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Schlagwort-Archive: Gedenken

Blick über den Tellerrand: Evangelische Gottesdienste zum Ewigkeitssonntag 2011.

Am Sonntag, dem 20. November 2011, lädt die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ein, im Gottesdienst der Verstorbenen zu gedenken. Der Ewigkeitssonntag oder auch Totensonntag wird am letzten Sonntag des Kirchenjahres gefeiert. Mit dem ersten Advent beginnt das neue Kirchenjahr.

Am Ewigkeitssonntag rücken der Tod und das ewige Leben in den Mittelpunkt. Der Ewigkeitssonntag erinnert daran, dass menschliches Leben zwar endlich ist, aber bei Gott ewig aufgehoben bleibt. Trauernde erfahren Trost in der christlichen Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten.

Am Gedenktag der Toten ist es Brauch, die Friedhöfe zu besuchen und die Gräber der Angehörigen zu schmücken. In vielen Gottesdiensten werden die Verstorbenen namentlich genannt und gemeinsam mit ihren Angehörigen in die Fürbitte aufgenommen.

Anbei erhalten Sie eine Auswahl an Gottesdiensten zum Ewigkeitssonntag:
Berlin
Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann, Domprediger Thomas C. Müller, Berliner Domkantorei unter Leitung von Domkantor Tobias Brommann, Domorganist Andreas Sieling
11:45 Uhr  Im Anschluss an den Gottesdienst Kirchenkaffee für alle Gottesdienstbesucher

Kaiser Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin
10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Rundfunkgottesdienst im Deutschlandfunk
Gottes Gedächtnis, Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik, Pfarrer Martin Germer
Vokalensemble der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Leitung: Helmut Hoeft, Orgel: Landeskirchenmusikdirektor Dr. Gunter Kennel

St. Petri – St. Marien, Karl-Liebknecht-Str. 8, 10178 Berlin
9:30 Uhr ZDF-Fernsehgottesdienst
Der Gottesdienst beginnt um 9:30 Uhr, bis 9:00 Uhr müssen die Plätze eingenommen sein. Im zweiten Teil ohne Übertragung: Gedenken an die Verstorbenen des letzten Kirchenjahres und Abendmahl.
Predigt: Pfarrer Gregor Hohberg, Tanz: Josep Caballero García, MarienVokalensemble | Cello: Martin Seemann | Kontrabass: Annette Rheinfurth, Continuo-Orgel: Beni Araki | Leitung: Marie-Louise Schneider, Orgel: Martina Kürschner

Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg
10.oo Uhr, Abendmahlsgottesdienst

Sprengel Görlitz
Ev. Kirche Noßdorf, Noßdorfer Straße, 03149 Forst
9:00 Uhr Gottesdienst
Predigt: Generalsuperintendent Martin Herche

Ev. Kirche Groß Bademeusel, 03149 Forst, OT Groß Bademeusel
10:30 Uhr Gottesdienst
Predigt: Generalsuperintendent Martin Herche

Sprengel Potsdam
Friedenskirchengemeinde, Am Grünen Gitter (Park Sanssouci), 14469 Potsdam
10:30 Uhr Kindergottesdienst, mit Abendmahl
Prediger/in: Superintendent Dr. Joachim Zehner

Cottbus
Oberkirche St. Nikolai, Gertraudtenstraße 1, 03046 Cottbus
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Predigt: Pfarrer Christoph Polster, Orgel: Kirchenmusikdirektor Wilfried Wilke

Friedhöfe in Berlin
Andachten und Begleitprogramm auf Friedhöfen, die der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg angehören

Luisenkirchhöfe I-III in Berlin-Charlottenburg:
14:00 Uhr Andacht mit Pfarrer Klaus Kurt Raschkowski, Orgelspiel, Kapelle Luisenkirchhof I, Guerickestraße 5 – 9, 10587 Berlin
14:00 Uhr Andacht mit Pfarrer Stephan Kunkel, Orgelspiel, Kapelle Luisenkirchhof II, Königin-Elisabeth-Straße 46, 14059 Berlin
15:00 Uhr Andacht mit Pfarrer Stephan Kunkel, Orgelspiel, Kapelle Luisenkirchhof III, Fürstenbrunner Weg 37 – 67, 14059 Berlin. Das Büro der Kirchhofverwaltung auf dem Luisenkirchhof III hat geöffnet.

Domfriedhöfe in Berlin-Mitte:
13:30 Uhr Andacht zum Ewigkeitssonntag, Gottesdienst mit Domprediger Thomas C. Müller,
Organist Harald Blaschke, Domfriedhof Müllerstraße 72 – 73, 13349 Berlin
14:30 Uhr Andacht zum Ewigkeitssonntag, Gottesdienst mit Domprediger Thomas C. Müller,
Organist Harald Blaschke, Domfriedhof Liesenstraße 6, 10115 Berlin

Kirchhöfe in Berlin-Schöneberg:
14:00 Uhr Andacht mit Pfarrer Dr. Andreas Fuhr, Kapelle Alter St. Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstraße 12, 10829 Berlin
15:00 Uhr Andacht mit Pfarrer Henke, Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24 – 25, 10829 Berlin

Zum Ewigkeitssonntag wird außerdem eine Kunstausstellung auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof gezeigt:
Annäherungen – Eine Kunstausstellung auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof mit Werken von Michael Bork (Grafiker), Erol Eldem (Schlosser und Schweißer), Nina Krivitskaya (Bau-Ingenieurin), Herman Löw (Fotograf) und Wilhelm Matenaar (Kunstmaler). Fünf Künstler aus verschiedenen Fachbereichen stellen nach einer dreimonatigen Zusammenarbeit in den Räumen des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs in Schöneberg zum Thema Kunst auf Friedhöfen aus.

Ausstellungseröffnung am Freitag, 18. November 2011, 17:00 Uhr, Kolonnenstraße 24 – 25.
Weitere Öffnungszeiten: Sonnabend, 19. November und Totensonntag, 20. November, 12:00 bis 17:00 Uhr. Montag bis Donnerstag, 22. bis 25. November, 9:00 bis 16:00 Uhr und Freitag, 26.11., 9:00 bis 14:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Friedhöfe in Stahnsdorf und Ahrensfelde
Südwestkirchhof Stahnsdorf, Südwestkirchhof, Bahnhofstraße 2, 14532 Stahnsdorf
10:00 bis 17:00 Uhr Führungen, Informationen und Bläsermusik, veranstaltet vom Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V., Tel.: 03329 / 614106
15:00 Uhr Musikalische Andacht zum Ewigkeitssonntag in der Kirchhofskapelle, Pfarrer Peter Edert, Gesine Hagemann (Orgel), Werke von Bach, Buxtehude und Brahms

Ostkirchhof Ahrensfelde, Ulmenallee 1, 16356 Ahrensfelde, Tel.: 030 / 9329247
15:00 Uhr Musikalische Andacht in der Kirchhofskapelle

Das Wochenlied für den Ewigkeitssonntag:

 

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Gedenktag: Heute vor 80 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer ordiniert.

Am 15. November 1931 wurde der Widerstandskämpfer Pfarrer Dietrich Bonhoeffer in der St. Matthäuskirche (Berlin-Tiergarten) zum Pfarrer ordiniert. Er erwarb sich rasch auch über die Gemeinde hinaus einen Ruf als guter Prediger.

Bonhoeffer betonte die Gegenwart Jesu Christi in der weltweiten Gemeinschaft der Christen, die Bedeutung der Bergpredigt und Nachfolge Jesu und die Übereinstimmung von Glauben und Handeln, die er persönlich vorlebte. In seinen Gefängnisbriefen entwickelte er einflussreiche, wenn auch fragmentarische Gedanken für eine künftige Ausrichtung der Kirche nach außen in Solidarität mit den Bedürftigen und zu einer nichtreligiösen Interpretation von Bibel, kirchlicher Tradition und Gottesdienst.

Dietrich Bonhoeffer wurde in der Morgendämmerung des 9. April 1945 zum Tod durch Erhängen geführt.

 
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Verfasst von - 15. November 2011 in Aktuelles

 

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Gottesdienst: Gedenken an den 11. September 2001.

„Und deshalb schrieben wir den Kindern Israel dies vor: Wenn jemand einen Menschen tötet, der keinen anderen getötet, auch sonst kein Unheil auf Erden gestiftet hat, so ist’s, als tötete er die Menschen allesamt. Wenn aber jemand einem Menschen das Leben bewahrt, so ist’s, als würde er das Leben aller Menschen bewahren…“ (Der Tisch, 32)

Wir vom Rogate-Kloster werden am Sonntag, 11. September 2011, an einer Feier der American Church Berlin teilnehmen und diese zusammen mit Juden und Muslimen mitgestalten, um an den 9/11 zu erinnern und um Gott darum zu bitten, dass der den Kummer der Menschen in  aller Welt in Gnade und Frieden wandle.

Adresse: American Church Berlin (ACB) in der Lutherkirche, Dennewitzplatz, U Bülowstraße. Beginn: Sonntag, 11.9.2011, 10.oo Uhr. Die Sitzplätze sollten wegen der Sicherheitsmaßnahmen bis 9.30 Uhr eingenommen worden sein. Der Ablauf der Feier hier.

 
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Verfasst von - 11. September 2011 in Aktuelles

 

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Rückblick: Ugandische Botschaft, Gedenken an David Kato.

Eine Übernahme von

„Am 26. Januar wurde David Kato, Menschenrechtsaktivist in Uganda für die Gleichstellung von LSBTI, ermordet aufgefunden, eine ugandische Tageszeitung hatte zuvor eine Liste schwuler Männer veröffentlicht und sie zum Tod „freigegeben“.
Dass sich in Berlin eine Gedenkveranstaltung realisieren lassen würde, war abzusehen – dass es sich um eine von einer ökumenischen, klösterlichen Gemeinschaft, der Ökumenischen Rogate-Initiative handeln würde, war neu.
Ca. 40 Menschen versammelten sich schließlich vor der Botschaft nahe des Axel-Springer-Hauses, das Gedanken war schlicht, was sich auch im minimalen aufgebotenen Polizeischutz wiederspiegelte. (Ein Streifenwagen, nichts im Vergleich gegen das Aufgebot vor der Botschaft der Türkei, als dort gegen das Verbot von Lambda Istanbul demonstriert wurde.)
Apolitisches Gedenken mit Vater unser und Fürbitten – das war neu, das war dem Anlass trotzdem angemessen. Frater Franziskus, der (u.a. über Facebook) zum Gedenken eingeladen hatte, war die Debatte darum, ob eine von einer christlichen Organisation veranstaltete Kundgebung für queere Aktivist_innen (und andere) unterstützenswert sei, nicht entgangen; er problematisierte sowohl sein Auftreten im Talar wie auch das Vater unser.
Dass bei der Bestattung Katos ausgerechnet ein Geistlicher der anglikanischen Kirche den Trauernden den Tod wünschte, legitimiert den Talar als sichtbares Zeichen von Diversität auch unter Geistlichen.
Es wurden eben keine besserwisserischen Parolen skandiert, und eben nicht aus nicht-reflektierter weißer Perspektive homophobe Menschenrechtsverletzungen in Uganda skandalisiert, als seien sie kein kolonialer „Import“. Still zu gedenken, nur eskortiert von ein paar Kerzen und einer Schwarzweißfotografie Katos an einem Verkehrsschild, würdigte David Kato still, friedlich – und bei aller Irritation über diesen leisen Protest war er ein Signal, das menschenverachtende homophobe Gewalt und ihre Unterstützer_innen umso mehr ins Abseits stellte – und dabei unangreifbar blieb.“

Sie finden den Artikel hier.

 
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Verfasst von - 28. Mai 2011 in Rückblick

 

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Aktuell: Rogate in Solidarität mit Japanern in Berlin.

An die Japanische Evangelische Gemeinde Berlin

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Römer 12, 12

16. März 2011

Liebe Frau Pfarrerin Akiba-Krämer, liebe japanische Gemeinde in Berlin,

mit großer Betroffenheit nehmen wir mit Ihnen Anteil an den Geschehnissen in Ihrer Heimat. Wir können kaum erfassen, wie es den Menschen dort und Ihnen hier mit diesen Nachrichten geht. Die Zahl der getöteten Menschen, der Verletzten und der Vermissten sind aus der Ferne unbegreifbar. Dazu kommt die Sorge um die weitere Entwicklung in den Atomkraftwerken und, ob sich der Wind auf Tokio dreht.

Wir möchten Ihnen von Herzen unser Mitgefühl und die gemeinsame Sorge um die Zukunft der Menschen Ihres Heimatlandes zum Ausdruck bringen. Für Sie brennen hier Kerzen, werden Zeiten der Stille gehalten und gebetet. Dies wollen wir ohne Unterlass fortsetzen und uns einreihen in die Gemeinschaft der Menschen, die mit Ihnen für die Menschen Japans hoffen.

Wir grüßen Sie in großer Verbundenheit und Solidarität

Rogate-Initiative und Rogate-Kloster St. Michael

Den Brief finden Sie hier. Wenn Sie sich unserem Schreiben anschließen möchten, so nutzen Sie bitte gern dafür die Kommentarfunktion. Vielen Dank.

Hinweis: Das Ökumenische Rogate-Kloster St. Michael lädt am Sonnabend, 19. März 2011, 18.00 Uhr, zu einer ökumenischen Lichtvesper zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens sowie mit der Fürbitte für die Überlebenden ein. Die Andacht findet statt in der Winterkirche der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 3 (Pfarrhaus), Berlin-Schöneberg.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 16. März 2011 in Aktuelles, Rogate-Verein

 

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Rückblick: Trauer über den Tod von Jesus Dobao.

Am 18. Januar 2011 ist der Schöneberger Arzt Jesús Christóbal Dobao Cuenca nach langer Krankheit verstorben. Bereits 2010 musste seine Praxis in der Fuggerstraße schließen.

Berlin verliert einen kompetenten und engagierten Mediziner, der vielen Menschen ohne Rücksicht auf finanzielle Vorteile half. Er begegnete seinen Patienten mit großer Empathie und nahm sich viel Zeit für die Anliegen der Hilfesuchenden.

Insbesondere in der Versorgung von Menschen mit Hiv und Aids hat er sich verdient gemacht. Dass es die Kita Fuggerstraße, für Kinder mit dem Hi-Virus überhaupt gibt, ist dem Allgemeinmediziner Jesus Dobao zu verdanken. Seine Sorge galt zudem Menschen mit einem ungesichertem Aufenthaltstatus, die zumeist keine Krankenversicherung haben. Für sie setzte er sich mit Herz und Tat ein, wie es seine Art war.

Beigesetzt wurde er in Nordrhein-Westfalen.

Wir danken Gott für den Einsatz von Jesus Dobao und seine Nächstenliebe. Wir fühlen mit seinem Lebenspartner Volker und allen, die um ihn trauern.

Wir ermuntern, hier eine Nachricht, eine Würdigung, einen Gedanken an Jesus zu hinterlassen. Bitte nutzt dafür die „Kommentar“-Funktion unterhalb des Artikels. Vielen Dank.

 
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Verfasst von - 11. Februar 2011 in Sonstiges

 

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Blick über den Tellerrand: „Bitte um das Gebet für Opfer und Helfer“

„Nach dem schrecklichen Zugunglück in Hordorf bei Oschersleben stehen auch wir katholischen Christen vor der Frage nach dem „Warum?“ Wir wissen keine Antwort. Wir blicken ratlos auf das Geschehene. Es fällt schwer, Worte zu finden. Die richtigen Worte. Manchmal ist es wohl auch besser zu schweigen.

Und doch melden wir uns zu Wort. Wir bitten die katholischen Christen in unserem Bistum Magdeburg um ihr Gebet für die Verunglückten. Wir wollen beten für die Verstorbenen, für die Verletzten und für alle, die von diesem Unglück betroffen sind. In unsere Gebete schließen wir auch alle die mit ein, die am Unfallort geholfen haben und das dort Erlebte sicher noch lange mit sich tragen müssen.

Wenn wir beten, bringen wir unsere Not vor Gott. Wir hoffen, dass er in unserem Leid bei uns ist, dass er uns Kraft schenkt das Unerklärliche auszuhalten.

So ermuntere ich alle Gemeinden im Bistum Magdeburg, in den Gottesdiensten für die Opfer des Unglücks in Hordorf und für die Helfer am Ort zu beten und sie auch in ihr persönliches Gebet einzuschließen.“

Raimund Sternal
Bistum Magdeburg, Generalvikar

Quelle: Veröffentlichung des Bistums

 
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Verfasst von - 1. Februar 2011 in Aktuelles

 

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