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Schlagwort-Archive: katholisch

Flutopferhilfe: Sammlung für Passauer Gemeinde

In Passau ist durch das Hochwasser der Inn die kleine Auferstehungskapelle der alt-katholischen Gemeinde geflutet worden. Etwa 1,50 Meter stand das Wasser im Gotteshaus und zerstörte das Inventar.

Bischof Dr. Ring vom Kath. Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland: „Alle, die selber schon mit Hochwasser zu tun hatten, wissen, dass sich das Wasser zwar zurückzieht oder abgepumpt werden kann, der Dreck aber liegt noch da und die Feuchtigkeit steckt in den Wänden. Von den Schäden am Inventar ganz zu schweigen. Auf unsere Passauer Geschwister wartet also viel Arbeit.“

Das Rogate-Kloster bittet um Spenden, die  der Passauer Kirchengemeinde zur Wiederherstellung ihrer Kapelle zugeleitet werden. Bischof Ring: „Sie zählt nicht zu den vermögenden Gemeinden und kann die nun auf sie zukommenden Ausgaben nicht aus eigenen Mitteln schultern.“

Bitte unterstützen Sie die Sammlung durch Ihre Überweisung. Kontonummer des Rogate-Klosters: Konto 6010288019, bei der Pax Bank, Bankleitzahl 37060193. Bitte Stichwort „Fluthilfe Passau“ hinzufügen. IBAN DE76 3706 01936010 2880 19. BIC-Code BIC-Code GENODED1PAX.

Bischof Dr. Ring besucht das Rogate-Kloster am 18. Juni 13. Das Kloster will ihm an diesem Termin das Sammelergebnis für die Passauer Gemeinde seines Bistums das Ergebnis überreichen.

 

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Blick über den Tellerrand: Die Weihnachtsbotschaft des Berliner Erzbischofs.

Weihnachtsbotschaft von Dr. Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Berlin.

Das Erzbistum (lat.: Archidioecesis Berolinensis) ist eine römisch-katholische Erzdiözese im Nordosten Deutschlands und umfasst die Hauptstadt Berlin und Teile des Bundeslandes Brandenburg sowie den vorpommerschen Teil von Mecklenburg-Vorpommern. Kennzeichnend ist die Situation als Bistum in der Diaspora. Bischofssitz ist die St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin-Mitte.

 

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Blick über den Tellerrand: Christvespern, Metten und Weihnachtsgottesdienste 2011.

Weihnachten im Erzbistum Berlin: Krippenandachten und -spiele, Christmetten, feierliche Hochämter teilweise mit Chor- und Orchester-Musik und Vespergottesdienste: mit rund 900 Gottesdiensten (in Berlin: 600), von Heiligabend bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag laden die katholischen Pfarrgemeinden im Erzbistum Berlin ein, die Geburt Christi zu feiern.
Der Erzbischof von Berlin, Rainer Maria Woelki, wird am Heiligen Abend vormittags mit Gefangenen in der JVA Tegel die Messe feiern und am Nachmittag an der Weihnachtsfeier in der Suppenküche der Franziskaner in Pankow teilnehmen. In der St. Hedwigs-Kathedrale wird er die Christmette um 22:00 Uhr und das Pontifikalamt am ersten Weihnachtsfeiertag um 10:00 Uhr feiern. Das Hochamt am zweiten Weihnachtfeiertag feiert Dompropst Stefan Dybowski. Weihbischof Matthias Heinrich feiert am zweiten Feiertag mit den Gefangenen in der JVA Moabit Weihnachten.
Der rbb-Hörfunk überträgt auf radioBERLIN 88.8 am 24.12., 24:00 Uhr die Christmette aus der Rosenkranzbasilika (Steglitz).

Eine Zusammenstellung evangelischer Gottesdienste an Weihnachten 2011 in Berlin und Brandenburg finden Sie hier.

Samstag, 24. Dezember, Heiligabend
15:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale, Bebelplatz (Mitte): Krippenfeier
15:00 Uhr, Sankt Dominicus (Gropiusstadt): Krippenspiel „Komm näher Friede“
15:30 Uhr, St. Alfons, Beyrodtstr. 4 (Marienfelde): „Lichtblicke“ – ein Weihnachtsmusical
18:00 Uhr, St. Laurentius Klopstockstr. 31 (Tiergarten): „Allein am Heiligen Abend?“ Feier im Pfarrsaal
21:30 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Weihnachtsliedersingen
22:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Christmette mit Erzbischof Woelki
22:00 Uhr, St. Paulus, Oldenburger Str. 46 (Moabit): Musikalische Einstimmung D. Buxtehude Kantate „In dulci jubilo“
22:00 Uhr, St. Christophorus, Nansenstr. 4-7 (Neukölln): Christmette, anschl. Weihnachtliches Beisammensein im Pfarrsaal
24:00 Uhr, Rosenkranzbasilika, Deitmerstr. 3-4 (Steglitz): Christmette, Live-Übertragung auf radioBERLIN 88.8
24:00 Uhr, St. Matthias, Winterfeldtplatz (Schöneberg): Christmette

Die Glocken von St. Matthias läuten an Weihnachten:

Sonntag, 25. Dezember, Hochfest der Geburt des Herrn
10:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Pontifikalamt mit Erzbischof Woelki
11:00 Uhr, St. Matthias: Lateinisches Hochamt mit Chor und Orchester
16:30 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Weihnachtsvesper

Montag, 26. Dezember, Fest des Heiligen Stephanus
10:00 Uhr, St. Hedwigs-Kathedrale: Hochamt mit Dompropst Dybowski
11:00 Uhr, Zu den hl. Zwölf Aposteln, Wasgenstr. 49 (Schlachtensee): W.A. Mozart, Krönungsmesse
11:30 Uhr, St. Paulus: Otto Nicolai, Messe in D

Alle Gottesdienste unter www.erzbistumberlin.de

 

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Aktuell: Pater Klaus Mertes zum Rogate-Ehrenmitglied ernannt.

Die Rogate-Initiative hat Pater Claus Mertes SJ mit einer Ehrenmitgliedschaft in der Ökumenischen Rogate-Initiative ausgezeichnet. Insbesondere soll nach dem Willen der Mitgliederversammlung durch diese Auszeichnung „sein Einsatz für die Kirche, sein herausragendes Engagement in der Ökumene und sein unverzagtes Beschreiten neuer Wege gewürdigt werden.“

In einem einstimmig gefassten Beschluss heißt es weiter: „Sein öffentlicher Einsatz gegen Homophobie in der Kirche hat nicht nur katholische Christen ermuntert, stiftet Hoffnung und ist für uns gebotene Solidarität. Sein Eintreten gegen Ausgrenzung und Diskriminierung Andersliebender und Andersgeprägter ist vorbildlich. Wir freuen uns über weitere überraschende und fröhliche Impulse durch ihn für unsere Kirchen und sagen ihm dafür die Unterstützung der Rogate-Initiative zu.“

Pater Mertes hat zu unserer großen Freude heute die Rogate-Ehrenmitgliedschaft angenommen. Wir freuen uns, dass wir dadurch eine Verbindung halten können, obwohl er im Sommer Berlin verlassen wird. Mertes: „Sie wird mir eine Gelegenheit sein, immer wieder an die gute ökumenische Zusammenarbeit in Berlin zu denken.“

Als Sohn einer Diplomatenfamilie verbrachte Mertes die ersten elf Lebensjahre im Ausland (Marseille, Paris, Moskau). Von 1966 bis 1973 besuchte er das Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg und engagierte sich dort im ND (Bund Neudeutschland – Katholische Studierende Jugend). Seinen Wehrdienst 1973 bis 1975 absolvierte er beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Zwischen 1975 und 1977 studierte er Slawistik und Klassische Philologie in Bonn. 1977, mit 23 Jahren, trat Mertes in den Jesuitenorden in Münster ein. Nach dem Noviziat studierte er Philosophie in München sowie Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1986 empfing er die Priesterweihe.

Nach seinem Referendariat in Frankfurt am Main war er seit 1990 im Schuldienst tätig, zunächst an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg. 1994 wurde er nach einem Auslandsjahr in Nordirland Lehrer am katholischen Gymnasium Canisius-Kolleg Berlin. Seit 2000 ist er dessen Rektor. Daneben unterrichtet er weiterhin Latein und Religion. Seit 2008 ist der Rektor des Canisius-Kollegs qua Amt zugleich Rektor der Kirche Maria Regina Martyrum, der Gedenkkirche der Katholiken in Deutschland für die Opfer des Nationalsozialismus. Zum 1. September 2011 wird Mertes als Direktor an das Kolleg St. Blasien im Schwarzwald wechseln.

Gründet wurde die Ökumenische Rogate-Initative, die Klaus Mertes zum Ehrenmitglied erklärt hat, am 9.9.2009. Ziele sind des eingetragenen Vereins sind: „Bewegung bringen in die ökumenische Andachtsarbeit, für soziale Projekte sorgen, gegen Hassgewalt und Homophobie eintreten und übergemeindlich-überkonfessionell nachhaltig zusammenarbeiten.“ Die paritätisch zusammengesetzte Gruppe besteht aus katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen und Unterstützern dem Bundesgebiet. Aus der Initiative ist das Ökumenische Rogate-Kloster St. Michael zu Berlin hervorgegangen.

 

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Blick über den Tellerrand: Wie wird der neue Berliner Erzbischof gewählt?

Wahl und Ernennung des Erzbischofs von Berlin sind durch das Kirchenrecht, das Preußische Konkordat von 1929 und die Statuten des Berliner Kathedralkapitels von 1988 geregelt.

Das Domkapitel stellt nach Diskussion und Wahl eine vom Umfang her nicht festgelegte Kandidatenliste auf, die über die Apostolische Nuntiatur beim Heiligen Stuhl eingereicht wird. Ebenso können die Bischöfe des ehemaligen Freistaates Preußen Kandidaten präsentieren.

Unter Würdigung dieser Vorschläge erstellt der Heilige Stuhl eine Liste mit drei Kandidaten, die sog. „Terna“, aus denen das Kapitel einen zu wählen hat. Wahlberechtigt sind die sechs residierenden und der nichtresidierende Domkapitular.

Nach erfolgter Wahl fragt das Domkapitel gemäß Preußen-Konkordat bei der Regierung an, ob Bedenken politischer Art gegen den Gewählten bestehen.

Erheben die Landesregierungen keinen Widerspruch, teilt das Domkapitel über die Apostolische Nuntiatur dem Heiligen Stuhl die Wahl, den Namen des Gewählten und die Antwort der Landesregierungen mit. Darauf erfolgt die päpstliche Ernennung des Gewählten zum Erzbischof von Berlin. Erst dann kann der Name des Gewählten öffentlich bekanntgegeben werden.

Die Information des Erzbistums zur Wahl des Erzbischofs von Berlin finden Sie hier.

Diözesanadministrator Dr. Matthias Heinrich berichtet in einem Statement über das Prozedere der Bischofsernennung nach dem vom Papst angenommenen Rücktritt von Erzbischof Sterzinsky.

Ein Diözesanadministrator ist ein nach dem Kanonischen Recht ein Geistlicher, der während der Sedisvakanz eines bischöflichen Stuhles die Diözese bis zur Wiederbesetzung des Amtes verwaltet. Das Bistum Berlin hofft bis zum Sommer auf eine Nachfolge-Ernennung.

Die Befugnisse des Diözesanadministrators sind denen eines Diözesanbischofs gleich. Er darf nach den Bestimmungen des Kirchenrechts jedoch keine Grundsatzentscheidungen treffen, die den künftigen Bischof binden oder in seinen bischöflichen Rechten beeinträchtigen. Während der Sedisvakanz darf darum nichts verändert werden, heißt es dazu ausdrücklich im Kirchenrecht. Zu seiner Entlastung kann der Diözesanadministrator im Bereich der Verwaltung einen Stellvertreter benennen. Das Amt des Diözesanadministrators endet mit der  Besitzergreifung der Diözese durch den neuen Bischof. Hat der Diözesanadministrator die Bischofsweihe empfangen, so wird sein Name im Hochgebet der Messfeier erwähnt.

Nachtrag: Am Fest Mariä Heimsuchung, 2. Juli 2011, wurde vom Vatikan der Kölner Weihbischof Dr. Rainer Maria Woelki zum Erzbischof von Berlin ernannt. Hier die Pressemitteilung des Erzbistums Berlin, ein Interview mit dem Domradio vom 2. Juli sowie die Presseerklärung des Erzbistums Köln.

 

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Blick über den Tellerrand: Kreuzwege Berlin 2011.

In seiner 53-jährigen Geschichte war der Jugendkreuzweg in Berlin lange Jahre die Gebetsbrücke über die deutsch-deutsche Teilung hinweg. Diese Kraft hat er behalten und will heute die Grenzen zwischen den Konfessionen, zwischen Pfarreien und Gemeinden, nicht zuletzt die Grenzen der Generationen überwinden.

Im Erzbistum Berlin ist diese ökumenische Jugendaktion fester Bestandteil der Fastenzeit und findet an mehreren Terminen statt, die Sie hier finden.

Am 22. April 2011 um 11 Uhr findet in Berlin Mitte zudem wieder eine Karfreitagsprozession statt.

Die Prozession ist eine Schweige-Prozession. Aus theologischer Sicht symbolisiert das Schweigen Solidarität mit dem Schmerz und dem Leiden Christi. Die Klanghölzer als Ersatz für Musik geben dem Schrecken Ausdruck. Damit knüpft die Berliner Karfreitagsprozession an eine in vielen Jahrhunderten gewachsene Tradition an. Bertold Höcker: „Sie ist eine geistliche Übung, Leid auszuhalten und sich dem Schmerz zu stellen.“

Termin: Freitag, 22. April 2011, Berliner Dom, ab 10 Uhr Gottesdienst. Um 11 Uhr Beginn der Prozession.

Quelle: Erzbistum Berlin sowie Presseinformation des Kirchenkreises Berlin-Mitte

 

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Blick über den Tellerrand: Papst trifft (leider nicht) Lesben und Schwule.

April, April! Die Meldung des LSVD Berlin-Brandenburg war ein Aprilscherz. Dennoch zeigt er, dass der Wunsch nach einem Dialog da ist und Ernst genommen werden sollte. Hier die „Meldung“ vom 1. April:

„Am Rande seines Deutschlandbesuches wird sich Papst Benedikt XVI. am 22. September 2011 mit Vertreterinnen und Vertretern des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) treffen. Dies teilte heute das Erzbistum Berlin mit.

Der LSVD Berlin-Brandenburg begrüßt die neue Dialogbereitschaft des Papstes. Es handelt sich um das weltweit erste offizielle Treffen eines Papstes mit Vertreterinnen und Vertretern eines Lesben- und Schwulenverbandes.

Am 17. Mai 2011 (Internationaler Tag gegen Homophobie) findet ein Vorbereitungstreffen mit dem päpstlichen Reisemarschall Alberto Gasbarri statt.

Das Gesprächsangebot des Vatikans kommt überraschend. In der Vergangenheit schmähte Joseph Ratzinger die Entscheidung demokratisch gewählter Parlamente zur rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare noch als „Legalisierung des Bösen“. Die Pius-Brüder fürchten nun eine „sexualpolitische Wende“ und eine „päpstliche Diktatur des Relativismus“.

Unterdessen wurde auch der neue Erzbischof für Berlin ernannt. Von ihm wird ebenfalls ein Einsatz gegen Homo- und Biphobie sehnlichst erwartet: Mehr dazu hier.

Quelle: LSVD-Pressemitteilung.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 1. April 2011 in Aktuelles

 

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