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Blick über den Tellerrand: Gedenken an die Antoniflut vor 500 Jahren.

16 Jan

In einem Gedenkgottesdienst zur Antoniflut vor 500 Jahren in der Banter Kirche in Wilhelmshaven mahnte der Bischof der Evanglisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, in seiner Predigt ein waches Bewusstsein für Gefahr und Zerstörung und eine behutsame Lebenshaltung zu haben. Die Antoniflut vom 16. Januar 1511, die das alte Bant und eine Reihe weiterer Kirchspiele am Jadebusen zerstörte, bekomme angesichts der aktuellen Naturkatastrophen „eine – vielleicht doch näher rückende – Aktualität, die uns nicht ohne Sorge nach vorn blicken lässt.“ Bei der Flut kamen tausende Menschen an der Nordseeküste und im Hinterland ums Leben. Die Pressemeldung der Oldenburger Landeskirche finden Sie hier. Die Predigt von Bischof Janssen finden Sie hier.

„Da ist das Eiß in der Jahde und Weser mit einem großen und erschrecklichen Sturmwindt auffgedäwet, hat sich auch das Wasser dermassen ergossen, daß es über alle Teiche (Deiche) gangen, dadurch die Häuser mit dem Eise umbgeworffen, die Beester ersoffen, auch viel Leute im Butjadingerlande und Mohrime umbgekommen sein. Das Rustringerlandt hat es am allerschwersten getroffen, obdieweil diese nachfolgende Kirchen und Carspel (Kirchspiele) Overahme, Dowens, Bandt, Seedick, Bordum, Oldtbrügge und das Kloster Havermonnicken im Wasser untergangen sein.“ Hermann Guthe, Die Lande Braunschweig und Hannover, Klindworth’s Verlag, Hannover, 1888, S. 27

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