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Blick über den Tellerrand: Festgottesdienst zur Übergabe des Bischofsamtes an Dr. Markus Dröge

13 Nov

Mit einem Festgottesdienst wird Dr. Markus Dröge am Samstag, 14. November 2009, um 15.00 Uhr in der St. Marien-Kirche in Berlin-Mitte, in das Amt des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eingeführt. Zugleich wird Bischof Dr. Wolfgang Huber in dem Gottesdienst verabschiedet. Der Gottesdienst wird live im rbb-Fernsehen übertragen.

Dr. Markus Dröge wird am 14. November 2009 in der Berliner St. Marienkirche als neuer Bischöf der EKBO eingesegnet (Bild: Schaar)Dr. Markus Dröge wurde 1954 in Washington D.C. geboren. Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Bonn, München und Tübingen, war er von 1986 bis 1994 Pfarrer der Kirchengemeinde Koblenz-Karthause, seit 1994 der Kirchengemeinde Koblenz-Mitte. Von 1994 bis 1999 verfasste er neben dem Pfarramt seine Dissertation und übernahm 2000 anschließend einen Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau. 2004 wählte ihn die Kreissynode für acht Jahre in das Amt des Superintendenten im Kirchenkreis Koblenz. Von 2002 bis 2004 hat er eine Ausbildung als Systemischer Berater beim Institut für Familientherapie Weinheim absolviert. Markus Dröge ist verheiratet und hat drei Kinder.

Bischof Dr. Wolfgang Huber, Jahrgang 1942, studierte Theologie in Heidelberg, Göttingen und Tübingen. Von 1966 bis 1968 war er Vikar und Pfarrer in Württemberg und von 1968 bis 1980 Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg. Nach Promotion 1966 und Habilitation 1972 lehrte er von 1980 bis 1984 als Professor für Sozialethik an der Universität Marburg und von 1984 bis 1994 als Professor für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg. Seit 1995 ist er Honorar-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Wolfgang Huber war von 1983 bis 1985 Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages und ist seit 1994 Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Er war von 1998 bis 2001 Mitglied des Zentral- und des Exekutivausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen und von 2001 bis 2003 Mitglied des Nationalen Ethikrats. Seit 1997 war er Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und von November 2003 bis Ende Oktober 2009 Vorsitzender des Rates der EKD. Er ist mit Kara Huber-Kaldrack verheiratet, sie haben drei Kinder.

Der Bischof vertritt die Landeskirche in der Ökumene und in der Öffentlichkeit. Zu seinen Aufgaben zählt, Theologinnen und Theologen zu ordinieren und landeskirchliche Einrichtungen und Werke zu visitieren. Er ist zugleich Vorsitzender der Kirchenleitung.

Video von der Bekanntgabe des Synoden-Wahlergebnisses durch Synoden-Präses Böer am 15. Mai 2009:

Am 26. August 2009 besuchte Bischof Huber die Zwölf-Apostel-Gemeinde in Schöneberg. Hier der Ablauf der Andacht mit dem Bischof.

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