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Archiv der Kategorie: Presse-Informationen

Aktuell: Pater Klaus Mertes zum Rogate-Ehrenmitglied ernannt.

Die Rogate-Initiative hat Pater Claus Mertes SJ mit einer Ehrenmitgliedschaft in der Ökumenischen Rogate-Initiative ausgezeichnet. Insbesondere soll nach dem Willen der Mitgliederversammlung durch diese Auszeichnung “sein Einsatz für die Kirche, sein herausragendes Engagement in der Ökumene und sein unverzagtes Beschreiten neuer Wege gewürdigt werden.”

In einem einstimmig gefassten Beschluss heißt es weiter: “Sein öffentlicher Einsatz gegen Homophobie in der Kirche hat nicht nur katholische Christen ermuntert, stiftet Hoffnung und ist für uns gebotene Solidarität. Sein Eintreten gegen Ausgrenzung und Diskriminierung Andersliebender und Andersgeprägter ist vorbildlich. Wir freuen uns über weitere überraschende und fröhliche Impulse durch ihn für unsere Kirchen und sagen ihm dafür die Unterstützung der Rogate-Initiative zu.“

Pater Mertes hat zu unserer großen Freude heute die Rogate-Ehrenmitgliedschaft angenommen. Wir freuen uns, dass wir dadurch eine Verbindung halten können, obwohl er im Sommer Berlin verlassen wird. Mertes: “Sie wird mir eine Gelegenheit sein, immer wieder an die gute ökumenische Zusammenarbeit in Berlin zu denken.”

Als Sohn einer Diplomatenfamilie verbrachte Mertes die ersten elf Lebensjahre im Ausland (Marseille, Paris, Moskau). Von 1966 bis 1973 besuchte er das Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg und engagierte sich dort im ND (Bund Neudeutschland – Katholische Studierende Jugend). Seinen Wehrdienst 1973 bis 1975 absolvierte er beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Zwischen 1975 und 1977 studierte er Slawistik und Klassische Philologie in Bonn. 1977, mit 23 Jahren, trat Mertes in den Jesuitenorden in Münster ein. Nach dem Noviziat studierte er Philosophie in München sowie Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1986 empfing er die Priesterweihe.

Nach seinem Referendariat in Frankfurt am Main war er seit 1990 im Schuldienst tätig, zunächst an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg. 1994 wurde er nach einem Auslandsjahr in Nordirland Lehrer am katholischen Gymnasium Canisius-Kolleg Berlin. Seit 2000 ist er dessen Rektor. Daneben unterrichtet er weiterhin Latein und Religion. Seit 2008 ist der Rektor des Canisius-Kollegs qua Amt zugleich Rektor der Kirche Maria Regina Martyrum, der Gedenkkirche der Katholiken in Deutschland für die Opfer des Nationalsozialismus. Zum 1. September 2011 wird Mertes als Direktor an das Kolleg St. Blasien im Schwarzwald wechseln.

Gründet wurde die Ökumenische Rogate-Initative, die Klaus Mertes zum Ehrenmitglied erklärt hat, am 9.9.2009. Ziele sind des eingetragenen Vereins sind: “Bewegung bringen in die ökumenische Andachtsarbeit, für soziale Projekte sorgen, gegen Hassgewalt und Homophobie eintreten und übergemeindlich-überkonfessionell nachhaltig zusammenarbeiten.” Die paritätisch zusammengesetzte Gruppe besteht aus katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen und Unterstützern dem Bundesgebiet. Aus der Initiative ist das Ökumenische Rogate-Kloster St. Michael zu Berlin hervorgegangen.

 
 

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Termin: „Die güldnen Sternlein prangen“ mit Staatsminister a.D. Heinz Eggert

Staatsminister a.D. Heinz Eggert aus Dresden spricht am Donnerstag, 14. Oktober 2010, 19.30 Uhr in Berlin über „Die güldnen Sternlein prangen“, die dritte Strophe des bekannten Paul-Gerhard-Liedes „Nun ruhen alle Wälder“. Der frühere Pfarrer beteiligt sich als Impulsgeber an einer Gottesdienst-Folge der Ökumenischen Rogate-Initiative in der Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. Die Reihe beleuchtet verschiedene Aspekte des Lebens und Glaubens und begleitet den Übergang vom Sommer zum Winter und Advent. Menschen aus verschiedenen Kirchen und katholischen Orden bringen ihre Sichtweisen ein und laden zum Nachdenken über die menschliche Existenz ein.

Hier Download des Flyers zur Reihe “Nun ruhen alle Wälder”. Die Liturgie des Gottesdienstes mit Heinz Eggert finden Sie hier.

Die Rogate-Initiative wurde 2009 von katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen, Mitgliedern der Zwölf-Apostel-Gemeinde und Unterstützern aus Berlin und Brandenburg gegründet. Der Gemeindekirchenrat der Ev. Zwölf-Apostel-Gemeinde hat den Verein eingeladen, eigenständig und in ökumenischer Verbundenheit vor Ort Aktivitäten zu entwickeln und am Gemeindeaufbau in Schöneberg mitzuwirken.

Alle Termine und weitere Mitwirkende hier.

 
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Geschrieben von - 7. Oktober 2010 in Andachten, Presse-Informationen, Termine

 

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Presse-Information: Großplakat lädt zum Sommerabschied ein – Herbstsegen-Reihe startet am Donnerstag in Schöneberg

Mit einem Großplakat an der evangelischen Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg wirbt die Ökumenische Rogate-Initiative seit heute für ihr Herbstprojekt 2010 und den Gottesdienstbesuch in den kommenden Wochen. An neun Abenden wird in einer besonderen Gottesdienst-Reihe anhand des Paul-Gerhard-Lieds “Nun ruhen alle Wälder” verschiedene Aspekte des Lebens und Glaubens betrachtet und der Übergang vom Sommer zum Winter und Advent begleitet. Impulsgeber aus der Ökumene, aus Ost und West und verschiedenen Arbeitsbereichen interpretieren Aspekte des Gedichtes. Die Botschaft der Republik Österreich ist ebenso beteiligt wie der frühere sächsische Staatsminister Heinz Eggert aus Dresden. Geistliche aus verschiedenen Kirchengemeinden wie Angehörige von katholischen Orden und evangelischen Freikirchen bringen ihre Sichtweisen bringen ein und laden zum Nachdenken ein.

Ermöglicht wurde die Großflächenwerbung am Glockenturm des 1874 errichteten Gotteshauses durch Spenden von Rogate-Gottesdienstbesuchern. Nachts wird der an der belebten Kreuzung Kurfürsten- und Genthinerstraße gelegene Turm durch Scheinwerferlicht beleuchtet. Die Kirche steht direkt an der Grenze der Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Mitte.

Start der Gottesdienstreihe ist am Donnerstag, 30. September, 19.30 Uhr, in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostel-Kirche 1, Berlin-Schöneberg. Die Idee zum Projekt hatte der Journalist Miguel-Pascal Schaar.

Die Rogate-Initiative wurde 2009 von katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen, Mitgliedern der Zwölf-Apostel-Gemeinde und Unterstützern aus Berlin und Brandenburg gegründet. Der Gemeindekirchenrat der Ev. Zwölf-Apostel-Gemeinde hat den Verein eingeladen, eigenständig und in ökumenischer Verbundenheit vor Ort Aktivitäten zu entwickeln und am Gemeindeaufbau in Schöneberg mitzuwirken.

 
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Geschrieben von - 27. September 2010 in Aktuelles, Presse-Informationen

 

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Presseinformation: “Nun ruhen alle Wälder – Sommerabschied und Herbstsegen” – Neun Abende mit Paul Gerhardt

Die Ökumenische Rogate-Initiative begrüßt kommende Woche in Berlin-Schöneberg feierlich den Übergang vom Sommer in das Winterhalbjahr. Die Gottesdienstreihe “Nun ruhen alle Wälder – Sommerabschied und Herbstsegen” startet. Sie begleitet an neun Abenden den Wechsel von der hellen Jahreszeit bis zum Advent. Dabei werden mit dem Lied “Nun ruhen alle Wälder” vom Dichter Paul Gerhardt an jedem Abend besondere Akzente gesetzt, die aus den einzelnen Strophen hervorgehen. Ob nun „Wo bist du Sonne blieben?“ oder „Die güldnen Sternlein prangen“, die einzelnen Veranstaltungen werden durch Impulsgeber aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und musikalisch untermalt. Die Idee zum Herbstprojekt hatte der Journalist und Augustiner Miguel-Pascal Schaar, der seit Jahren ehrenamtlich u.a. durch die Berliner Politikerkanzel neue Wege in der Gottesdienstarbeit umsetzt und erprobt.

“Nun ruhen alle Wälder – Sommerabschied und Herbstsegen” startet am Donnerstag, 30.9., und geht bis zum 25. November, jeweils donnerstags um 19.30 Uhr in der Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostel-Kirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg. U Nollendorfplatz

Die Melodie des Liedes finden Sie hier:

Die Rogate-Initiative wurde 2009 von katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen, Mitgliedern der Zwölf-Apostel-Gemeinde und Unterstützern aus Berlin und Brandenburg gegründet. Der Gemeindekirchenrat der Ev. Zwölf-Apostel-Gemeinde hat den Verein eingeladen, eigenständig und in ökumenischer Verbundenheit vor Ort Aktivitäten zu entwickeln und am Gemeindeaufbau in Schöneberg mitzuwirken.

 
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Geschrieben von - 23. September 2010 in Andachten, Presse-Informationen

 

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Rogate-Christmette: “Wer dankbar leben kann, ist offen für die Gerechtigkeit”

Im Berliner Stadtteil Schöneberg liegt die evangelische Zwölf-Apostel-Kirche zwischen Regierungs- und Botschaftsviertel, zwischen Kulturforum und dem Regenbogenkiez. Direkt an der Kirche beginnt der Straßenstrich und zudem ein angesagtes Wohnquartier. Ein Kiez voller Gegensätze und Geschichte: Das Gemeindegebiet reicht vom Bundeskanzleramt in Mitte bis zum Kleistpark und dem Gebäude des ehemaligen NS-Volksgerichtshofs. Drei Friedhöfe werden verwaltet, auf ihnen fanden u.a. die Gebrüder Grimm und Rudolf Virchow ihre letzte Ruhestätte. Die Gemeinde hat sich den Schwerpunkten Gottesdienst und Diakonie, Glaube an Gott und Dienst am Nächsten verschrieben. So werden seit bald 18 Jahren Spritzen für Drogenabhängige getauscht, im Rahmen der Aids-Prävention Kondome verteilt und Andachtsreihen wie die “Berliner Politikerkanzel” gefeiert.

In dieser Gemeinde predigt am Heiligen Abend 2009 der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Klaus-Dieter K. Kottnik, in der Christmette. Er hat sich bewusst für diesen Ort in der Mitte Berlins entschieden, um das Thema der Verteilungsgerechtigkeit anzusprechen. Kottnik: “Wer dankbar leben kann, ist offen für die Gerechtigkeit, die anderen dankbares Leben ermöglichen soll. Die Dankbarkeit kommt aus der Erfahrung des geschenkten Glaubens.”

Nach dem Abitur studierte Kottnik von 1972 bis 1979 evangelische Theologie am Theologisches Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden Hamburg-Horn, an der Universität Hamburg und an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er wurde im Jahre 1979 ordiniert. Von 1991 bis Januar 2007 war Kottnik theologischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Stetten, Kernen in Remstal. Zusätzlich war er von Juli 2005 bis Februar 2006 Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Diakoniewerks Schwäbisch Hall. Von Beginn an seiner Tätigkeit in Stetten setzte sich Kottnik für Interessen von geistig und körperlich Behinderten Menschen in verschiedenen Gremien ein. So war er von 2002 bis 2007 1. Vorsitzender des Bundesverbandes evang. Behindertenhilfe (BeB). Klaus-Dieter K. Kottnik wurde am 19. Oktober 2006 als Nachfolger von Jürgen Gohde zum Präsidenten des Diakonischen Werkes der EKD gewählt und trat dieses Amt am 1. Februar 2007 an.

Musikalisch ist der Gottesdienst, der am Weihnachtsfest liturgisch den Höhepunkt bildet, reich ausgestaltet: Das Kiezorchester Schöneberg und der Zwölf-Apostel-Chor tragen unter Leitung von Kantor Christoph Claus u.a. Werke aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach vor. Zudem wird noch einmal das von Pfadfindern gebrachte und seit dem 17. Dezember gepflegte Friedenslicht von Bethlehem an die Gemeinde ausgegeben.

Den Ablauf der Christmette, Beginn ist um 23 Uhr, finden Sie hier.
Ein Foto des Diakonie-Präsidenten finden Sie hier.

Evangelische Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg
Lageplan: hier.

 
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Geschrieben von - 23. Dezember 2009 in Aktuelles, Andachten, Presse-Informationen, Termine

 

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3. Rogate-Andacht am Donnerstag: “Ihr Wolken brecht!”

Die Ökumenische Rogate-Initiative lädt am Donnerstag, 19. November 2009, 19.30 Uhr, zur Abendandacht in die Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. Die Theologin und gelernte Hörfunk-Journalistin Evamaria Bohle spricht über die zweite Strophe des Adventsliedes “O Heiland reiß die Himmel auf”.

Bohle: “Darin werde ich mich wundern, das (November-)Regen etwas mit Gott zu tun haben kann, darüber staunen, wie Naturwissenschaft und Theologie in diesem Lied ineinander verwoben sind und dazu einladen, im Spätherbst den Frühling zu besingen.”

Evamaria Bohle ist seit rund zehn Jahren Redakteurin von “zeitzeichen – Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft”.

In der Fürbitte wird aus aktuellem Anlass besonders auf das Verhältnis zur russisch-orthodoxen Kirche eingegangen.

Den Gottesdienstzettel finden Sie hier.

Der Text der Strophe: “O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß; im Tau herab, o Heiland, fließ. Ihr Wolken, brecht und regnet aus den König über Jakobs Haus.”

Musik: Andreas Bähle, Violoncello, und Christoph Claus, Orgel. Liturgie: Miguel-Pascal Schaar

Die Veranstaltung ist Teil einer achtteiligen Reihe, die am Heiligen Abend endet. Die nächsten Termine:

26.11., 19.30 Uhr, mit Hl. Abendmahl, Zwölf-Apostel-Kirche Schöneberg
“O Erd, schlag aus”
Impuls: Dr. Cornelia Kulawik, Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Musik: Ulrich Reinfried, Trompete

3.12., 19.30 Uhr, Zwölf-Apostel-Kirche Schöneberg
“Wo bleibst du!”
Impuls: Tobias Przytarski, Domkapitular, Leiter des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg
Musik: Koreanische Heilig-Geist-Gemeinde Schöneberg

10.12., 19.30 Uhr, mit Hl. Abendmahl, Zwölf-Apostel-Kirche Schöneberg
“In Finsternis wir alle sein”
Impuls: Dr. Irene Ahrens, Pfarrerin der St.George’s Anglican Church, Berlin.
Musik: Uwe Steinmetz, Saxophon

17.12., 19.30 Uhr, Zwölf-Apostel-Kirche Schöneberg
“Vom Elend zu dem Vaterland”
Impuls:  Dr. Christoph Vogel, Oberkonsistorialrat und Leiter Theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Musik: Uwe Steinmetz, Saxophon

Heiligabend, 24.12., 23.00 Uhr, Zwölf-Apostel-Kirche Schöneberg
“Da wollen wir all loben dich”
Impuls: Klaus-Dieter K. Kottnik, Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland
Musik: Zwölf-Apostel-Chor

Orgel: Christoph Claus
Liturgie: Miguel-Pascal Schaar

Ev. Zwölf-Apostel-Kirche
An der Apostelkirche 1
10783 Berlin
http://zwoelf-apostel-berlin.de/lageplan/index.shtml

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahnhöfe:
Kurfürstenstraße (U1)
Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4)

Bushaltestellen:
Kurfürstenstraße (148)
Nollendorfplatz (M19, 187)
Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29)

 
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Geschrieben von - 17. November 2009 in Andachten, Presse-Informationen, Termine

 

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Rogate-Terminhinweis: Advents-Reihe “O Heiland reiß die Himmel auf” ab 5. November in Berlin-Schöneberg

Plakat der Rogate-Adventsreihe 2009Die Advents-Reihe “O Heiland reiß die Himmel auf” startet am 12. November, 19.30 Uhr, mit einem Liturgischen Abend „Sonne, Mond und Sterne“. Darin wird der niederländische Astronom Herman Borel über das Planetensystem berichten. Opernsänger Uwe F. Griem gestaltet den Abend musikalisch. Den festlichen Abschluss der Reihe bildet der Heilige Abend.

Der Zeitrahmen orientiert sich einer altkirchlichen Tradition, in der die Vorbereitungszeit auf Weihnachten bereits am Martinstag (11. November) begann und in der Heiligen Nacht ihr Ende mit dem Beginn der Weihnachtszeit fand. „In den Perikopen, den biblischen Texten für die einzelnen Sonntage, und in den Liedern unseres Gesangbuchs finden wir einen reichen Schatz von Texten, die uns vom Kirchenjahresende bis zur Fest der Geburt Jesu begleiten“, so Rogate-Liturg Miguel-Pascal Schaar. „Wir wollen diesen Übergang in unseren Andachten bewusst und einladend gestalten.”

Die Reihe wird mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde in der Ev. Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin-Schöneberg durchgeführt, die Gastrecht gewährt und durch den mitgestaltenden Kirchenmusiker und Initianten Christoph Claus aktiv eingebunden ist.

Übersicht der Rogate-Andachten
5.11., 19.00 Uhr, Andacht mit der Einführung des Vorstands und des Geschäftsführers,
Impuls: Pastor Uwe Mletzko, Vorstandssprecher Verein für Innere Mission in Bremen

12.11., 19.30 Uhr
Liturgischer Abend “Sonne, Mond und Sterne”
Impuls: Dr. Wolfgang J. Bittner, Pfarrer und Beauftragter für Spiritualität der EKBO
Sternenblick: Herman Borel, Astronom
Musik: Uwe Griem, Gesang

19.11., 19.30 Uhr
“Ihr Wolken brecht!”
Impuls: Evamaria Bohle, Redakteurin bei “Zeitzeichen”
Musik: Andreas Bährle, Violoncello

26.11., 19.30 Uhr, mit Hl. Abendmahl
“O Erd, schlag aus”
Impuls: Dr. Cornelia Kulawik, Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Musik: Ulrich Reinfried, Trompete

3.12., 19.30 Uhr
“Wo bleibst du!”
Impuls: Monsignore Tobias Przytarski, Domkapitular, Leiter des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg
Musik: Koreanische Heilig-Geist-Gemeinde Schöneberg

10.12., 19.30 Uhr, mit Hl. Abendmahl
“In Finsternis wir alle sein”
Impuls: Dr. Irene Ahrens, Pfarrerin der St.George’s Anglican Church, Berlin.
Musik: Uwe Steinmetz, Saxophon

17.12., 19.30 Uhr,
“Vom Elend zu dem Vaterland”
Impuls:  Dr. Christoph Vogel, Oberkonsistorialrat und Leiter Theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Musik: Uwe Steinmetz, Saxophon

Heiligabend, 24.12., 23.00 Uhr
“Da wollen wir all loben dich”
Impuls: Klaus-Dieter K. Kottnik, Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland

Musik: Zwölf-Apostel-Chor
Orgel: Christoph Claus, Zwölf-Apostel-Kirche
Liturgie: Miguel-Pascal Schaar, Rogate-Initiative

Ort: Ev. Zwölf-Apostel-Kirche
An der Apostelkirche 1
10783 Berlin

 
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Geschrieben von - 20. Oktober 2009 in Andachten, Presse-Informationen, Termine

 

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Presse-Information: Homophobie und Gewalt werden stärker wahrgenommen

Übergriffe gegen homosexuelle und transsexuelle Menschen nehmen zu. So sehen es zumindest 47 Prozent der Teilnehmer einer bundesweiten Online-Umfrage der Berliner Rogate-Initiative. Abgefragt wurde die Einschätzung zum Thema “Homophobie und Hassgewalt in Deutschland”, so ob “die Bedrohung gleich geblieben” sei (Zustimmung 29 Prozent). Immerhin 14 Prozent sind der Ansicht, die Gefahrenlage für Homosexuelle in der Öffentlichkeit sei “sicherer” geworden.

Die Befragung wurde an diesem Wochenende durchgeführt. 186 Personen zwischen 18 und 73 Jahren nahmen seit Sonnabend anonym teil.

Die Ökumenische Rogate-Initiative will einer zunehmenden Gewaltbereitschaft gegen Minderheiten durch Maßnahmen gegen Homophobie und für den Opferschutz begegnen. Sie arbeitet dabei mit bestehenden Opferschutzinitiativen vor Ort zusammen.

Die Straßen um den Berliner Nollendorfplatz im Bezirk Schöneberg sind geprägt durch eine offene Prostitution und Drogengebrauch, aber auch als angesagter Regenbogenkiez und Heimat vieler Lesben und Schwuler bekannt. In jüngster Zeit kommt es verstärkt zu Übergriffen mit schweren Verletzungen gegen sich prostituierende Trans-Frauen im Frobenstraßenkiez.

Das Berliner Stadtmagazin Siegessäule gestaltet ihr Novemberheft inhaltlich mit dem Schwerpunkt Gewalt und Homophobie. Sie veröffentlichte an diesem Sonntag eine aktuelle Straßenumfrage “Was ist los in Schöneberg? Gewalt und Homophobie im Kiez”:

 
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Geschrieben von - 19. Oktober 2009 in Presse-Informationen

 

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