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Blick unter den Tellerrand: Die Zwölf-Apostel-Bienenkolonie.

18 Apr

Jährlich werden es mehr: Die Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) besiedelt im Frühjahr den Gehweg und die nahe Umgebung an unserer gastgebenden Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. In diesen Tagen sind sie besonders aktiv und nutzen den sandigen Untergrund unter dem Kirchenplaster.

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Nach der Paarung im Frühjahr stirbt das Männchen und das Weibchen beginnt mit dem Nestbau. Manchmal – wie bei uns – bauen mehrere hundert Weibchen auf wenigen Quadratmetern ihr Nest. Im Gegensatz zur Honigbiene bildet die rotpelzige Sandbiene keine Staaten, sondern jedes Weibchen hat ihr eigenes Nest. Das Nest besteht aus einer 20 bis 30 Zentimeter tiefen, senkrechten Röhre, von der mehrere Brutzellen abzweigen. Diese werden mit Nektar und Pollen gefüllt. Auf das Pollen-Nektargemisch, dem sogenannten Futterbrei, wird pro Zelle ein Ei gelegt, aus dem in wenigen Tagen eine Larve schlüpft. Die Larven wachsen schnell heran und verpuppen sich in wenigen Wochen. Der Körper unserer Gäste ist, ähnlich wie bei Hummeln, pelzig behaart. Die Haare sind am Rücken fuchsrot, auf der Körperunterseite und an den Beinen sind sie schwarz.

Besuchen Sie doch einmal unsere Bienen-Kolonie und uns. So z.B. vor den Gottesdiensten. Herzlich willkommen!

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