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Schlagwort-Archive: Ziele

Der erste Flyer: „Die Ökumenische Rogate-Initiative stellt sich vor“

Den ersten Flyer finden Sie hier.

Wer wir sind.

Am 9.9.2009 haben sich zehn Menschen zusammen gefunden, die in ihrer Unterschiedlichkeit einiges gemeinsam erreichen wollen: Bewegung bringen in die Andachtsarbeit, für soziale Projekte sorgen und übergemeindlich-überkonfessionell nachhaltig zusammenarbeiten. Die paritätisch zusammengesetzte Gruppe besteht aus katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen, Mitgliedern der Zwölf-Apostel-Gemeinde und Unterstützern aus Berlin und dem Umland. Der Verein ist „in Gründung“, die Gemeinnützigkeit und der „eingetragene Verein“ (e.V.) beantragt.

Die Gründungsversammlung am 9.9.2009Zum Verein gehören.

Andreas Fuhr, Bastian Finke, Edmund Mangelsdorf (Vorsitzender), Markus Beckmann, Miguel-Pascal Schaar (Geschäftsführer), Norbert Händel, Regine Wosnitza, Ulrich Reinfried (Schatzmeister), Ulrich Pretzsch und Waltraud Wendland (stellvertretende Vorsitzende).

Das erste Projekt.

Die Andachtsreihe „O Heiland, reiß die Himmel auf“. Auftakt ist am 12. November mit einem Liturgischen Abend „Sonne, Mond und Sterne“.

Herzliche Einladung zu den Andachten: Jeweils am Donnerstag, um 19.30 Uhr, ab dem 12.11. bis zum festlichen Abschluss der Reihe am Heiligen Abend (23.00 Uhr).

Gastrecht.

Der Gemeindekirchenrat der Zwölf-Apostel-Gemeinde hat uns eingeladen, hier eigenständig und in ökumenischer Verbundenheit unsere Aktivitäten zu entwickeln und am Gemeindeaufbau mitzuwirken. Mit den bereits vorhandenen Vereinen (koreanische Gemeinde, Mittwochsinitiative, Förderverein, Efeu) wollen wir gern dazu beitragen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in den Räumen der Gemeinde.

Rogate unterstützen?

Wir brauchen Unterstützung für die Verwirklichung unserer Ziele. Zum einen lebt das Projekt durch ehrenamtliche Mitwirkung in den Gottesdiensten und in der Öffentlichkeits- und Sozialarbeit und andere zu erledigende Aufgaben. Wir freuen uns über helfende Hände.

Zudem anderen sind wir dankbar für finanzielle Zuwendungen zur Deckung unserer Aufgaben. Für Überweisungen hier unsere Kontoverbindung: Berliner Volksbank eG, Konto 221 654 6019, BLZ 100 900 00. Eine Einzugsermachtigung zur Förderung der Rogate-Initiative finden Sie hier.

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Verfasst von - 4. Oktober 2009 in Aktuelles

 

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Auszug aus der Rogate-Satzung

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung der ökumenischen Gottesdienst- und Andachtsarbeit, der Initiierung und Durchführung von sozialen Maßnahmen und Veranstaltungen, der Bildungs- und Freizeitarbeit, der Förderung demokratischer Prozesse und politischer Auseinandersetzung, des Zusammenhalts und der Begegnung der Generationen, das Eintreten gegen Gewalt und Ausgrenzung, gegen Homophobie, Ausgrenzung und Rassismus, gegen Armut und Hunger, die Stärkung der interreligiösen, kirchlichen und christlichen Kompetenz und das sichtbare Eintreten für eine tolerante und menschenfreundliche Gesellschaft.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

(3.1.) die Durchführung von regelmäßigen Gottesdiensten und Andachten in ökumenischer Tradition und Verbundenheit, auf Grundlage des Apostolischen und Nizänischen Glaubensbekenntnisses, des Augsburger Bekenntnisses und Martin Luthers Katechismus, in liturgisch ausgeprägten Gottesdienstformen in hochkirchlich und lutherischer Prägung und in Ergänzung bestehender Varianten, insbesondere in der Durchführung von Liedandachten, der Weiterentwicklung von Sonderformen wie der Politiker-, Journalisten- und Ärztekanzel, durch Feiern von liturgischen Abenden im Kirchenjahr und zu besonderen Anlässen, durch die besondere Teilhabe von thematisch Beteiligten und Hervorhebung der Rolle der Laien in Gottesdienst und Kirche.

(3.2) die Durchführung von Bildungs-, Freizeit und Vortragsveranstaltungen, die der Akzeptanz, des Verständnisses und des Wissens anderer Lebensformen in der nahen und fernen Nachbarschaft dienen und so zu einem friedlichen Zusammenleben der Generationen, unterschiedlicher sozialer Schichten und der Herkunft, sexueller, geschlechtlicher, religiöser, konfessioneller und ethnischer Prägungen beitragen. Insbesondere sollen dabei bestehende Kompetenzen ausgebaut und gefördert werden. Schwerpunkte bilden hier bei insbesondere die Themenfelder Chancengleichheit, interreligiöser Dialog, Teilhabe und Partizipation, Ethik in Wissenschaft und Wirtschaft, Interkulturelle Vielfalt; Migration und Zuwanderung, Generationengerechtigkeit, Gesellschaft der Zukunft, Globalisierung und Gerechtigkeit.

(3.3.) den Aufbau und die Durchführung von sozialen Initiativen und Projekten, die insbesondere der Bekämpfung der Auswirkungen der Armut und des Hungers begegnen, durch die Gewinnung von Ehrenamtlichen und offene Angebote für Menschen aller Generationen in Form von offenen Veranstaltungen und Tafel-Angebote.

(3.4.) die Mitwirkung an Initiativen im Kiez gegen Gewalt und Homophobie, an Förderung von Gewaltprävention- und Opferhilfearbeit in der Kirche, die Zusammenarbeit der bestehenden Initiativen und Einrichtungen zur Optimierung des bestehenden Angebotes.

(3.5.) durch eine gezielte, professionelle Öffentlichkeits- und Medienarbeit u.a. durch Stellungnahmen des Vorstands oder durch ihn Beauftragte sowie durch dadurch ausgedrückte  Anwaltschaft für die in der Satzung beschriebenen Aufgaben.

(3.6.) durch die angestrebte Mitgliedschaft und Mitwirkung im Diakonischen Werk.

§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an die Evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, die Ökumenische Aids-Initiative Kirche PositHIV, das schwule Antigewalt-Projekt Maneo, die Mittwochs-Initiative e.V., die die Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden haben.

Beschlossen am 9.9.2009 von der Gründungsversammlung der Initiative.

Unsere Satzung finden Sie hier komplett.

 
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Verfasst von - 3. Oktober 2009 in Rogate-Satzung

 

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Satzungsziele des Vereins: Was will Rogate?

Ökumenische Rogate-Initiative

Nicht auf Sand gebaut: Ökumenische Rogate-Initiative

Wir wollen eine ökumenische Gottesdienstsarbeit durch die Feier regelmäßiger feierlicher Andachten beleben und dauerhaft ins Leben rufen. Insbesondere die Nähe zu lutherischen und hochkirchlichen Traditionen verbindet uns, dabei fördern wir insbesondere die Laienarbeit. Wir nehmen das Priestertum aller Gläubigen ernst und freuen uns über die Freiheit, die uns in der Liturgie verbindet und unser Gotteslob in den verschiedenen Konfessionen vereint. Als Basisgemeinde bieten wir durch unsere Feiern ein zusätzliches liturgisches Angebot an Werktagen an. An Sonntagen besuchen wir unsere jeweiligen konfessionellen Heimatgemeinden und bleiben ihnen so verbunden. Die evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde gewährt uns Gastrecht, wofür wir dankbar sind. In dieser Gemeindekirche feiern wir bereits seit 2008 Gottesdienst.

Neben dem Kultus ist uns die Caritas wichtig. Wir initiieren diakonische Projekte, die nachhaltig wirken sollen. Aktuell bereiten wir einen offenen Gemeindenachmittag vor, der jeden Sonntag im Gemeindehaus der Zwölf-Apostel-Kirche Menschen aus dem Stadtteil einlädt. Geschichten sollen erzählt, Musik gemacht, gespielt und geredet werden. Zum Abschluss ist eine Lied-Andacht in der Kirche geplant. Die Veranstaltung ist konzipiert für die Begegnung der Generationen und deren Zusammenhalt.

Die Bildungs- und Freizeitarbeit soll in Form von Themenabenden und Studienreisen stattfinden. Aktuell vorbereitet wird eine Fahrt zu Epiphanias (6. Januar) 2010 in ein ökumenisches Benediktiner-Kloster in Thüringen. Die Stärkung der interreligiösen, kirchlichen und christlichen Kompetenz ist uns wichtig. Zudem wollen wir Projekte für Kinder- und Jugendliche initiieren.

Demokratische Prozesse und eine faire politische Auseinandersetzung wollen wir insbesondere durch die Neuauflage der Berliner Politikerkanzel fördern. Das von Miguel-Pascal Schaar 2008 erfolgreich gestartete Projekt soll eine feste Einrichtung in der Hauptstadt werden.

Wir nehmen eine wachsende Gewalt mit Übergriffen gegen Menschen wahr, daher treten wir ein gegen Gewalt und Ausgrenzung, gegen Homophobie und Rassismus. Wir wollen uns in der Opferarbeit engagieren.

Wir erleben Armut und Hunger in unserer unmittelbaren Umgebung, dagegen wollen wir aktiv werden und prüfen, ob wir ein Tafelangebot mit ehrenamtlichem Engagement und der Unterstützung vieler starten können. Es geht um das spürbare Eintreten für eine tolerante und menschenfreundliche Gesellschaft und den Dienst am Nächsten.

Jahreslosung 2009

Jahreslosung 2009

Wir haben uns viel vorgenommen, aber es ist auch viel zu tun. Wir vertrauen dabei auf Gottes Hilfe, denn in der Jahreslosung 2009 heißt es: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ (Lukas 18, 27). Wir hoffen auf seinen Segen, auf freudige (gern auch großzügige) Spender und viele Ehrenamtliche, die die Umsetzung der vielen Ziele ermöglichen helfen.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 2. Oktober 2009 in Aktuelles, Rogate-Verein

 

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