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Schlagwort-Archive: Diakonie

Blick über den Tellerrand: „Diakonie prüft Ausschluss von Homoheilern“

In einem Schreiben an den Grünen-Politiker Volker Beck kündigt der Präsident des Diakonischen Werkes, Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, an, mit der „Offensive Junge Christen e.V.“ und des „Weißen Kreuz e.V.“ ein Gespräch darüber zu suchen, ob diese den Vorschriften der Diakonie genügen. Dabei verweist er auf die Möglichkeit des Ausschlusses der Organisationen aus dem Diakonischen Werk.

Dazu erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher: „Die große Ernsthaftigkeit, mit der die Diakonie sich mit der  Homosexuellenfeindlichkeit und fragwürdigen Angeboten einer kleinen Zahl ihrer Mitgliedsorganisationen auseinandersetzt, verdient Respekt.
Es ist sehr zu begrüßen, dass das Diakonische Werk den Ausschluss von homophoben Heilversprechern prüft. Homophobe Therapien dürfen unter dem Dach der Diakonie und der Evangelischen Kirche Deutschland keinen Platz finden. Ich freue mich, dass Oberkirchenrat Stockmeier das Gespräch sucht, um zu prüfen, ob die Organisationen „Offensive Junger Christen“ und das „Weiße Kreuz“ den Nicht-Diskriminierungsvorschriften der Diakonie genügen.“

Das Schreiben des Diakonie-Präsidenten finden Sie hier.

Quelle: Pressemitteilung von Volker Beck.

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Blick über den Tellerrand: Die Mittwochs-Initiative in der Zwölf-Apostel-Gemeinde

von Regine Wosnitza (veröffentlicht im September 2009)

An Prostitution und Drogen dachte 1874 niemand, als die Zwölf-Apostel-Kirche nach Plänen des Schinkel-Schüler Friedrich August Stüler zwischen Mühlen in der Kurfürstenstraße ihrer Bestimmung übergeben wurde. Doch Industrialisierung, Mietkasernenbau und Bevölkerungswachstum sollten die örtliche Idylle bald beenden.

125 Jahre später – genauer 1991 – schuf die Gemeinde ein zu der Zeit für kirchliche Sozialarbeit einzigartiges Projekt. Seit den 1960er Jahren hatte sich die Kurfürstenstraße in Schöneberg in einen bekannten Straßenstrich verwandelt. Ein „Runder Tisch“ aus Vertretern von Stadtteilvereinen, Bezirksämtern, Polizei und Drogenhilfeprojekten suchte nach Möglichkeiten, die Lebenssituation von AnwohnerInnen zu verbessern und die Not von DrogenkonsumentInnen zu lindern.

Aus dieser Kooperation entstand die Mittwochs-Initiative e.V., die mit Fix-Punkt e.V. kooperiert. Das Projekt ist ein niedrig schwelliges Kontaktangebot für die Drogenszene in der Kurfürstenstraße.

Ende August 2009 besuchte Bischof Dr. Wolfgang Huber auf Einladung von Frater Franziskus die Mittwochs-Initiative e.V.. Danach gab es eine Andacht in der Gemeindekirche für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Initiative, die Gemeinde, Betroffene, AnwohnerInnen und andere Interessierte.

Bischof Huber stellte seine Ansprache unter das Motto: Jakobus 2,8 “Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht.”

Teil 1 der Ansprache von Bischof Wolfgang Guber in Zwölf-Apostel:

Teil 2 der Ansprache von Bischof Wolfgang Guber in Zwölf-Apostel:

Dieses Motto ist bei der ehrenamtlichen Arbeit jeden Mittwoch zu spüren. Gemeindepfarrer Andreas Fuhr beschreibt es so: Mittags bringt die Berliner Tafel Essen, das zumeist Märkte und Geschäfte sozialen Einrichtungen überlassen. Daraus wird für die Drogenkonsumenten ein Essen frisch zubereitet. In der Küche haben in den letzten zwei Jahren vor allem drei langjährige Mitarbeiterinnen – Ariane Schütz, Gundula Conseur und Berndt Weiß – viel Zeit und Arbeit investiert.

Ab 19 Uhr arbeiten dann noch weitere ehrenamtlichen Helfer mit beim Spritzentausch, weiterer Gesundheitsvorsorge und der Essensausteilung für die Drogenkonsumenten. Momentan stellen Medizinstudentinnen und -studenten der Humboldt-Universität den Großteil derer, die mittwochs hier tätig sind, unterstützt werden sie von einigen erfahrenen Mitarbeitern. Prof. Dr. Persson, der in der Charité lehrt und in unserem Gemeindegebiet wohnt, stellt das Projekt seinen Studentinnen und Studenten vor und einige sind nun schon über zwei Jahre dabei. Das Essen ist nicht nur ein wichtiger Gesundheitsfaktor, sondern auch ein Zeichen von Nähe, ausgedrückt in der sorgfältigen Vorbereitung von Raum und Essen. Gespräche sind erwünscht, müssen aber nicht sein. Es sind dankbare Gäste. Alles wenig spektakulär, aber wie sinnvoll dieser Einsatz ist, kann spätestens erfahren, wer die Arbeit einmal gemacht hat.

Doch die Initiative möchte auch die Situation für die AnwohnerInnen verbessern. Für viele ist das Leben mit dem Straßenstrich angespannt. Drogenabhängige kommen hierher um auf dem Straßenstrich anzuschaffen. Es gibt „öffentliche Druckräume”, wie Hausflure, Spielplätze und U-Bahnhöfe, in denen sich Drogenabhängige unter unmenschlichen Bedingungen ihre Spritze setzen. Herumliegende benutzte Spritzbestecke sind eine Dauergefährdung für die AnwohnerInnen, insbesondere für Kinder.

So waren die Fürbitten von Frater Franziskus in der Andacht auch für die Menschen, die alltäglich mit dieser Situation konfrontiert sind: Barmherziger Gott, wir danken dir, dass du uns beistehst, wenn wir Kraft brauchen oder uns die Worte fehlen. Wir sehen hier täglich die Not der Menschen, die Frauen, die anschaffen gehen, die sich anbieten, Menschen, die auf der Suche nach Geld für Drogen sind, Menschen, die hungern und die Mülltonnen nach Essbarem durchsuchen. Lass uns nicht bitter werden, sondern nach Wegen suchen, dass alle satt werden und ihre Würde nicht beschädigt wird. Hilf uns aus dem Trübsinn, dass wir helfen, wo die Sucht und die Not besiegt werden muss. Hilf uns, wo wir hilflos sind.

Denn Hilflosigkeit macht sich oft breit unter den AnwohnerInnen. Obwohl inzwischen zahlreiche soziale Dienste, die Quartiersmanagements in Tiergarten-Süd und Schöneberg-Nord, die Bezirksämter und auch der Senat nach Vereinbarkeit zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen suchen, scheint sich die Situation nicht zu verbessern. Was hier im einzelnen geschieht, wird demnächst in einem weiteren Artikel auf potseblog berichtet.

Zunächst zurück zur Mittwochsinitiative. Als sie 1991 gegründet wurde hatten sich gerade die politischen Rahmenbedingungen durch eine neue Regierung in Bonn verändert. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung war nicht mehr dem Innenministerium, sondern dem Gesundheitsministerium zugeordnet. Im Rückblick schrieb Pfarrer Heinz-Hermann Wittrowsky 1999 in der Kiezzeitung des Quartiersmanagement, dem Schöneberger Morgen: Deutlicher kann man nicht zeigen, dass die neue Bundesregierung im Umgang mit Drogenabhängigen weg von der Repression und hin zur Gesundheitspolitik will. Also „Hilfe statt Repression“ und die Erkenntnis, dass Sucht eine Krankheit ist.

Im selben Artikel macht der Pfarrer die deutliche Aussage, dass krimineller Drogenhandel verfolgt und bestraft werden muss. Doch er kommentierte auch die gesellschaftliche Verantwortung. Die normalen Bürgerinnen und Bürger, die die illegalen Drogen dämonisieren, projizieren ihre legalen Süchte wie Nikotin- und Alkoholsucht auf eine kleine Gruppe. Das ist ein typischer Sündenbockmechanismus. Damit betreibt man einen kollektiven Exorzismus und glaubt, man sei das Problem los. Pfarrer Wittrowsky forderte die verantwortlichen PolitikerInnen auf, sich vor Ort ein Bild von den Verhältnissen zu machen.

Die angesprochenen Verhältnisse verdeutlichte die Mittwochs-Initiative 2005 in einer Statistik: Während 2001 durchschnittlich nur knapp 25 Leute jeden Mittwoch zum Spritzentausch kamen, waren es 2002 schon im Schnitt über 29 und 2003 nahezu 42. Im letzten Jahr (2004) waren es nur gut 39 Besucher, bis September diesen Jahres knapp 39. Der Rücklauf gebrauchter Spritzen in die Gefahrengutbehälter der Mittwochs-Initiative lag im letzten Jahr bei knapp 97,6 Prozent, in diesem Jahr bis September sogar bei knapp 98,2 Prozent. Wo heute noch eine Spritze in einem Hauseingang liegt, lagen früher einmal fünfzig!

Den Zahlen folgt ein Bild: Alle die seit März 2001 abgegebenen und fast vollständig wieder bekommenen knapp 45.000 Spritzen ergeben aneinandergereiht eine Strecke von mehr als 4,8 Kilometern. Aufeinander gestellt wäre dieser Spritzenturm sogar etwas höher als der Mont Blanc, der höchste Berg der Alpen und zweit höchste Berg Europas. Seit dem Beginn unserer Spritzentausch-Arbeit im Winter 1991/1992 dürften da vielleicht schon zwei Mont Everests zusammengekommen sein.

Dies zeigt, wie dankbar alle Betroffenen sein können, dass sich die Zwölf-Apostel-Gemeinde kontinuierlich und in Kooperation mit anderen Initiativen in der Drogenprophylaxe und Drogenarbeit engagiert.

Und da die Drogenproblematik eng mit der Prostitution hier an der Kurfürstenstraße verknüpft ist, findet man auch zu diesem Thema bei der Gemeinde immer offene Türen. Im Frühjahr 2008 konnte eine Informationsveranstaltung des Quartiersrates Magdeburger Platz zum Thema Prostitution im Gemeindehaus stattfinden. Damals kochten die Gemüter hoch, als ein Laufhaus an der Potsdamer Straße eröffnet werden sollte. Bei der Veranstaltung wurde der große Unmut deutlich, der in der Bevölkerung herrscht.

Im Juni 2009 wiederum konnte anlässlich des Internationalen Hurentages die szenische Lesung „Sexarbeit – eine Welt für sich“ in der Kirche selbst stattfinden. Deutschlands älteste autonome Beratungsstelle für Prostituierte, HYDRA e.V., bot in Kooperation mit dem Museum der Arbeit in Hamburg Einsicht in die soziale Realität von Freiern, Prostituierten und BordellbetreiberInnen. Die Schauspieler Ulrike Johannson und Thor W. Müller trugen zehn Milieugeschichten vor, begleitet von einer Toncollage. Die Lesung will Augenöffner sein für das vielschichtige Phänomen Prostitution zwischen stark nachgefragter, dennoch verdrängter Schatten-Arbeit sowie krimineller Ausbeutung. Zwar ist Sexarbeit keine Dienstleistung wie jede andere, aber sie ist eine legale Tätigkeit hierzulande, nicht mehr sittenwidrig nach dem Gesetz, ein einträglicher Wirtschaftsfaktor, trotzdem nahezu ein Tabuthema, sagten die VeranstalterInnen.

Gespräche und Dialoge über das Thema Drogen und Prostitution sind selten einfach. Auch hier im Gebiet gibt es viele scheinbar unversöhnliche Positionen dazu. Die Zwölf-Apostel-Gemeinde und die MittwochsInitiative sind Partner, die den Dialog immer wieder suchen. Dazu sagte Bischof Huber Ende August 2009 in der Andacht: „Wir sehen die Welt im Spiegel eines jeden Antlitzes, mit Abgründen und Hoffnung, Aufbrüche und Verzagtheit. Die Kultur des Helfens, wie sie sich hier in einer einzelnen Gemeinde und in unserer Diakonie darstellt, ist ein Garant dafür, dass Menschen nicht allein gelassen werden.“

 

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Aktuell: Auftakt der Rogate-Suppenküche gelungen.

Gestern war es soweit! Eröffnung der Rogate-Donnerstags-Suppenküche im Gemeindehaus der Zwölf-Apostel-Kirche. Endlich! Ich war ziemlich gespannt, wie der Abend ablaufen würde. Klappt alles? Kommen Gäste? Reicht das Essen?… Die Küchenhoheit hat sich ein gelernter Koch erobert und uns bereits in der Vorbereitungsphase mit dem Geruch von Ingwer bezaubert. Die Küchenzauberei hat er nicht nur gelernt, sondern er kocht, wie er sagte, mit Leidenschaft und kommt jetzt immer. Das ist gut! – fanden die Anderen auch und belagerten ihn neugierig. Somit war dann auch der erste Auflauf fertig, aber nicht zum Essen – Menschenauflauf. hihi Wie das eben so ist mit den Ehrenamtlichen, und unser Team besteht ausschließlich aus Ehrenamtlichen. Also liefen wir wieder auseinander und suchten hektisch nach Aufgaben. Wir waren wohl alle etwas hibbelig vor dem Debüt.
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So: 19 Uhr! Nun standen wir da, und blickten mit erwartungsvollen Augen in den Aufenthaltsraum. Wo bleiben denn die Bedürftigen? Aber die ließen nicht lange auf sich warten. Zwar war es noch kein großer Ansturm aber im Laufe der ersten Stunde tröpfelten doch schon eine ganze Menge Gäste herein. Statistisch gesehen war es wie immer: Viele Männer sehr wenig Frauen – anfangs! Doch plötzlich füllte sich mein Blickfeld mit High Heels und Netzstrumpfhosen – überall Beine. Was ist nun los? Wir haben die Kurfürstenstrasse mit ihren Prostituierten ist vor der Tür.

Unser tägliches Brot gib uns heute. Matthäus 6,11

 
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Verfasst von - 6. Mai 2011 in Aktuelles

 

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Blick über den Tellerrand: Bedauern über Rücktritt von Diakonie-Präsident Kottnik

Die Ökumenische Rogate-Initiative bedauert den Rücktritt von Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik als Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (DWEKD). Er war ein wichtiger Förderer der Ökumene und trug dadurch wesentlich zum Aufbau der Berliner Rogate-Initiative bei. Nach den Rücktritten von Margot Käßmann und Maria Jepsen verliert die Evangelische Kirche in diesem Jahr eine weitere wichtige Persönlichkeit in einem leitendem Amt. Berufliche Daten aus Kottniks Biografie finden Sie hier.

Zum heutigen Rücktritt von Klaus Dieter Kottnik von seinem Amt als Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (DWEKD) erklärte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider: „Ich bedauere diesen Rücktritt sehr, denn Klaus Dieter Kottnik verfügt nicht nur über hohe fachliche, sondern vor allem auch große menschliche Kompetenz. Er hat stets integrierend gewirkt und das Diakonische Werk, aber auch die evangelische Kirche insgesamt überzeugend nach außen vertreten. Deswegen bedauere ich diesen Rücktritt, klar ist aber auch, dass jetzt die Sorge um seine Gesundheit und die vollständige Genesung im Vordergrund stehen muss.“

Aus einer Ansprache im Gemeindehaus der Evangelischen Zwölf-Apostel-Kirche zu Schöneberg. Präsident a.D. Kottnik hatte zusammen mit Bundesminister Tiefensee die Gemeinde am 26.2.2009 besucht.

Der Vorsitzende des Diakonischen Rates, Landesbischof Dr. H.c. Frank Otfried July, erklärt zum Rücktritt: „Ich danke Klaus-Dieter Kottnik herzlich für seinen engagierten Einsatz an der Spitze des Diakonischen Werkes der EKD. Er hat zukunftsorientierte Ideen in den evangelischen Wohlfahrtsverband eingebracht. Zudem hat er die Fusion von Diakonischem Werk der EKD und Evangelischem Entwicklungsdienst maßgeblich vorangetrieben und das Verhältnis zwischen Kirche und Diakonie mit ihren Einrichtungen weiter vertieft.“

 
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Verfasst von - 27. September 2010 in Aktuelles

 

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Blick über den Tellerrand: Bischof Dröge ruft zu Fürbitten und Spenden auf

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat mit großer Besorgnis auf die Hochwasserflut in Teilen Deutschlands sowie in Polen und Tschechien reagiert.

Bischof Dr. Markus Dröge ruft alle in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz auf, in Gottesdiensten und Andachten für die betroffenen Anwohner und ihre Begleiter zu beten. Zugleich dankt er den vielen Helferinnen und Helfern aus Polizei, Feuerwehr und THW, Diakonie und Seelsorge, die sich der Not von Menschen zuwenden und kulturelles Erbe bewahren.

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und das Diakonische Werk Sachsens bitten gemeinsam mit der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Landeskirche um Spenden für die von der Flut Betroffenen:
Diakonie Sachsen, Kto.100 030 101, Kennwort „Flut Sachsen 2010“, LKG Sachsen, BLZ 850 951 64
Diakonie Sachsen/DKH, Kto. 100 100 100, Kennwort „Flut Polen/Tschechien 2010“, LKG Sachsen, BLZ 850 951 64

Im Land Sachsen haben Notfallseelsorger und Helfer aus den Kirchengemeinden und in Polizei und Feuerwehr am Wochenende Menschen aufgenommen und in den Notunterkünften betreut.

Die Notfallseelsorger in den Ländern Brandenburg und Sachsen stehen bereit für Einsätze in den Hochwassergebieten. Sie haben bereits mit den Überflutungen von 1997 und 2002 Erfahrung.

Rückfragen für die schlesische Oberlausitz:
Präses Andreas Böer, 02894 Reichenbach, Telefon: 0170 / 322 0801, E-Mail: a.boeer@ekbo.de

Regionalbischof Hans-Wilhelm Pietz, Schlaurother Straße 11, 02827 Görlitz, Telefon: 03581 744-157, Fax: 03581 744-215, E-Mail: gensuptur@kkvsol.net

Weitere Informationen zum Spendenaufruf:
Diakonie Sachsen, Ökumenische Diakonie, Jutta Berndt, Telefon: 0351/8315-129

Quelle: Pressemitteilung der EKBO

 

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Blick über den Tellerrand: Kirchenleitung der Evangelischen Kirche gibt Erklärung zur Treberhilfe ab

Würdigung des Handelns des Diakonischen Werkes

Anlässlich der Auseinandersetzung um die Geschäftsführung der Treberhilfe erklärt die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz:

„Wir sind über die zutage tretenden Missstände in der Leitung der Treberhilfe empört. Die Mitglieder des Diakonischen Werkes, so auch die Treberhilfe, haben sich auf den Corporate Governance-Kodex verpflichtet. Dieser verbietet unter anderem unverhältnismäßige Vergütungszahlungen. Der Umgang der Geschäftsführung der Treberhilfe mit den ihr anvertrauten Geldern entspricht in keiner Weise diesem Kodex.

Wir sind dankbar, dass das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) maßgeblich dazu beiträgt, dass die Missstände in der Leitung der Treberhilfe beseitigt werden. Wir begrüßen das entschlossene Handeln des DWBO, die qualitativ gute und anerkannte Arbeit für die wohnungslosen Menschen zu sichern und die Arbeitsplätze Mitarbeiterinnen und Mitarbeit zu erhalten.“

Berlin, 12. März 2010

Quelle: Pressemitteilung der EKBO

 

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Gute Nachrichten aus Haiti: Jonas lebt.

Heute Nacht erreichte uns aus Haiti die Mitteilung, dass unser Freund Jonas lebt. Hier ein Auszug aus der Mail:

Es geht mir und meiner Familie gut.
Das ist so traurig, was wir erleben in Haiti.
Viele leute sind gestorben und Häuser zerbrochen, aber Gott ist da.
Er kennt warum diese Lage uns in Haiti schlägt.
Wir brauchen Hilfe von Gott und von Menschen.

Bitte bete für uns.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 30. Januar 2010 in Aktuelles

 

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