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Der Blick über den Tellerrand: „Wovon man täglich lebt, das soll man täglich feiern.“

12 Okt

Gottesdienst in der Praxis (Bild: Banter Kirche Wilhelmshaven)Die EKD hat heute Überlegungen zum Gottesdienst veröffentlicht. Aus dem Dokument folgendes Zitat:

„Der Gottesdienst braucht die alltäglich gelebte Spiritualität der Glaubenden. Gottesdienste, so sehr sie Höhepunkte des gelebten Glaubens sind und so »besonders« sie immer sein mögen, sind keine »Events« –keine Einzelveranstaltungen, die für sich stehen und ohne weiteren Zusammenhang ihre Wirkung entfalten. Damit Gottesdienste als Orte der Gottesbegegnung erfahren werden können und lebendig sind, brauchen sie die alltäglich gelebte Spiritualität der Glaubenden. Dazu benötigen wir keine aufwändigen Praktiken und nicht einmal viel Zeit. Die Spiritualität der Christenmenschen besteht vor allem im Gebet, nicht nur in jedem Gottesdienst, sondern ebenso im Alltag. Das Gebet kann als tägliche »stille Zeit« praktiziert werden, als tägliche Andacht, frei oder etwa mit Luthers Morgen- und Abendsegen, als Stundengebet, das selbst als Gottesdienstform zu bezeichnen ist, als tägliche Meditation eines Bibelwortes, zum Beispiel mit den Herrnhuter Losungen. Von entscheidender Bedeutung ist in jedem Fall die Regelmäßigkeit, denn erst sie lässt den tragenden Grund zuverlässig erfahren. Wovon man täglich lebt, das soll man täglich feiern.“

Das EKD-Papier finden Sie hier.

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