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Regenbogenfonds: Jenseits von Eden – Gottesdienst zur Eröffnung am Freitag

Rogate-Messe zur Stadtfest-Eröffnung des RegenbogenfondsDie Glocken der Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg läuten am Freitag, 14. Juni 2013, das 21. Stadtfestes des Regenbogenfonds ein. Es findet seit 1993 jährlich statt und erstreckt sich über die Motzstraße, Eisenacher Straße, Fuggerstraße und die Kalckreuthstraße. Mit ca. 420.000 Besuchern ist es heute das größte homosexuelle Straßenfest in Europa.

Das Rogate-Kloster St. Michael lädt bereits zum vierten Mal zu einem ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung des großen Schöneberger Bürgerfestes in die nah gelegene Zwölf-Apostel-Kirche ein. Die liturgische Feier gehört zum offiziellen Rahmenprogramm des Festes. Das Kloster ist beim Straßenfest mit einem eigenen Infornationsstand vertreten.

Nach Pfarrer Manfred Moll (2010), Superintendentin Dr. Birgit Klostermeier (2011) und Dekan Ulf-Martin Schmidt (2012) predigt in diesem Jahr Pfarrerin Andrea Richter, Beauftragte für Spiritualität der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Beteiligt sind beim Festgottesdienst unter anderem der Friedenauer Posaunenchor unter der Leitung von Christian Syperek, Pfr. Ulf-Martin Schmidt (Alt-katholische Gemeinde Berlin), Rev. Stephan Kienberger (American Church Berlin), MdA Lars Oberg (SPD) und Pfr. Burkhard Bornemann (Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde). Die große Schuke-Orgel spielt Malte Mevissen.

Ein Teil der am Abend eingesammelten Kollekte ist für die Flutopferhilfe in Passau bestimmt. Die dortige Auferstehungsgemeinde soll bei der Wiederherstellung ihrer Kapelle finanziell unterstützt werden.

Termin des Eröffnungsgottesdienstes: Freitag, 14. Juni 13, 19.30 Uhr, Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostel-Kirche 1, Berlin-Schöneberg.

Erreichbar ist die Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Weitere Hinweise auf Gottesdienste des Rogate-Klosters finden Sie hier.

 

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Flutopferhilfe: Sammlung für Passauer Gemeinde

In Passau ist durch das Hochwasser der Inn die kleine Auferstehungskapelle der alt-katholischen Gemeinde geflutet worden. Etwa 1,50 Meter stand das Wasser im Gotteshaus und zerstörte das Inventar.

Bischof Dr. Ring vom Kath. Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland: “Alle, die selber schon mit Hochwasser zu tun hatten, wissen, dass sich das Wasser zwar zurückzieht oder abgepumpt werden kann, der Dreck aber liegt noch da und die Feuchtigkeit steckt in den Wänden. Von den Schäden am Inventar ganz zu schweigen. Auf unsere Passauer Geschwister wartet also viel Arbeit.”

Das Rogate-Kloster bittet um Spenden, die  der Passauer Kirchengemeinde zur Wiederherstellung ihrer Kapelle zugeleitet werden. Bischof Ring: “Sie zählt nicht zu den vermögenden Gemeinden und kann die nun auf sie zukommenden Ausgaben nicht aus eigenen Mitteln schultern.”

Bitte unterstützen Sie die Sammlung durch Ihre Überweisung. Kontonummer des Rogate-Klosters: Konto 6010288019, bei der Pax Bank, Bankleitzahl 37060193. Bitte Stichwort “Fluthilfe Passau” hinzufügen. IBAN DE76 3706 01936010 2880 19. BIC-Code BIC-Code GENODED1PAX.

Bischof Dr. Ring besucht das Rogate-Kloster am 18. Juni 13. Das Kloster will ihm an diesem Termin das Sammelergebnis für die Passauer Gemeinde seines Bistums das Ergebnis überreichen.

 

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Klaus Wowereit: Grußwort zur Reihe “Ich bin ein Berliner!”

Klaus Wowereit: Grußwort zur Reihe “Ich bin ein Berliner!”

Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, für die Reihe „Ich bin ein Berliner“ des Rogate-Klosters St. Michael zu Berlin anlässlich des 50. Jahrestages des Berlin-Besuchs von US-Präsident Kennedy:

“Ich bin ein Berliner“: Mit diesen Worten schloss John F. Kennedy seine berühmte Rede am 26. Juni 1963 vor dem Schöneberger Rathaus ab. Die Worte wirkten wie Balsam auf die Seele der Menschen im geteilten Berlin. John F. Kennedy gab ihnen mit seinem begeisternden Auftritt Hoffnung und stärkte so die Verbundenheit des Westteils von Berlin mit den Vereinigten Staaten. Die Rede empfanden aber auch viele Menschen im Osten als Zeichen der Ermutigung über die Mauer hinweg.

Die Botschaft Kennedys wirkt bis heute nach. Sie fordert uns nicht nur zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der Teilung heraus, sondern auch zur Besinnung auf das, was eine so bunte, lebendige und vielfältige Stadt wie Berlin heute und in Zukunft im Innersten zusammenhält. In diesem Sinne wünsche ich dem Rogate-Kloster und seiner Reihe „Ich bin ein Berliner“ viel Zuspruch und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ermutigung zum Engagement für das friedliche und respektvolle Zusammenleben in der Hauptstadt Berlin.”

Die weiteren Andachten der “Ich bin ein Berliner”-Reihe:

Erreichbar ist die für die Reihe gastgebende Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

Presseschau: Die Berliner Woche hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über die Reihe veröffentlicht. Sie finden den Bericht hier.

 

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Rogate-Kloster: 2. Rede der Reihe “Ich bin ein Berliner”

Mr. James D. Melville: "Ich bin ein Berliner"

Das Rogate-Kloster lädt ein: Donnerstag, 30. Mai 13, 19.30 Uhr, zur Reihe “Ich bin ein Berliner” mit  Mr. James D. Melville, Jr., Gesandter der Botschaft der Vereinigten Staaten.

Falls es Ihnen möglich ist, bittet das Kloster für diesen Termin um eine Anmeldung per eMail (Post at Rogatekloster de), Fax 030.788 3435 oder bei Facebook.

Gast James Melville traf am 16. August 2012 in Berlin ein und hat das Amt des Stellvertretenden Leiters der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland übernommen.

Zuletzt war Melville im US-Außenministerium in der Position des geschäftsführenden Leiters der Abteilung für europäische und eurasische Angelegenheiten (EUR) und der Abteilung für internationale Organisationen (IO) tätig. Als geschäftsführender Leiter von EUR und IO war er für die Unterstützung aller 79 Dienststellen von EUR und IO im Ausland sowie den inländischen Bedarf beider Abteilungen verantwortlich. Von 2008 bis 2010 war er Gesandter-Botschaftsrat an der US-Botschaft in London und zuvor von 2005 bis 2008 an der Botschaft in Moskau. Bei seiner ersten Auslandsverwendung war Melville von 1986 bis 1988 als stellvertretender General Services Officer an der US-Botschaft bei der DDR. Weitere Posten waren die Seychellen, St. Petersburg, die Ständige Vertretung der Vereinigten Staaten bei der NATO und Paris. In Washington war er im Bereich legislative Angelegenheiten, als diensthabender Beamter im Lagezentrum und im Prüfungsausschuss des auswärtigen Dienstes tätig.

Melville spricht Russisch, Deutsch und Französisch. Der Berufsdiplomat hat einen Abschluss mit Auszeichnung in Geschichte der Boston University, einen J.D. der juristischen Fakultät der Rutgers University und ist Mitglied der Anwaltskammern von New Jersey und New York. Ursprünglich stammt Melville aus Bradley Beach (New Jersey).

Die weiteren Andachten der “Ich bin ein Berliner”-Reihe:

Erreichbar ist die für die Reihe gastgebende Zwölf-Apostel-Kirche mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 
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Geschrieben von - 26. Mai 2013 in Aktuelles, Andachten

 

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Willkommen: Die Gottesdienste des Rogate-Klosters.

  • Willkommen zu den Gottesdiensten des Rogate-Klosters in der Ev. Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, Lageplan:
  • Jeweils am Dienstag wird um 19.00 Uhr eine Vesper (in der Ordnung des Ev. Gesangbuchs Nr. 785) gefeiert. Am Donnerstag lädt das Kloster um 19.30 Uhr zur Ev. Messe bzw. im wöchentlichen Wechsel zur Komplet ein.

Ausgewählte Gottesdienste und Veranstaltungen:

  • Dienstag, 19. März, 19.oo Uhr, Vesper, anschließend Rogate-Abend zur Bundestagswahl 2013: Stadtvesper 2013“Warum Die Linke wählen?”, mit Azize Tank, Kapelle Zwölf-Apostel-Kirche
  • Karfreitag, 29. März 13, 15.oo Uhr, Andacht “Die sieben Worte Jesu am Kreuz” zur Sterbestunde, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 9. April, 19.oo Uhr, Vesper, anschließend Rogate-Abend zur Bundestagswahl 2013: “Warum SPD wählen?”, mit Mechthild Rawert, MdB, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Dienstag, 21. Mai, 19.oo Uhr, Vesper, anschließend Rogate-Abend zur Bundestagswahl 2013: “Warum CDU wählen?”, mit Jan-Marco Luczak, MdB, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Freitag, 14. Juni 13, 19.30 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung des 21. Stadtfestes des Regenbogenfonds, Predigt: Pfarrerin Andrea Richter, Beauftragte für Spiritualität der EKBO, Zwölf-Ich bin ein BerlinerApostel-Kirche
  • Sonntag, 23. Juni 13, 18.00 Uhr, Messe zur Johannisnacht, mit der Alt-katholischen Gemeinde Berlin, Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24 – 25, S Julius-Leber-Brücke
  • Donnerstag, 3. Oktober 13, 15.oo Uhr, Gottesdienst für Mensch und Tier zum Franziskustag, Zwölf-Apostel-Kirche
  • Sonntag, 8. Dezember 13, 2. Advent, 16.oo Uhr, Sternenkinder-Gottesdienst für verwaiste Eltern und Angehörige, auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr. 12 – 14, S Großgörschenstraße
 
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Geschrieben von - 24. Januar 2013 in Aktuelles, Andachten

 

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Gottesdienst: Rogate im Advent.

Rogate im  AdventWillkommen zu unseren Kapellen-Gottesdiensten im Advent:

  • Dienstag, 11. Dezember, 19.00 Uhr, Vesper
  • Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr, Komplet
  • Dienstag, 18. Dezember, 19.00 Uhr, Vesper
  • Donnerstag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Ev. Messe

Den Gottesdienstplan Dezember und Januar finden Sie hier in Farbe und hier in sw. Hier eine Auswahl Ev. Gottesdienste der EKBO zu Weihnachten 2012.

Diese Gottesdienste feiern wir alle in der Kapelle der Zwölf-Apostel-Kirche. Zugang von der linken Seite der Kirche. Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und über die U-Bahnhöfe: Kurfürstenstraße (U1) Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4). Oder per Bus: Kurfürstenstraße (M85, M48), Nollendorfplatz (M19, 187) und Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29). PKW-Stellplätze vor dem Gemeindezentrum und in der Genthiner Straße.

 
 

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Blick über den Tellerrand: Moderationsgottesdienst und Chatandacht

Zeit für Trost und Trauer ist wichtig, deshalb feiern evangelische Christinnen und Christen am

Ewigkeitssonntag Gottesdienst, gedenken ihrer Verstorbenen und befehlen sie Gott an. Dies ist nicht nur in Gemeinden und Gottesdiensten vor Ort möglich, wie bei der Rogate-Messe am Sonnabend, sondern auch im Internet: Bereits zum vierten Mal seit 2009 findet auf www.trauernetz.de am Sonntag, 25. November, um 18.00 Uhr eine Chatandacht statt.

Ab sofort ist unter www.trauernetz.de ein Trauerbuch geschaltet, in das bis zum Ewigkeitssonntag die Namen von Verstorbenen eingetragen werden können. Während der Online-Andacht werden die Namen der Verstorbenen eingeblendet – danach sind alle Gäste der Internet-Andacht eingeladen, im Chat gemeinsam das Vaterunser zu beten und so Gedenken und Fürbitte zu verbinden.

Am letzten Sonntag jedes Kirchenjahres werden in den Gemeindegottesdiensten die Namen der in diesem Jahr Verstorbenen verlesen, und die Gemeinde schließt sie und ihre Angehörigen in die Fürbitte ein. Viele Menschen haben aber das Bedürfnis, auch namentlich an Menschen zu erinnern, die bereits vor längerer Zeit verstorben sind. Oder die Gemeinde der Verstorbenen ist zu weit vom Wohnort der Angehörigen entfernt, als dass sie dort am Gottesdienst teilnehmen könnten. Besonders für diese Menschen bietet die Chatandacht im Internet eine Möglichkeit, auch namentlich ihrer Toten zu gedenken.

In den Gemeindegottesdiensten oder auch in der Internet-Andacht sprechen Menschen dabei die Namen verstorbener Freunde oder Angehörigen vor Gott im Gebet aus. „Ob die Namen von einem Blatt Papier vor dem Altar verlesen werden oder am Bildschirm aus einem Online-Trauerbuch eingeblendet werden, ist nicht wichtig, entscheidend ist das Vertrauen, dass Gott niemanden vergisst“, fasst Ralf-Peter Reimann, Internetbeauftragter der Rheinischen Kirche und einer der Initiatoren, die Erfahrungen aus der Chatandacht des vergangenen Jahres zusammen.

www.trauernetz.de ist ein Online-Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland in Kooperation mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Terminhinweise für diese Woche:
  • Heute Abend, Dienstag, 20. November: Vesper des Rogate-Klosters in der Kapelle der Zwölf-Apostel-Kirche, 19.00 Uhr.
  • Zum Buß-und Bettag lädt die Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde zu einem moderierten Gesprächsgottesdienst ein. Mitwirkende sind: Entertainer, Maler und Publizist Ferry Ahrlé, der Politologe Prof. Iring Fetscher, Pfarrer Andreas Fuhr und Pfarrer Georg Köhler. Mittwoch, 21. November, 19.00 Uhr.
  • Am Donnerstag, 19.30 Uhr, Komplet und Rogate-Abend: “Tod in Berlin. Chancen und Realität der Bestattungskultur in der Hauptstadt” mit Fabian Lenzen. Ort: Kirche und Pfarrhaus, Kleiner Saal.
  • Rogate-Messe am Sonnabend, 24. November, 12.00 Uhr, auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg, S Schöneberg. Orgel: Malte Mevissen.
 
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Geschrieben von - 20. November 2012 in Sonstiges, Termine

 

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Rogate-Abend: „Tod in Berlin – Realität und Chancen der Bestattungskultur in der Hauptstadt”

Die Bestattungskultur scheint in Berlin mehr noch als im übrigen Bundesgebiet von vielen Gegensätzen geprägt zu sein. So sind zunächst seit etlichen Jahren zwei konträre Entwicklungsrichtungen zu beobachten. Die eine ist die zu recht viel beklagte scheinbare Abkehr von jeglicher Bestattungskultur, hinzu Erscheinungen wie Beisetzungen ohne Trauerfeier, anonymen Grabstellen und preisgünstigen Paketlösungen, die ohne vorherige Beratung über das Internet gebucht werden können. Die andere, gegenläufige Erscheinung, stellt den Verstorbenen bewusst in den Mittelpunkt, in einigen Fällen bis hin zur Gestaltung des Abschieds als Personality-Event. Diese zeichnet sich durch den Wunsch nach Einzigartigkeit aus, die Bestattung wird zu einem gesellschaftlichen Ereignis, wie eine Hochzeit, Taufe oder runde Geburtstagsfeier, die eine persönliche Handschrift tragen soll und über die noch lange geredet wird. In der Mitte verbleibt bei alle dem freilich ein nicht geringer Teil „ganz normaler Bestattungen“ die in der medialen Aufmerksamkeit oft nicht wahrgenommen werden.
All diese Erscheinungen befinden sich in Berlin zusätzlich noch in einem Umfeld eines erkennbaren Anteils von Bürgern mit Migrationshintergrund und damit auch unterschiedlichsten Bestattungsriten, einer für viele erschreckend hohen Anzahl von rund 2.000 ordnungsbehördlichen und 3.000 sozialbehördlichen Bestattungen im Jahr und einem teilweise bizarr anmutenden Wettbewerb unter insbesondere den auf das Niedrigpreissegment fokussierten Bestattern mit scheinbar wenig pietätvollen Firmennahmen und Sammelüberführungen in weit entfernte Krematorien.
Bei dieser Fülle von Faktoren von denen insbesondere die spektakulär erscheinenden die Presse und die Öffentlichkeit gerade in der Zeit um den Ewigkeitssonntag herum zu teilweise sachlichen und teilweise weniger sachlichen Diskussionen ermuntern, soll das Thema des Abends: „Tod in Berlin – Realität und Chancen der Bestattungskultur in der Hauptstadt.“ zu einem Diskurs in dieses Themenfeld einladen.

Der Vortragende Dipl.-Ing. Fabian Lenzen, Vorstandsmitglied und Pressesprecher der Bestatter-Innung von Berlin und Brandenburg, wird Fakten zusammentragen, vermeintliche Gerüchte aufzuklären, Fragen zu beantworten und Hintergründe für die verschiedenen Phänomene aufzuzeigen. Gemeinsam wollen wir überlegen wo auch die Chancen und Möglichkeiten, die sich in zumindest einigen dieser Entwicklungen verbergen, zu erkennen sind.

Termin: Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr, Komplet in der Kirche, danach Rogate-Abend „Tod in Berlin – Realität und Chancen der Bestattungskultur in der Hauptstadt” im Kleinen Saal, Pfarrhaus.

 
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Geschrieben von - 27. Oktober 2012 in Aktuelles

 

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Rogate-Abend: Intersexualität als Herausforderung für Politik & Kirche.

Der Deutsche Ethikrat hat den Umgang mit intersexuellen Menschen in der Vergangenheit verurteilt und Entschädigungen für die Folgen von Operationen empfohlen. Wir wollen uns im Rahmen einer Vesper und, zusammen mit der SPD-Bundestagsfraktion, am Dienstag das Thema zum Schwerpunkt machen und laden dazu ein:

Die Einladung zur Veranstaltung der SPD-”Fraktion vor Ort” finden Sie hier. Bitte melden Sie sich an, damit wir planen können. Eine Anmeldung ist zudem bei Facebook möglich. Vielen Dank!

Als Hintergrund-Information empfehlen wir das Interview “Das dritte Geschlecht” mit dem Augsburger Weihbischof Dr. Anton Losinger, Mitglied des Ethikrates, im Domradio. Die finden es hier.

Willkommen auch den nächsten Vorträgen des Rogate-Klosters:

 
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Geschrieben von - 3. September 2012 in Aktuelles, Rogate-Kloster

 

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Rogate-Kloster: Das Dornen-und Hoffnungs-Projekt.

Vor einiger Zeit wurde dem Rogate-Kloster ein verschollenes großes Kreuz übergeben. Es ist gut erhalten, allerdings sind fast alle Dornen der Krone verschwunden.

Der Konvent will das Kreuz im Herbst in der Kapelle in der Kirche aufstellen und es mit “Dornen des Leids und Worten der Hoffnung” von verschiedenen Orte der Welt ergänzen. Damit soll deutlich werden: Der Glaube ist nicht lokal begrenzt, Christus leidet mit allen Menschen, Gott spendet uns Trost und unsere Fürbitte soll allen Leidenden in der Welt gewidmet sein.

Den aktuellen Stand und die Beteiligten des Projektes gibts hier.

 
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Geschrieben von - 25. August 2012 in Aktuelles, Rogate-Kloster

 

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