“Wir brauchen eine evangelische Kirche, die katholische Weite hat.”
Hans Küng im Magazin Zeitzeichen (Juli 2008)
“Wir brauchen eine evangelische Kirche, die katholische Weite hat.”
Hans Küng im Magazin Zeitzeichen (Juli 2008)
Fulda, 5. Februar 2010. Die Abteilung für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in der Dresdner Geschäftsstelle des Kirchentages 2011 ist seit Anfang Februar an der Arbeit. Die Leitung der Presseabteilung für den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden hat Miguel-Pascal Schaar übernommen.
Der 41-Jährige studierte evangelische Theologie in Hamburg und Berlin und verantwortete zwischen 1998 und 2001 als Leiter Kommunikation die soziale Neuausrichtung der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“. Stationen als Pressesprecher des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland und als einer der Sprecher des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend folgten. Schaar initiierte große Gottesdienstprojekte wie 2008 die Politikerkanzel „Was mich treibt“. Als evangelischer Benediktiner gehört der Neudresdner zum ökumenischen Priorat St. Wigberti in Werningshausen in Thüringen.
Zuständig für die regionale Öffentlichkeitsarbeit ist Franziska Renatus (29). Die gebürtige Magdeburgerin studierte Politikwissenschaften an der TU Dresden und arbeitete für die Kommunikationsagentur wbpr public relations in Potsdam. Bereits seit November 2009 ist sie im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen für den Kirchentag tätig.
Als Internetredakteur betreut Alexander Gajic die Webseiten unter www.kirchentag.de. Der 26-Jährige stammt aus Wiesbaden und arbeitete zuletzt für den Evangelischen Pressedienst (epd) in Frankfurt a. M. und den Fachdienst epd medien. Gajic studierte Filmwissenschaft und Publizistik in Mainz und arbeitete als freier Journalist für verschiedene Stadtmagazine und Tageszeitungen.
Die Geschäftsstelle des Kirchentages begleitet vor allem die organisatorischen Vorbereitungen für das Großereignis vom 1. bis 5. Juni 2011. Mehr als 100.000 Teilnehmende werden an der Elbe erwartet. Die Presseabteilung in Dresden arbeitet eng mit dem Pressesprecher des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Rüdiger Runge, zusammen, der im Zentralen Kirchentagsbüro in Fulda die Gesamtverantwortung für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit hat.
Die Presseabteilung in der Geschäftsstelle des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages Dresden 2011, Ostra-Allee 25, 01067 Dresden:
Miguel-Pascal Schaar, Tel. 0351 79585-210, E-mail: m.schaar@kirchentag.de
Alexander Gajic, Tel. 0351 79585-213, E-mail: a.gajic@kirchentag.de
Franziska Renatus, Tel. 0351 79585-212, E-mail: f.renatus@kirchentag.de
Quelle: Pressemitteilung Deutscher Evangelischer Kirchentag. Die Meldung finden Sie hier.
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Zum ersten Mal gibt es für den gesamten Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) einen Aufruf zur Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen. Dieser Aufruf ist ein weiteres Indiz für die wachsende Sensibilität angesichts des Leides, das Menschen durch die Verweigerung der Religionsfreiheit oder durch regelrechte Religionsverfolgung zugefügt wird. Vereinzelt gab es schon in der Vergangenheit Initiativkreise und evangelische Landeskirchen (wie die württembergische), die einen Tag der verfolgten Christen eingerichtet haben. Die EKD-weite Ausdehnung verdankt sich einem Beschluss, den die Synode der EKD auf ihrer Tagung im November 2008 gefasst hat und den Kirchenkonferenz und Rat tatkräftig unterstützt haben.
Die Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, beschreibt die Notwendigkeit eines “Tages der bedrängten und verfolgten Christen” so: „Das Menschenrecht der Religionsfreiheit nimmt für unsere Kirchen einen besonderen Stellenwert ein. Es wird immer wieder eingeschränkt und bestritten. Vor allem Angehörige religiöser Minderheiten leiden auch in unserer Zeit unter massiver Bedrängnis. In Deutschland ist uns das oft nicht bewusst. Aber wer Christinnen und Christen in Indien besucht oder in Indonesien, wer Berichte hört von der Lage in Pakistan oder dem Irak, dem wird deutlich, wie hoch das Gut der Freiheit in unserem eigenen Land ist. Der Apostel Paulus hat uns dazu angehalten, Gutes zu tun ‘allermeist an des Glaubens Genossen‘. Das geschieht, indem wir uns für verfolgte Christinnen und Christen einsetzen in Wort, Tat und vor allem Fürbitte. Dabei verlieren wir die Religionsfreiheit der Angehörigen anderer Religionen nicht aus dem Blick.“
Der “Tag der bedrängten und verfolgten Christen” soll Kirchenjahr für Kirchenjahr zum selben Zeitpunkt stattfinden, nämlich am zweiten Sonntag der Passionszeit, der den Namen Reminiszere trägt und im Jahr 2010 auf den 28. Februar fällt. Es ist vorgesehen, jeweils am Anfang des Jahres Materialien zur Vorbereitung und Durchführung des Tages zu veröffentlichen: Vorschläge zur Gestaltung eines Gottesdienstes, Bausteine für Fürbitten, Informationen zu einem Länderschwerpunkt u. a. Die Materialien werden ins Internet gestellt und sind so besonders leicht zugänglich.
Länderschwerpunkt im laufenden Jahr 2010 ist der Irak. Das Christentum ist seit seinen frühen Anfängen im Irak präsent. Schätzungen zufolge hat sich dort in den letzten Jahren die Zahl von 1,2 Millionen Menschen christlichen Bekenntnisses halbiert. Zusammen mit anderen religiösen Minderheiten sind sie durch die Umtriebe islamistischer Terroristen, durch politische Machtkämpfe und kriminelle Akte in der Ausübung ihres Menschenrechts auf Religionsfreiheit behindert und mittlerweile in ihrer Existenz bedroht. In weiten Teilen des Landes werden sie aus ihren Häusern vertrieben, ihre Kirchen und kirchliche Einrichtungen durch Extremisten und Kriminelle zerstört. Im Ergebnis führt die Flucht von Zehntausenden Christen nach Syrien und Jordanien zu einer existenzbedrohenden Dezimierung der Mitgliederzahlen der Kirchen im Irak.
Für diesen „Tag der bedrängten und verfolgten Christen“, der zukünftig jedes Jahr am Sonntag Reminiszere stattfinden soll, hat die EKD eine Materialhilfe zur Gestaltung der Fürbitte mit Hintergrundinformationen zum Irak erstellt.
Quelle: Presseinformation der EKD
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Heute Nacht erreichte uns aus Haiti die Mitteilung, dass unser Freund Jonas lebt. Hier ein Auszug aus der Mail:
Es geht mir und meiner Familie gut.
Das ist so traurig, was wir erleben in Haiti.
Viele leute sind gestorben und Häuser zerbrochen, aber Gott ist da.
Er kennt warum diese Lage uns in Haiti schlägt.
Wir brauchen Hilfe von Gott und von Menschen.
Bitte bete für uns.
Das Erzbistum Berlin hat heute für die Gemeinden und alle Christen folgende Fürbitte veroeffentlich. Rogate schliesst sich mitbetend an.
Priester: Um den Armen eine gute Nachricht zu bringen, den Blinden das Augenlicht zu geben, Gefangenen die Entlassung zu verkünden und die Zerschlagenen in Freiheit zu setzen, ist Jesus Christus in die Welt gekommen. So beten wir zu ihm:
Lektor/in:
Für die Menschen in Haiti, die von einem Tag auf den anderen alles verloren haben: ihre Angehörigen, ihre Gesundheit, ihr Hab und Gut.
– Stille –
- Für die Menschen, die kein Licht mehr sehen in ihrem Leben, für die Traumatisierten, die unter Schock stehen, und für die Helfer, denen unerträgliches Elend entgegenschlägt.
- Für die Kirche, für alle, denen die Verkündigung der frohen Botschaft aufgetragen ist und die angesichts der Not ihrer Schwestern und Brüder verstummen.
- Für die Frauen und Männer, die als Politiker oder in Hilfsorganisationen darüber zu entscheiden haben, wie Notleidenden geholfen werden soll und kann.
- Für all die Menschen, die bei uns an den Rand der Gesellschaft geraten sind: für alle, die nach Zuwendung hungern; für jene, die der Vergebung bedürfen; für jene, die sich abgeschrieben fühlen.
- Für die verstorbenen Opfer der Katastrophe in Haiti, für alle, die der Barmherzigkeit Gottes bedürfen.
Jesus, du Heiland und Retter. – Wir bitten dich, erhöre uns.Jesus, du Heiland und Retter. – Wir bitten dich, erhöre uns.
Lektor/in:
Für die Menschen in Haiti, die von einem Tag auf den anderen alles verloren haben: ihre Angehörigen, ihre Gesundheit, ihr Hab und Gut.
– Stille –
- Für die Menschen, die kein Licht mehr sehen in ihrem Leben, für die Traumatisierten, die unter Schock stehen, und für die Helfer, denen unerträgliches Elend entgegenschlägt.
- Für die Kirche, für alle, denen die Verkündigung der frohen Botschaft aufgetragen ist und die angesichts der Not ihrer Schwestern und Brüder verstummen.
- Für die Frauen und Männer, die als Politiker oder in Hilfsorganisationen darüber zu entscheiden haben, wie Notleidenden geholfen werden soll und kann.
- Für all die Menschen, die bei uns an den Rand der Gesellschaft geraten sind: für alle, die nach Zuwendung hungern; für jene, die der Vergebung bedürfen; für jene, die sich abgeschrieben fühlen.
- Für die verstorbenen Opfer der Katastrophe in Haiti, für alle, die der Barmherzigkeit Gottes bedürfen.
Jesus, du Heiland und Retter. – Wir bitten dich, erhöre uns.Jesus, du Heiland und Retter. – Wir bitten dich, erhöre uns.
Priester:
Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus. In deinem Sohn hast du dich uns zugewandt. Darum vertrauen wir auf dich, und wir danken dir und preisen dich in dieser Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Veröffentlicht in Aktuelles | Schlagwörter:Diakonie, Gebet, Gottesdienst, Kirche
Seit Anfang Januar haben wir, das Priorat Sankt Wigberti in Werningshausen und die Rogate-Initiative, Kontakt zu Jonas Laurince, einem Journalisten in Haiti. Wir sind in großer Sorge, ob er heute das verheerende Erdbeben überlebte oder dabei anders zu Schaden gekommen ist. Wir bitten Gott um seine Gnade, halten Fürbitte für das Volk von Haiti und hoffen auf schnelle nachhaltige Hilfe für das Land.
Barmherziger Gott, erschrocken hören wir die Nachrichten über das Erdbeben in Haiti. Wir können das Elend nicht fassen, dass über die Menschen in der Karibik gekommen ist.
Wir bitten Dich um schnelle Hilfe für alle Verletzten und Verschütteten, Rettung aller Menschen in Not aus Obdachlosigkeit und Verzweiflung und Deinen Trost für alle Trauernden.
Lass die Menschen in Haiti Solidarität erfahren. Öffne die Herzen aller, dass die Menschen in der Region Unterstützung erfahren und Rettung sie schnellstens erreicht. Wir bitten um Deine Güte und Gnade. Amen.
Haiti braucht Hilfe. Helfen Sie mit: Spenden Sie für die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe online hier.
Hier ein Film von Jonas Laurince mit seinem Chor der Mission Évangélique Baptiste du Sud d’Haïti (MEBSH), Carrefour:



Das Priorat Sankt Wigberti ist ein lutherisches Kloster in der Form eines Priorats, das seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Werningshausen (Thüringen) aufgebaut wurde. Die Gemeinschaft lebt nach der Benediktsregel. Das Kloster trägt den Namen des heiligen Wigbert. Zur Gemeinschaft gehören lutherische und katholische Männer. Zeitweise lebten dort auch orthodoxe Brüder. Viermal am Tag wird das Stundengebet gebetet. 1987 wurde die Regel und der Orden von der Ev.-luth. Kirche in Thüringen als erstes Benediktinerkloster nach der Reformation in Deutschland approbiert. Prior des Klosters (und bis zum Eintritt in den Ruhestand am 31. Dezember 2009 lutherischer Ortspfarrer) ist Franz Maria Schwarz.
Veröffentlicht in Blick über den Tellerrand | Schlagwörter:Ökumene, Kirche
Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag den Karibikstaat Haití verwüstet. Das Zentrum des Bebens von der Stärke 7,0 auf der Richterskala lag nur 15 Kilometer südwestlich der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince, die in weiten Teilen zerstört oder stark beschädigt wurde. Das Beben galt als eines der stärksten der letzten siebzig Jahre in der Karibik und war bis auf Kuba zu spüren. Für Nothilfe und Wiederaufbau bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden.
Informationen aus der römisch-katholischen Kirche zum Erdbeben: Pope activates world Catholic charities for Haiti
Online spenden können Sie hier.
Veröffentlicht in Aktuelles, Blick über den Tellerrand | Schlagwörter:Diakonie
Die Stadt liegt unter Schnee und es ist bitter kalt. Das wirkt sich auch auf den Andrang in der Notübernachtung des Kirchenkreises Charlottenburg aus.
Der bittet nun um Hilfe zum Helfen: “Haben Sie noch Weihnachtssüßigkeiten übrig? Dann spenden Sie diese doch dem Nachtcafé! In der Gemeinde Neu-Westend finden 35 Menschen jeweils von Sonntag auf Montag einen Schlafplatz, warmes Abendessen, kräftiges Frühstück, offene Ohren und medizinische Betreuung.
Im Januar können Sie das ehrenamtliche Team auch mit Margarine, Marmelade, Honig, Dauerwurst und Toilettenpapier unterstützen. Abgabe in den Kirchengemeinden, Abholung und Informationen: Frau Sperling, Telefon: 030/31 86 85 19.”
Quelle: Information des Kirchenkreises Berlin-Chalottenburg
Veröffentlicht in Aktuelles | Schlagwörter:Diakonie, Kirche, Landeskirche
Terminhinweis des Kesselhauses auf eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von Politik, schwul-lesbischen Verbänden, Künstlermanagement, Vertretern der jamaikanischen Musikgewerkschaft und Veranstaltern am Donnerstag, 23. Februar 2010, 20.00 – 22.00 Uhr
Ort: Maschinenhaus in der Kulturbauerei, Knaackstr. 97, 10435 Berlin
Eintritt: frei
Beginn: 20.00 – 22.00 Uhr
Organisation: Sören Birke, Tel. 030 – 44 31 51 31, Fax 030 – 44 31 51 99, birke@kesselhaus-berlin.de
Presse: Anne Katrin Hülsmann, Tel. 030-44 31 51 40, Fax 030-44 31 51 99, Mail: huelsmann@kesselhaus-berlin.de
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Der für Januar geplante Termin für die Podiumsdiskussion musste aus organisatorischen Grunden verlegt werden. Aber jetzt steht der Termin für den 23. Februar 2010 fest.
Auf Einladung des Kesselhauses werden Vertreter von Politik, schwul-lesbischen Verbänden, Künstlermanagement, Veranstalter und Vertreter der jamaikanischen Musikgewerkschaft im Maschinenhaus über nachhaltige Maßnahmen gegen Homophobie in der Kunst diskutieren. Ziel ist es, Strategien im Umgang mit kontroversen Künstlern zwischen Verbot und Dialog zu entwickeln.
Nach der Absage des Konzertes von Sizzla am 26.11.2009 und dem vorangegangenen Verhandlungsprozess ist deutlich geworden, dass eine große Notwendigkeit für neue, konkretere Schritte besteht, da die bis dato getroffenen Maßnahmen (wie RCA) in der Öffentlichkeit keine Akzeptanz finden. Mit der Organisation der Podiumsdiskussion setzen alle beteiligten Akteure ein wichtiges Zeichen zur Fortsetzung des Dialogs.
Teilnehmer:
Volker Beck (MdB), Klaus Jetz (LSVD), Klaus Maack (Contour Music), Vertreter der jamaikanischen Musikgewerkschaft (tbc)
Moderation:
Andreas Freudenberg (ehemaliger Geschäftsführer der Werkstatt der Kulturen)
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Eine Weiterleitung der Information ist erwünscht!
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit besten Grüßen
Das Kesselhaus-Team
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KESSELHAUS / MASCHINENHAUS / KULTURBRAUEREI
Anne Katrin Hülsmann – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Consense Gesellschaft zur Förderung von Kultur mbH
Schönhauser Allee 36 10 435 Berlin
T + 49 30 443 15 140
F + 49 30 443 15 199
huelsmann@kesselhaus-berlin.de
www.kesselhaus-berlin.de
Geschäftsführung: Sören Birke
Amtsgericht Berlin Charlottenburg – HRB 84 989
ST.NR.: 37/503/20669
UST-IDNR.: DE223839384
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Veröffentlicht in Blick über den Tellerrand, Termine | Schlagwörter:Homophobie