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Presse-Information: Homophobie und Gewalt werden stärker wahrgenommen

19 Okt

Übergriffe gegen homosexuelle und transsexuelle Menschen nehmen zu. So sehen es zumindest 47 Prozent der Teilnehmer einer bundesweiten Online-Umfrage der Berliner Rogate-Initiative. Abgefragt wurde die Einschätzung zum Thema „Homophobie und Hassgewalt in Deutschland“, so ob „die Bedrohung gleich geblieben“ sei (Zustimmung 29 Prozent). Immerhin 14 Prozent sind der Ansicht, die Gefahrenlage für Homosexuelle in der Öffentlichkeit sei „sicherer“ geworden.

Die Befragung wurde an diesem Wochenende durchgeführt. 186 Personen zwischen 18 und 73 Jahren nahmen seit Sonnabend anonym teil.

Die Ökumenische Rogate-Initiative will einer zunehmenden Gewaltbereitschaft gegen Minderheiten durch Maßnahmen gegen Homophobie und für den Opferschutz begegnen. Sie arbeitet dabei mit bestehenden Opferschutzinitiativen vor Ort zusammen.

Die Straßen um den Berliner Nollendorfplatz im Bezirk Schöneberg sind geprägt durch eine offene Prostitution und Drogengebrauch, aber auch als angesagter Regenbogenkiez und Heimat vieler Lesben und Schwuler bekannt. In jüngster Zeit kommt es verstärkt zu Übergriffen mit schweren Verletzungen gegen sich prostituierende Trans-Frauen im Frobenstraßenkiez.

Das Berliner Stadtmagazin Siegessäule gestaltet ihr Novemberheft inhaltlich mit dem Schwerpunkt Gewalt und Homophobie. Sie veröffentlichte an diesem Sonntag eine aktuelle Straßenumfrage „Was ist los in Schöneberg? Gewalt und Homophobie im Kiez“:

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