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Presseschau: „Wir Anwohner vom Straßenstrich“ (B.Z.)

09 Okt

Die B.Z. am 9.10.2009 über die Umgebung um die Kurfürstenstraße und die Sexarbeiterinnen

Pfarrer Andreas Fuhr von der Zwölf-Apostel-Gemeinde bei der Rogate-Gründung am 9.9.2009

Pfarrer Andreas Fuhr (links) von der Zwölf-Apostel-Gemeinde bei der Rogate-Gründung am 9.9.2009

„Dass sich das Viertel verändert hat, empfindet auch Pfarrer Andreas Fuhl (59) so. Seine evangelische Zwölf-Apostel-Kirche steht an der Kurfürstenstraße. „Viele besser verdienende Familien sind weggezogen. Dafür steigt der Anteil an arbeitslosen Anwohnern stetig.“ Doch der Pfarrer betont: „Die Frauen einfach abzuschieben ist keine Lösung. Dann stehen sie am nächsten Tag in einem anderen Kiez.“ Deshalb engagiert sich Andreas Fuhr für die Prostituierten, lädt jeden Mittwochabend ins Gemeindehaus. „Da kommen bis zu 50 meist deutsche Frauen. Sie kriegen saubere Spritzen, wenn sie drogensüchtig sind, oder Kondome, Kleidung und etwas zu essen.“

Und Pfarrer Fuhl ist auch Seelsorger für die Huren. „Manche“, erzählt er, „träumen von einem Ausstieg aus dem Milieu. Andere sagen, Geld auf der Straße zu verdienen und auszuschlafen sei leichter, als eine Ausbildung anzufangen.“

Den Artikel finden Sie hier.

Anmerkung: Im Artikel ist von Pfr. Andreas „Fuhl“ zu lesen. Sein richtiger Name ist Fuhr. Er ist Rogate-Gründungsmitglied.

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Verfasst von - 9. Oktober 2009 in Presseschau

 

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