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Blick über den Tellerrand: „Online der Verstorbenen gedenken“

17 Nov

Erstmalig können Angehörige und Freunde am Ewigkeitssonntag auch online ihrer in diesem Jahr Verstorbenen gedenken. Ab sofort können Trauernde bis zum Ewigkeitssonntag am 22. November auf evangelisch.de/ewigkeitssonntag die Namen von Verstorbenen eintragen, derer sie gedenken möchten.

Unter dem Titel „Gott kennt alle unsere Namen“ findet am Ewigkeitssonntag um 18.00 Uhr eine Webandacht auf evangelisch.de statt, bei der die Namen der Verstorbenen nacheinander eingeblendet werden. Danach sind alle Trauernden eingeladen, über Chat ein Vaterunser miteinander zu sprechen und so Gedenken und Fürbitte zu verbinden.

Im Gottesdienst am Ewigkeitssonntag gedenken in den Gemeinden Christen ihrer Verstorbenen, oft werden zu diesen Gottesdiensten die Angehörigen der Gemeindeglieder eingeladen, die in diesem Jahr gestorben sind. Es werden ihre Namen verlesen und die Gemeinde schließt sie und ihre Angehörigen in die Fürbitte ein. Diese Art des Gedenkens an Verstorbene wird nun erstmalig im Internet angeboten. Nach der Webandacht werden die Namen der Verstorbenen nicht weiter gespeichert, denn im Mittelpunkt des Gedenkens steht, dass die Namen vor Gott gebracht werden, so wie es auch in den Gottesdiensten in Kirchengemeinden geschieht.

Über das Gedenken im Internet möchten die Verantwortlichen von Trauernetz.de und evangelisch.de Trauernden eine Möglichkeit des Gedenkens an Verstorbene eröffnen, die aus verschiedenen Gründen den Weg in die Kirchengemeinde nicht finden und ihnen so im Internet einen Raum für Trauer und Gedenken ermöglichen.

Trauernetz.de ist ein Online-Projekt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Kooperation mit den Landeskirchen Bayern, Hannover und Rheinland.

Quelle: Presseinformation der VELKD

Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) ist ein Zusammenschluss von acht Landeskirchen. Ihr gehören an: die Ev.-Lutherische Kirche in Bayern, die Ev.-lutherische Landeskirche in Braunschweig, die Ev.-lutherische Landeskirche Hannovers, die Ev.-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs, die Nordelbische Ev.-Lutherische Kirche, die Ev.-Lutherische Landeskirche Sachsens, die Ev.-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe sowie die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Die VELKD repräsentiert rund 10,11 Millionen Gemeindeglieder. Leitender Bischof ist Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), Bischof Gerhard Ulrich (Schleswig/Kiel) sein Stellvertreter. Das Amt der VELKD in Hannover wird von Dr. Friedrich Hauschildt geleitet.

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