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Blick über den Tellerrand: Moderationsgottesdienst und Chatandacht

20 Nov
Zeit für Trost und Trauer ist wichtig, deshalb feiern evangelische Christinnen und Christen am

Ewigkeitssonntag Gottesdienst, gedenken ihrer Verstorbenen und befehlen sie Gott an. Dies ist nicht nur in Gemeinden und Gottesdiensten vor Ort möglich, wie bei der Rogate-Messe am Sonnabend, sondern auch im Internet: Bereits zum vierten Mal seit 2009 findet auf www.trauernetz.de am Sonntag, 25. November, um 18.00 Uhr eine Chatandacht statt.

Ab sofort ist unter www.trauernetz.de ein Trauerbuch geschaltet, in das bis zum Ewigkeitssonntag die Namen von Verstorbenen eingetragen werden können. Während der Online-Andacht werden die Namen der Verstorbenen eingeblendet – danach sind alle Gäste der Internet-Andacht eingeladen, im Chat gemeinsam das Vaterunser zu beten und so Gedenken und Fürbitte zu verbinden.

Am letzten Sonntag jedes Kirchenjahres werden in den Gemeindegottesdiensten die Namen der in diesem Jahr Verstorbenen verlesen, und die Gemeinde schließt sie und ihre Angehörigen in die Fürbitte ein. Viele Menschen haben aber das Bedürfnis, auch namentlich an Menschen zu erinnern, die bereits vor längerer Zeit verstorben sind. Oder die Gemeinde der Verstorbenen ist zu weit vom Wohnort der Angehörigen entfernt, als dass sie dort am Gottesdienst teilnehmen könnten. Besonders für diese Menschen bietet die Chatandacht im Internet eine Möglichkeit, auch namentlich ihrer Toten zu gedenken.

In den Gemeindegottesdiensten oder auch in der Internet-Andacht sprechen Menschen dabei die Namen verstorbener Freunde oder Angehörigen vor Gott im Gebet aus. „Ob die Namen von einem Blatt Papier vor dem Altar verlesen werden oder am Bildschirm aus einem Online-Trauerbuch eingeblendet werden, ist nicht wichtig, entscheidend ist das Vertrauen, dass Gott niemanden vergisst“, fasst Ralf-Peter Reimann, Internetbeauftragter der Rheinischen Kirche und einer der Initiatoren, die Erfahrungen aus der Chatandacht des vergangenen Jahres zusammen.

www.trauernetz.de ist ein Online-Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland in Kooperation mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Terminhinweise für diese Woche:
  • Heute Abend, Dienstag, 20. November: Vesper des Rogate-Klosters in der Kapelle der Zwölf-Apostel-Kirche, 19.00 Uhr.
  • Zum Buß-und Bettag lädt die Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde zu einem moderierten Gesprächsgottesdienst ein. Mitwirkende sind: Entertainer, Maler und Publizist Ferry Ahrlé, der Politologe Prof. Iring Fetscher, Pfarrer Andreas Fuhr und Pfarrer Georg Köhler. Mittwoch, 21. November, 19.00 Uhr.
  • Am Donnerstag, 19.30 Uhr, Komplet und Rogate-Abend: „Tod in Berlin. Chancen und Realität der Bestattungskultur in der Hauptstadt“ mit Fabian Lenzen. Ort: Kirche und Pfarrhaus, Kleiner Saal.
  • Rogate-Messe am Sonnabend, 24. November, 12.00 Uhr, auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg, S Schöneberg. Orgel: Malte Mevissen.
 
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Verfasst von - 20. November 2012 in Sonstiges, Termine

 

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