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Blick über den Tellerand: 1.800 Kirchengemeinden in Mitteldeutschland feiern Weltgebetstag

02 Mrz

Themenschwerpunkt in diesem Jahr: Kamerun

Am Weltgebetstag (5. März) beteiligen sich in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) über 1.800 der insgesamt 3.300 Kirchengemeinden mit Veranstaltungen und Gottes­diensten. Der Weltgebetstag ist damit einer der jährlichen Höhepunkte im Kirchenjahr. Die traditionelle Gottesdienst-Vorlage, nach der die Gemeinden weltweit ihre Feiern auf gleiche Weise gestalten, kommt in diesem Jahr aus Kamerun.

In den Kirchengemeinden der EKM wird der Weltgebetstag in der Regel von lokalen Frauen­kreisen vorbereitet, die sich extra hierfür zusammenfinden. Dabei wird 90 Prozent der Vorbe­reitungsarbeit ehrenamtlich geleistet. Bestandteil des Aktionstages ist meist ein Gottesdienst, dem ein Themennachmittag vorangeht oder an den sich ein Veranstaltungsabend anschließt. Dazu gehören häufig Diavorträge und typische Speisen zu dem Land, das im Mittelpunkt des Weltgebetstages steht.

„Informiert beten und betend handeln – das macht den Weltgebetstag aus. Wir beten mit den Worten der Frauen aus Kamerun und singen ihre Lieder. So lernen wir ihre Situation kennen und sind ihnen über nationale und konfessionelle Grenzen hinweg verbunden“, so Eva Lange, Koordinatorin des Weltgebetstages bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland. Mit der Kollekte aus den Gottesdiensten werden weltweit derzeit 128 Frauenprojekte finanziert. „Der Weltgebetstag lädt uns außerdem ein, im Alltag das zu tun, was wir tun können, etwa fair gehandelten Kaffee zu kaufen.“

Kamerun liegt in Zentralafrika und hat rund 19 Millionen Einwohner. Mit seinen etwa 200 Stämmen und Völkern ist Kamerun ein Schmelztiegel mit zahlreichen kulturellen Einflüssen. So werden in dem Land über 240 Sprachen gesprochen, die Amtssprachen sind Französisch und Englisch. Der Anteil der Christen an der Bevölkerung liegt bei etwa 50 Prozent, die mit den 20 Prozent Muslimen im Land friedlich zusammenleben. Obwohl Kamerun eine der höchsten Alphabetisierungsraten in Afrika hat, gibt es enorme soziale Unterschiede.

Der Weltgebetstag wird in 170 Ländern gefeiert und ist die größte ökumenische Laienbewe­gung. Die Vorbereitung übernehmen in jedem Jahr Frauen eines anderen Landes. Der Weltge­betstag wird seit 1927 jeden ersten Freitag im März gefeiert. Entstanden ist die Tradition in den USA. Sie soll die Verbundenheit der christlichen Frauen verdeutlichen.

Der Weltgebetstag im Internet: hier.

Quelle: Pressemitteilung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

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