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Archiv der Kategorie: Umfragen

Umfrage: Soll Berlin einen Platz nach Johannes Paul II. benennen?

Morgen wird Johannes Paul II. in Rom selig gesprochen. Christoph Lehmann schlägt vor, einen Platz in Berlin nach dem polnischen Papst zu benennen. Braucht Berlin einen „Papaplaza“ (Tagesspiegel)? Diskutieren Sie mit! Hier in der Kommentarrubrik und per Abstimmung:

Johannes Paul II. (lat. Ioannes Paulus PP. II, bürgerlicher Name Karol Józef Wojtyła]; * 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen; † 2. April 2005 in der Vatikanstadt) war vom 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod Papst der römisch-katholischen Kirche. Mit 26 Jahren und 5 Monaten weist das Pontifikat von Johannes Paul II. die zweitlängste historisch belegbare Dauer auf. Johannes Paul II. war der bislang einzige slawische Papst der römisch-katholischen Kirche. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen zugeschrieben. Papst Johannes Paul II. wird morgen, am 1. Mai 2011, selig gesprochen.

 
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Verfasst von - 30. April 2011 in Aktuelles, Umfragen

 

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Aktuell: Alles hat seine Zeit. Umstellung auf die Sommerzeit.

1 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: 2 geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; 3 töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; 4 weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; 5 Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; 6 suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; 7 zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; 8 lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit. 9 Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. 10 Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. 11 Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. 12 Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. 13 Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes. 14 Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll. 15 Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.

(Bibel, Buch Prediger Kapitel 3)

 
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Verfasst von - 26. März 2011 in Aktuelles, Sonstiges, Termine, Umfragen

 

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Meinung und Umfrage: „Homosexuelle Pfarrer?“

Ein Beitrag von Wolf-Dieter Steinmann, Rundfunkpfarrer am SWR (ZfK)

Homosexualität in der Kirche: Viele verstehen die Diskussion darüber nicht mehr. Wie kann man immer noch darüber streiten, ob ein Pfarrer mit seinem Partner gemeinsam im Pfarrhaus leben kann oder nicht. ‚Hat die Kirche keine anderen Sorgen‘, fragen viele. Hat sie.

Und trotzdem. In der evangelischen Kirche wird zurzeit sehr kontrovers über homosexuelle Pfarrer diskutiert. Evangelische Synoden sollen ein Gesetz verabschieden, das vorsieht, dass ein Gemeindepfarrer oder Pfarrerin mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern im Pfarrhaus leben können.

„Grundsatzfragen können in der Kirche nicht einfach pragmatisch entschieden werden. Grundsatzfragen werden in der evangelischen Kirche immer im Gespräch mit der Bibel geklärt.“

Auch wenn viele das schwer verstehen, für viele Christen ist das eine Grundsatzfrage. Und Grundsatzfragen können in der Kirche nicht einfach pragmatisch entschieden werden. Man kann sich auch nicht nur anpassen, wenn sich Wert- und Lebensvorstellungen in der Gesellschaft wandeln. Grundsatzfragen werden in der evangelischen Kirche immer im Gespräch mit der Bibel geklärt. Sie ist Basis und Orientierungsmarke, nicht nur für den Glauben, sondern auch für die Art und Weise wie das Leben gelingen kann.

Abwägungen

In der Bibel stehen Sätze, in denen homosexuelle Praxis energisch abgelehnt wird, als „Gräuel“ oder als „gegen die Natur“. Das kann niemand, der die Bibel ernst nimmt, wegwischen.
Trotzdem finde ich persönlich richtig, dass homosexuelle Partner miteinander im Pfarrhaus leben können. Und ich hoffe sehr, dass Synoden in diesem Sinn entscheiden.
Wieso? Für mein Verständnis würde ein Verbot des Zusammenlebens gegen andere Stellen in der Bibel stehen, die ich für wichtiger erachte und zentraler.

„Für mich bedeutet Nächstenliebe, dass ich Sexualität und Glück des anderen nicht unmöglich mache, sondern achte und ihm gönne, wenn er verantwortlich lebt.“

Das gibt es öfter, dass man bei Auseinandersetzungen biblische Aussagen miteinander abwägen muss. Ich finde, man muss die verschiedenen Lebensverhältnisse sehen, um zu verstehen, was biblische Sätze heute bedeuten. In den Passagen, in denen die Bibel von gleichgeschlechtlicher Sexualität spricht, geht es nicht um Lebenspartnerschaften. Ich kann darum eine homosexuelle Partnerschaft heute nicht mehr als „Gräuel“ verstehen, weil ich dann die Nächstenliebe missachten würde. Für mich bedeutet Nächstenliebe, dass ich Sexualität und Glück des anderen nicht unmöglich mache, sondern achte und ihm gönne, wenn er verantwortlich lebt.

Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn eines meiner Kinder einen gleichgeschlechtlichen Partner hätte? Ich könnte doch nicht sagen, ich liebe Dich zwar, aber nur, wenn Du Deinen Partner vor mir versteckst und Dich damit verleugnest. Menschen, die einander lieben und auf Dauer Verantwortung füreinander übernehmen, ich glaube, die leben nicht gegen ihren Schöpfer.

Quelle: Wort zum Tag, SWR2

Der Autor hat uns freundlicherweise die Genehmigung erteilt, seinen Text auf die Rogate-Seite zu stellen. Vielen Dank.

Lesetipp: „Auch ein nicht ganz durchgebratenes Steak gilt in der Bibel als Gräuel.“

 
5 Kommentare

Verfasst von - 20. März 2011 in Meinung, Umfragen

 

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Rogate-Umfrage Nr. 3

Sie haben eine Stimme (bitte ankreuzen).
Vielen Dank, dass Sie sich an der Umfrage beteiligen.

 
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Verfasst von - 17. Oktober 2009 in Umfragen

 

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Rogate-Umfrage Nr. 2

Vielen Dank, dass Sie sich an der Meinungsumfrage beteiligen.
Sie haben eine Stimme (bitte ankreuzen).

Siegessäule-TV hat zum Thema Gewalt und Homophobie in Schöneberg eine aktuelle Straßenumfrage durchgeführt:

 
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Verfasst von - 17. Oktober 2009 in Umfragen

 

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Rogate-Umfrage Nr. 1

Sie haben fünf Stimmen und können fünf mögliche Antworten ankreuzen.
Vielen Dank, dass Sie sich an der Meinungsumfrage beteiligen.

 
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Verfasst von - 17. Oktober 2009 in Umfragen

 

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