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Archiv der Kategorie: Rückblick

Klaus Wowereit: Grußwort zur Reihe “Ich bin ein Berliner!”

Klaus Wowereit: Grußwort zur Reihe “Ich bin ein Berliner!”

Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, für die Reihe „Ich bin ein Berliner“ des Rogate-Klosters St. Michael zu Berlin anlässlich des 50. Jahrestages des Berlin-Besuchs von US-Präsident Kennedy:

„Ich bin ein Berliner“: Mit diesen Worten schloss John F. Kennedy seine berühmte Rede am 26. Juni 1963 vor dem Schöneberger Rathaus ab. Die Worte wirkten wie Balsam auf die Seele der Menschen im geteilten Berlin. John F. Kennedy gab ihnen mit seinem begeisternden Auftritt Hoffnung und stärkte so die Verbundenheit des Westteils von Berlin mit den Vereinigten Staaten. Die Rede empfanden aber auch viele Menschen im Osten als Zeichen der Ermutigung über die Mauer hinweg.

Die Botschaft Kennedys wirkt bis heute nach. Sie fordert uns nicht nur zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der Teilung heraus, sondern auch zur Besinnung auf das, was eine so bunte, lebendige und vielfältige Stadt wie Berlin heute und in Zukunft im Innersten zusammenhält. In diesem Sinne wünsche ich dem Rogate-Kloster und seiner Reihe „Ich bin ein Berliner“ viel Zuspruch und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ermutigung zum Engagement für das friedliche und respektvolle Zusammenleben in der Hauptstadt Berlin.“

Die weiteren Andachten der “Ich bin ein Berliner”-Reihe:

Erreichbar ist die für die Reihe gastgebende Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Presseschau: Die Berliner Woche hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über die Reihe veröffentlicht. Sie finden den Bericht hier.

 

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Rückblick: Internationales Taizé-Treffen 2011 im Rogate-Kloster.

Das Ökumenische Rogate-Kloster hat auf Einladung der Gemeinde in der Zwölf-Apostel-Kirche und den Räumen im Adolf-Kurtz-Haus die Verantwortung für ein dezentrales Zentrum im Rahmen des Internationalen Taizé-Treffens Berlin 2011 übernommen. Dazu gehörten die Gestaltung von zehn Gottesdiensten, ein „Fest der Nationen“ in der Silvesternacht sowie die Suche nach Privatquartieren für 90 Gäste im Gemeindegebiet. Für die Durchführung konnten wir uns über zahlreiche Freiwillige und ausreichend viele Gastgeber freuen.

Hier Eindrücke vom Fest in der Silvesternacht:

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Weitere Bilder vom Fest der Nationen hier.

 
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Verfasst von - 2. Januar 2012 in Rückblick

 

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Rückblick: „Es gibt Liebe“-Installationsaufstellung in der Zwölf-Apostel-Kirche.

Am 6. Dezember 2011 wurde mit einem musikalischen Rahmenprogramm die Skultur „Es gibt Liebe, warum hasst du?“ aufgestellt. Das Werk ist bis zum 6. Januar 2012 in der Kirche zu sehen. Die Einladung zu diesem Termin finden Sie hier.

Hier Eindrücke von der Eröffnung:

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Verfasst von - 7. Dezember 2011 in Aktuelles, Rückblick

 

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Rückblick: Reise nach St. Petersburg.

Auf Einladung des Goethe-Instituts hat Frater Franziskus in dieser Woche an einem Filmfestival in St. Petersburg teilgenommen. Bilder davon hier.

 
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Verfasst von - 27. Oktober 2011 in Aktuelles, Rückblick

 

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Rückblick: Rogate präsentierte sich mit eigenem Stand auf dem Schöneberger Stadtfest.

Mit einem Gemeinschaftsstand präsentierten sich die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, die Rogate-Initiative und das Rogate-Kloster St. Michael auf dem 19. schwul-lesbischen Stadtfest 2011 am 18. und 19. Juni in der Fuggerstraße. Möglich gemacht wurde dieses Dank unserer Förderer Screen Print Factory (Bild mit der Übergabe der Standausstattung)und Nolte Kommunikation (Entwurf unseres Logos und unserer Flyer für das Fest).

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Am Abend zuvor, Freitag, 17. Juni, richtete das Kloster eine Vesper zur Eröffnung in der gastgebenden Zwölf-Apostel-Kirche aus. Mehr darüber hier.

Veranstaltet wurde das Lesbisch-schwule Stadtfest vom Berliner Regenbogenfonds e.V. Es findet seit 1993 jährlich im Sommer statt und erstreckt sich über die Motzstraße, Eisenacher Straße, Fuggerstraße und die Kalckreuthstraße. Mit 420.000 Besuchern (Stand: 2007) ist es heute das größte homosexuelle Straßenfest in Europa.

 
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Verfasst von - 22. Juni 2011 in Rückblick

 

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Rückblick: Eynulla Fatullajew nach vier Jahren Haft frei.

Mit großer Freude haben wir die Nachricht von der Freilassung von Eynulla Fatullajews erhalten. Der Journalist wurde am 26. Mai nach einer Begnadigung durch den Präsidenten freigelassen. Rogate hat sich an der Solidaritätsaktion von Amnesty International beteiligt.

Eynulla Fatullajew, Chefredakteur der Wochenzeitung Realny Azerbaijan und der Tageszeitung Gündalik Azarbaycan wurde im Jahr 2007 aufgrund verschiedener Veröffentlichungen zu einer mehrjährigen Haftstrafe sowie einer zusätzlichen Geldstrafe verurteilt. Am 11. November 2010 hat das Oberste Gericht Aserbaidschans in Baku die Gefängnisstrafe des Zeitungsjournalisten zwar reduziert. Aber auch nach dem Revisionsurteil hätte der Journalist noch bis Januar 2013 in Haft bleiben müssen. Reporter ohne Grenzen (ROG) beteiligte sich während Fatullajews Haftzeit an dessen Anwaltskosten und unterstützte dessen Familie finanziell – Fatullajews Eltern hatten nach den Urteilen gegen ihren Sohn ihre Arbeit verloren.

Mehr Informationen hier.

 
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Verfasst von - 29. Mai 2011 in Rückblick

 

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Rückblick: Ugandische Botschaft, Gedenken an David Kato.

Eine Übernahme von

„Am 26. Januar wurde David Kato, Menschenrechtsaktivist in Uganda für die Gleichstellung von LSBTI, ermordet aufgefunden, eine ugandische Tageszeitung hatte zuvor eine Liste schwuler Männer veröffentlicht und sie zum Tod „freigegeben“.
Dass sich in Berlin eine Gedenkveranstaltung realisieren lassen würde, war abzusehen – dass es sich um eine von einer ökumenischen, klösterlichen Gemeinschaft, der Ökumenischen Rogate-Initiative handeln würde, war neu.
Ca. 40 Menschen versammelten sich schließlich vor der Botschaft nahe des Axel-Springer-Hauses, das Gedanken war schlicht, was sich auch im minimalen aufgebotenen Polizeischutz wiederspiegelte. (Ein Streifenwagen, nichts im Vergleich gegen das Aufgebot vor der Botschaft der Türkei, als dort gegen das Verbot von Lambda Istanbul demonstriert wurde.)
Apolitisches Gedenken mit Vater unser und Fürbitten – das war neu, das war dem Anlass trotzdem angemessen. Frater Franziskus, der (u.a. über Facebook) zum Gedenken eingeladen hatte, war die Debatte darum, ob eine von einer christlichen Organisation veranstaltete Kundgebung für queere Aktivist_innen (und andere) unterstützenswert sei, nicht entgangen; er problematisierte sowohl sein Auftreten im Talar wie auch das Vater unser.
Dass bei der Bestattung Katos ausgerechnet ein Geistlicher der anglikanischen Kirche den Trauernden den Tod wünschte, legitimiert den Talar als sichtbares Zeichen von Diversität auch unter Geistlichen.
Es wurden eben keine besserwisserischen Parolen skandiert, und eben nicht aus nicht-reflektierter weißer Perspektive homophobe Menschenrechtsverletzungen in Uganda skandalisiert, als seien sie kein kolonialer „Import“. Still zu gedenken, nur eskortiert von ein paar Kerzen und einer Schwarzweißfotografie Katos an einem Verkehrsschild, würdigte David Kato still, friedlich – und bei aller Irritation über diesen leisen Protest war er ein Signal, das menschenverachtende homophobe Gewalt und ihre Unterstützer_innen umso mehr ins Abseits stellte – und dabei unangreifbar blieb.“

Sie finden den Artikel hier.

 
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Verfasst von - 28. Mai 2011 in Rückblick

 

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