danken ihm für seine freundliche und konstruktive Begleitung der Rogate-Arbeit.“

Hinweis: Die HuK feiert seit Jahrzehnten zum Berliner CSD einen Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche in Schöneberg. Im Beschluss zur Ehrenmitgliedschaft wird dieser erwähnt. Näheres dazu hier. Zudem veranstaltet der Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte ebenfalls einen CSD-Gottesdienst am Vorabend der Parade. Mehr dazu hier.

 
3 Kommentare

Verfasst von - 8. Juni 2011 in Aktuelles, Sonstiges

 

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Aktuell: Pater Klaus Mertes zum Rogate-Ehrenmitglied ernannt.

Die Rogate-Initiative hat Pater Claus Mertes SJ mit einer Ehrenmitgliedschaft in der Ökumenischen Rogate-Initiative ausgezeichnet. Insbesondere soll nach dem Willen der Mitgliederversammlung durch diese Auszeichnung „sein Einsatz für die Kirche, sein herausragendes Engagement in der Ökumene und sein unverzagtes Beschreiten neuer Wege gewürdigt werden.“

In einem einstimmig gefassten Beschluss heißt es weiter: „Sein öffentlicher Einsatz gegen Homophobie in der Kirche hat nicht nur katholische Christen ermuntert, stiftet Hoffnung und ist für uns gebotene Solidarität. Sein Eintreten gegen Ausgrenzung und Diskriminierung Andersliebender und Andersgeprägter ist vorbildlich. Wir freuen uns über weitere überraschende und fröhliche Impulse durch ihn für unsere Kirchen und sagen ihm dafür die Unterstützung der Rogate-Initiative zu.“

Pater Mertes hat zu unserer großen Freude heute die Rogate-Ehrenmitgliedschaft angenommen. Wir freuen uns, dass wir dadurch eine Verbindung halten können, obwohl er im Sommer Berlin verlassen wird. Mertes: „Sie wird mir eine Gelegenheit sein, immer wieder an die gute ökumenische Zusammenarbeit in Berlin zu denken.“

Als Sohn einer Diplomatenfamilie verbrachte Mertes die ersten elf Lebensjahre im Ausland (Marseille, Paris, Moskau). Von 1966 bis 1973 besuchte er das Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg und engagierte sich dort im ND (Bund Neudeutschland – Katholische Studierende Jugend). Seinen Wehrdienst 1973 bis 1975 absolvierte er beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Zwischen 1975 und 1977 studierte er Slawistik und Klassische Philologie in Bonn. 1977, mit 23 Jahren, trat Mertes in den Jesuitenorden in Münster ein. Nach dem Noviziat studierte er Philosophie in München sowie Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1986 empfing er die Priesterweihe.

Nach seinem Referendariat in Frankfurt am Main war er seit 1990 im Schuldienst tätig, zunächst an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg. 1994 wurde er nach einem Auslandsjahr in Nordirland Lehrer am katholischen Gymnasium Canisius-Kolleg Berlin. Seit 2000 ist er dessen Rektor. Daneben unterrichtet er weiterhin Latein und Religion. Seit 2008 ist der Rektor des Canisius-Kollegs qua Amt zugleich Rektor der Kirche Maria Regina Martyrum, der Gedenkkirche der Katholiken in Deutschland für die Opfer des Nationalsozialismus. Zum 1. September 2011 wird Mertes als Direktor an das Kolleg St. Blasien im Schwarzwald wechseln.

Gründet wurde die Ökumenische Rogate-Initative, die Klaus Mertes zum Ehrenmitglied erklärt hat, am 9.9.2009. Ziele sind des eingetragenen Vereins sind: „Bewegung bringen in die ökumenische Andachtsarbeit, für soziale Projekte sorgen, gegen Hassgewalt und Homophobie eintreten und übergemeindlich-überkonfessionell nachhaltig zusammenarbeiten.“ Die paritätisch zusammengesetzte Gruppe besteht aus katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen und Unterstützern dem Bundesgebiet. Aus der Initiative ist das Ökumenische Rogate-Kloster St. Michael zu Berlin hervorgegangen.

 

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