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Schlagwort-Archive: Tellerrand

Blick über den Tellerrand: Gottesdienste und Konzerte zum Jahreswechsel 2011/12.

Evangelische Kirchengemeinden in Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz laden zum Jahreswechsel zu Jahresschlussandachten, Neujahrsgottesdiensten und Konzerten ein, um dankbare Rückschau zu halten und einen hoffnungsvollen Blick auf das kommende Jahr zu richten.

Im Mittelpunkt vieler Andachten steht im diesem Jahr das Taizé-Jugendtreffen. Einige Gemeinden bieten am Silvester-Abend eine Taizé-Andacht und ein Fest der Nationen an. Im Berliner Dom, Lustgarten, Berlin-Mitte, der bis 2.00 Uhr geöffnet sein wird, findet um 23.30 Uhr gemeinsam mit dem Prior der Gemeinschaft von Taizé, Frére Alois, eine Andacht statt. Die Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1 (Anfahrt siehe unten), feiert das Friedensgebet mit Abendmahl ab 23.00 Uhr.

Die Passionskirche, Marheinekeplatz 1, Berlin-Kreuzberg, bietet nach einem Konzert mit dem Ensemble Ja Ka Scha (Gipsy-Musik) ab 23.00 Uhr eine besondere Silvesternacht mit Musik und Tumbesteigung an. In der St. Matthäuskirche am Kulturforum, Berlin-Tiergarten findet um 18.00 Uhr ein »hORA;« -Gottesdienst (Liturgie – Wort – Musik) mit Prof. Christoph Markschies statt.

Eine Auswahl der Silvester-Angebote finden Sie hier.

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 

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Blick über den Tellerrand: „Diakonie prüft Ausschluss von Homoheilern“

In einem Schreiben an den Grünen-Politiker Volker Beck kündigt der Präsident des Diakonischen Werkes, Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, an, mit der „Offensive Junge Christen e.V.“ und des „Weißen Kreuz e.V.“ ein Gespräch darüber zu suchen, ob diese den Vorschriften der Diakonie genügen. Dabei verweist er auf die Möglichkeit des Ausschlusses der Organisationen aus dem Diakonischen Werk.

Dazu erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher: „Die große Ernsthaftigkeit, mit der die Diakonie sich mit der  Homosexuellenfeindlichkeit und fragwürdigen Angeboten einer kleinen Zahl ihrer Mitgliedsorganisationen auseinandersetzt, verdient Respekt.
Es ist sehr zu begrüßen, dass das Diakonische Werk den Ausschluss von homophoben Heilversprechern prüft. Homophobe Therapien dürfen unter dem Dach der Diakonie und der Evangelischen Kirche Deutschland keinen Platz finden. Ich freue mich, dass Oberkirchenrat Stockmeier das Gespräch sucht, um zu prüfen, ob die Organisationen „Offensive Junger Christen“ und das „Weiße Kreuz“ den Nicht-Diskriminierungsvorschriften der Diakonie genügen.“

Das Schreiben des Diakonie-Präsidenten finden Sie hier.

Quelle: Pressemitteilung von Volker Beck.

 

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Blick über den Tellerrand: Annäherungen auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof.

Annäherungen – Eine Kunstausstellung auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof mit Werken von Michael Bork (Grafiker), Erol Eldem (Schlosser und Schweißer), Nina Krivitskaya (Bau-Ingenieurin), Hermann Löw (Fotograf) und Wilhelm Matenaar (Kunstmaler).
 
Fünf Künstler aus verschiedenen Fachbereichen stellen nach einer dreimonatigen Zusammenarbeit in den Räumen des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs in Schöneberg zum Thema Kunst auf Friedhöfen aus.
 
Ausstellungseröffnung am Freitag, 18. November 2011, 17.oo Uhr, Kolonnenstraße 24 – 25, Berlin-Schöneberg. Weitere Öffnungszeiten: Sonnabend, 19. November, und Totensonntag, 20. Novermber, 12.oo bis 17.oo Uhr. Montag bis Donnerstag, 22. bis 25. November, 9.oo bis 16.oo Uhr und Freitag, 26.11., 9.oo bis 14.oo Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier.

Fotografien von Hermann Löw:

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Blick über den Tellerrand: Eine Woche Tagesevangelium von Sylt.

In dieser Woche legt Pastorin Susanne Zingel das Tagesevangelium im Domradio aus. Die Geistliche wirkt im nordfriesischen Dorf Kampen auf der Wattseite und lässt die besondere Lage auf der Nordseeinsel auch spirituell wirken:

Montag: In jener Zeit sagten einige Schriftgelehrte und Pharisäer zu Jesus: Meister, wir möchten von dir ein Zeichen sehen. Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Innern der Erde sein. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt de Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. (Mt 12,38-42)

Dienstag: In jener Zeit, als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen. Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter. (Mt 12,46-50)

Mittwoch: An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre! (Mt 13,1-9)

Donnerstag: In jener Zeit kamen die Jünger zu Jesus und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluß haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. (Mt 13,10-17)

Freitag: Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Maria stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich  nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen: Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte. (Joh 20,1-2.11-18)

Sonnabend: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Joh 15,1-8)

 

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Blick über den Tellerrand: „SHELL? Das SPAR ich mir!“ – Protest gegen Marken-PR.

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„Einkaufen, wenn Mutti in die Kirche geht!“ schrillt es im Moment von Plakaten an Shell-Tankstellen mit SPAR-Einkauf. „Mutti“ ist auf dem Plakat eine alte, schwarze Hexe mit Buckel, die sonntags am Stock zur Kirche kriecht. In dieser Gruppe sammeln sich alle, die sich was Besseres vorstellen können, als ihren Sonntag bei SPAR an der Tanke zu verbringen. Mütter, die nicht wie Hänsels und Gretels Hexe aussehen und ECHT beleidigt sind über diese Gleichsetzung. Alle Männer und Frauen, die sonntags zur Kirche gehen und deshalb nicht als „Mutti“ bezeichnet werden wollen. Alle, die das Plakat sexuell, religiös, gendermäßig und das Alter diskrimierend finden. Alle, die diese Werbung schlicht geschmacklos, primitiv und/oder peinlich finden. Alle, die finden, dass jeder am Sonntag machen kann und soll, was er will – ohne andere zu verunglimpfen zu müssen. Alle, die so lange, wie diese Werbeaktion anhält, SHELL und SPAR boykottieren werden.“

Quelle: Gruppendarstellung SHELL? Das SPAR ich mir!

Mittlerweile zwei Protest-Initiativen haben sich auf Facebook gegründet: SHELL? Das SPAR ich mir! sowie „Wenn die Mutter in die Kirche geht, geh ich mit und nicht zu SHELL“

  • Nachtrag: EDEKA/SPAR und Shell haben am 1. Juli die Werbung zurückgezogen. Uns erreichte dazu folgende Mail:
Sehr geehrter Herr,,
vielen Dank für Ihr Schreiben.
Es war keineswegs unsere Absicht, mit unserer Werbekampagne die Gefühle einzelner Menschen, insbesondere gläubiger Christen oder von Müttern zu verletzen.
Wir nehmen die Kritik an unserer Werbekampagne sehr ernst. Deshalb haben wir die Werbekampagne inzwischen gestoppt und werden die verbleibenden Plakate kurzfristig wieder abnehmen lassen.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Nagel                                               Norbert Krümpelmann
Shell Deutschland Oil GmbH                         SPAR Handelsgesellschaft mbH
22284 Hamburg                                             22297 Hamburg

 
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Verfasst von - 30. Juni 2011 in Blick über den Tellerrand

 

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Blick über den Tellerrand: „Akzeptanz sexueller Vielfalt im Bildungsbereich“

Überall auf der Welt sind Schwule, Lesben und alle „anders“ Liebenden in einer ähnlichen Situation. Sie entdecken irgendwann, dass sie „anders“ fühlen. Sie leiden darunter, nicht genau zu wissen, wie ihre engsten Vertrauten, Verwandten und Freunde reagieren, wenn diese „es“ wüssten. Zum Glück wird oft alles gar nicht so schlimm, aber nicht selten erfahren sie es leider auf die grausame Art. Überall auf der Welt. Genauso heißt auch eines der Bücher von Lutz van Dijk, welches das Coming Out Jugendlicher und junger Erwachsener authentisch portraitiert. So vielfältig und spannend wie die Stationen seines Lebens sind die Publikationen des Autoren, Lehrers, Publizisten, Gewerkschafters, Menschenrechtlers, AIDS-Aktivisten und Kosmopoliten, welches ihn, geboren und zur Schule gegangen in Berlin, von Hamburg durch die ganze Welt bis nach Kapstadt in Südafrika führte. Neben Kinder- und Jugendliteratur, wie die internationale Verfilmung seines aufrührenden Romans „Themba“, der ergreifenden Erzählung „Verdammt starke Liebe“, Dokumentationen, wie „Einsam war ich nie – Schwule unterm Hakenkreuz 1933-1945“ auch die aufrüttelnde Diskussion zum Thema „Schule ohne Homophobie“ mit dem ermunternden Titel „Sexuelle Vielfalt lernen“. In der offenen Diskussionsveranstaltung der AG Schwule Lehrer der GEW Berlin am 6. Juni 2011 gibt Lutz van Dijk einen Überblick über seine Erfahrungen mit dem Umgang mit dem Thema „Bildung und sexuelle Vielfalt“, aber auch den entsprechenden Diskriminierungstendenzen in unterschiedlichen Gegenden des Globus unter Beachtung kultureller Unterschiede. Schule als Ort sexueller Vielfalt? Zur Diskussion von Entwicklungen und Möglichkeiten sind weitere Diskussionspartner, wie Cornelia Kempe-Schälicke, Senatsbildungsverwaltung Berlin, eingeladen. Eine rege Beteiligung des Publikums ist ausdrücklich erwünscht.

Datum: Montag, 6. Juni 2011, im SchwuZ, Mehringdamm 61, 10961 Berlin, 19:00 Uhr.

Quelle: Information der GEW

 

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Blick über den Tellerrand: Papst trifft (leider nicht) Lesben und Schwule.

April, April! Die Meldung des LSVD Berlin-Brandenburg war ein Aprilscherz. Dennoch zeigt er, dass der Wunsch nach einem Dialog da ist und Ernst genommen werden sollte. Hier die „Meldung“ vom 1. April:

„Am Rande seines Deutschlandbesuches wird sich Papst Benedikt XVI. am 22. September 2011 mit Vertreterinnen und Vertretern des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) treffen. Dies teilte heute das Erzbistum Berlin mit.

Der LSVD Berlin-Brandenburg begrüßt die neue Dialogbereitschaft des Papstes. Es handelt sich um das weltweit erste offizielle Treffen eines Papstes mit Vertreterinnen und Vertretern eines Lesben- und Schwulenverbandes.

Am 17. Mai 2011 (Internationaler Tag gegen Homophobie) findet ein Vorbereitungstreffen mit dem päpstlichen Reisemarschall Alberto Gasbarri statt.

Das Gesprächsangebot des Vatikans kommt überraschend. In der Vergangenheit schmähte Joseph Ratzinger die Entscheidung demokratisch gewählter Parlamente zur rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare noch als „Legalisierung des Bösen“. Die Pius-Brüder fürchten nun eine „sexualpolitische Wende“ und eine „päpstliche Diktatur des Relativismus“.

Unterdessen wurde auch der neue Erzbischof für Berlin ernannt. Von ihm wird ebenfalls ein Einsatz gegen Homo- und Biphobie sehnlichst erwartet: Mehr dazu hier.

Quelle: LSVD-Pressemitteilung.

 
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Verfasst von - 1. April 2011 in Aktuelles

 

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